Gewürdigt zur Schmach

William Tyndale
John Paton
Adoniram Judson
John Piper

Gewürdigt zur Schmach

William Tyndale
John Paton
Adoniram Judson
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  • 256317000
  • 978-3-86699-317-4
  • CLV
  • 1. Dezember 2012
  • 192
  • Hardcover, 11 x 17 cm
William Tyndale : Das Wort Gottes in die Sprache des gewöhnlichen Volkes zu übertragen – das... mehr

William Tyndale: Das Wort Gottes in die Sprache des gewöhnlichen Volkes zu übertragen – das war die Leidenschaft, die ihn trieb. Für seine Hingabe wurde er in gemeinster Weise bekämpft, falsch beschuldigt, eingesperrt und schließlich auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Doch durch Christi Beispiel motiviert, setzte er alles ein, damit jedermann Zugang zur Wahrheit finden könnte.

Adoniram Judson: Schreckliche Verluste, tiefste Depression und die Folterung durch einen Despoten konnten ihn nicht davon abbringen, ein äußerst feindseliges Volk für Christus zu gewinnen und ihm einen mächtigen Heiland zu offenbaren. Sein Glaube und seine unverbrüchliche Hingabe an Gott und sein Wort machten Judson zum Pionier einer christlichen Bewegung, die bis heute angehalten hat.

John Paton: Die Sache der Weltmission mit neuem Leben zu füllen, war für Paton das Motiv, sowohl weltweit Mitarbeiter für die Ernte anzuwerben, als auch ein wagemutiges Leben unter Kannibalen zu führen, um sie für Jesus zu gewinnen. Sein Dienst wurde zu einer Geschichte, die noch Generationen später ein lauter Ruf in die Missionsarbeit werden sollte.

Diese drei Männer waren treue Botschafter, die tausend Anfechtungen und tägliche Tode ertrugen, damit andere eine Ewigkeit im Himmel erleben können. Möge ihre Treue und ihr Opfer auch heute noch leidenschaftliche Nachfolger finden …

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Kundenbewertungen für "Gewürdigt zur Schmach"
04.08.2019

Gewürdigt zur Schmach

Auch der zweite Band von John Pipers Buchreihe „Die Schwäne schweigen nicht“ erzählt einmal mehr die Geschichten von Männern die unsagbares Leid während ihres Dienstes für Christus hinnehmen mussten. Sowohl Tyndale, Patton als auch Judson bezeugen allesamt ein tiefes Vertrauen in Gott, seine Gnade und Liebe und seine unerschütterliche Souveränität, und finden durch Kummer und Trauer nach familiären Verlusten wieder zu Mut und Eifer für die Sache des Herrn mit der Folge, dass sich bspw. ganze Inseln im pazifischen Raum zu Jesus bekennen.

Aus kanibalen und Feinden werden Freunde und Geschwister und Gott arbeitet und verändert seine Diener durch Leid, welches sie stets nur noch näher zu ihm führt.

17.12.2018

Gewürdigt zur Schmach

John Piper stellt in der Einführung in dieses Buch die These auf, das Leiden ein Teil von Gottes Strategie zur Erreichung der Völker sind. Diese These unterstützt er – wie ich finde gelungen – an den Lebensbeispielen von Tyndale, Paton und Judson. Diese drei Lebten nicht zur selben Zeit und auch nicht am selben Ort, aber was sie verbindet ist der Eifer für die Ausbreitung des Evangeliums auf der Erde. Der Fokus in diesem Buch ist auf ihre Haltung gegenüber Leiden, Problemen und vermeintlichen „Schicksalsschlägen“ gelegt, welche diese Männer in einem besonders großen Maß erlebt haben. Der Grund für diesen Eifer und für das bereitwillige Erdulden der Schwierigkeiten liegt in dem Gottesbild dieser Männer. Sie waren von Gottes guter Vorsehung in ihrem Leben überzeugt und vertrauten Gottes Wirken durch ihr Leben, was z.B. folgendes Zitat von Adoniram Judson zeigt: „Hätte ich nicht sicher gefühlt, dass jede zusätzliche Drangsal von unendlich großer Liebe und Barmherzigkeit verordnet wurde, hätte ich meine sich häufenden Leiden nicht überlebt.“ Nur ein paar Zeilen später zitiert Piper: „Ein Glaube, der nur ein korrektes Fürwahrhalten der Lehren der Gnade darstellt und nicht zur Selbstverleugnung auffordert, … ist überhaupt kein Glaube.“

In der Schlussbetrachtung adressiert der Autor die Gläubigen im 21. Jahrhundert indem er zu einem Eifer für die Sache Gottes herausfordert, selbst wenn sie uns alles kostet. Ich finde, dass Philipper 1,21 die Haltung trefflich ausdrückt zu der wir aufgefordert sind. „Denn Christus ist mein Leben, und Sterben Gewinn!“.

Ich empfehle das Buch ausdrücklich! Es ist und soll herausfordernd für uns im Westen sein, die wir es uns doch im Allgemeinen sehr bequem gemacht haben.

21.11.2013

(ohne Titel)

"Dieses Buch ist beeindruckend.
Es beschreibt das Leben dreier Männer, die ihr Leben vorbehaltlos Gott auslieferten. Man staunt, wozu ein Mensch fähig ist, wenn er einzig auf die Kraft und Gnade Gottes vertraut. Entbehrungen, Leid und Anfeindung - all das sind Dinge, die ich mit menschlicher Kraft und Ausdauer nicht ertragen kann. Wenn nicht Gott mit diesem Menschen wäre, müsste dieser verzweifeln.
John Piper stellt in diesem Buch schwache Menschen vor, die ihre Kraft aus Gott schöpften und dadurch in der Lage waren, menschlich unmögliche Dinge zu tun. Ein Motiv trieb alle Drei voran: Die Ehre von Jesus Christus."

17.04.2013

(ohne Titel)

"Nach „Überwältigt von Gnade“, „Standhaft im Leiden“ und „Beharrlich in Geduld“ liegt nun endlich ein weiterer Band von John Piper mit kurzen Lebensskizzen dreier Männer Gottes vor. Piper beabsichtigt hierbei allerdings nicht einen umfassenden Überblick über das Leben und Wirken der ausgewählten Personen zu geben, sondern hebt jeweils einen bestimmten Aspekt im Leben der Protagonisten hervor. Im vorliegenden Buch geht es nun um das Thema „Leid“ im Leben William Tyndales – der die Bibel ins Englische übersetzte, des Missionars John Paton – der die „neuen Hebriden“ missionierte und Adoniram Judsons – der Christus nach Birma brachte.
Das Buch beginnt mit einem Einführungskapitel, in dem Piper die These formuliert, dass Leiden weniger ein Begleitumstand des Missionsdienstes ist, sondern vielmehr zur göttlichen Missionsstrategie dazugehört: „Ich spreche nicht nur über die Tatsache, dass durch die Verkündigung an vorderster Front Leiden entstehen. Ich rede vielmehr ebenso von der Tatsache, dass diese Leiden zu der von Gott beabsichtigten Strategie gehören, die in der Mission zum Erfolg führt.“ (S. 22; Hervorhebung im Original).
Er belegt diese These fundiert mit Bibelstellen (insbes. mit Kol 1,24) bevor er sich nach dem bedenkenswerten Einführungskapitel den drei Lebensskizzen zuwendet. Soweit man das bei diesem Thema sagen darf sind sie spannend und packend zu lesen und bilden einen eindringlichen Appell an uns, diesen Männern in ihrer Liebe zu Christus nachzueifern und unsere westliche Bequemlichkeit, Sicherheit und Leidensscheu in Frage zu stellen. Insofern lohnt sich die Lektüre ganz sicher! Die originellen Zitate von Paton werden darüber hinaus sicher nicht nur mich dazu animieren, seine Autobiographie – die leider inzwischen bei CLV vergriffen ist - zur Hand zu nehmen und sich intensiver in sein Leben zu vertiefen. Das bewegendste und „menschlichste“ Lebensbild ist jedoch das von Adoniram Judson, der durch viele dunkle Täler wanderte und sein Leben mit den Worten beendete: „Wie wenige … müssen unter solchen Mühsalen sterben.“ Tyndales Lebensbericht ist in vieler Hinsicht der „magerste“ der drei. Das Kapitel über ihn ist zwar ebenfalls interessant, aber streckenweise etwas trocken.
Leider gelingt es Piper nicht, seine Eingangs formulierte These im Leben dieser drei Männer deutlich werden zu lassen. Er schildert zwar gekonnt und feinfühlig ihr Leid, aber die Beweisführung verliert er dabei völlig aus den Augen. Schade – denn seine These ist mehr als bedenkenswert und es wäre schön gewesen, wenn es ihm gelungen wäre, dieses Prinzip am Leben, Leiden und Martyrium Tyndales, Patons und Judsons deutlich zu machen. Dennoch ein absolut lesenswertes Buch!
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