Ein Stern lockt nach Westen
Weihnachtsroman
12,00 €
| Artikel-Nr | 332540000 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-96362-540-4 |
| Verlag | Francke |
| Seiten | 160 |
| Erschienen | 03.09.2026 |
| Artikelart | Hardcover, 13 x 19,3 cm |
Ein warmherziger, humorvoller Weihnachtsroman über Vertrauen, Opferbereitschaft und den Mut, Gott in allem zu vertrauen.
| Autor: | Karen Witemeyer |
|---|
Francke-Buch GmbH
Am Schwanhof 19
35037 Marburg
wenz@francke-buch.de
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4 Bewertungen
03.10.26 07:09 | Nicola
Kurzweiliges Buch für die Weihnachtszeit
Stella und Frank mögen sich, das merkt man sofort. Es war schön zu sehen wie die beiden Gefühle füreinander entwickelten und sich viele Gedanken umeinander machten.
Beide haben viele Zweifel, ob sie denn wirklich zusammen passen und sind auch was privates angeht hin und her gerissen.
Sie geben Gott und dem Glauben viel Raum in ihrem Leben und vertrauen auf sein Urteil, das war immer wieder spürbar. Keine Entscheidung wird leichtfertig getroffen.
Auch der Wortwitz kam nicht zu kurz und ließ mich oft schmunzeln.
Ein schönes,humorvolles Buch zur Weihnachtszeit!
01.10.26 17:50 | Regina
Opferbereitschaft für die Liebe
Karen Witemeyer gehört zu einer meiner liebsten Autorin, deshalb wusste ich schon mit Gewissheit, dass auch dieser kleiner Auszeitroman mir schöne Lesestunden bescheren würde.
Die Geschichte von Stella und Frank lässt sich wunderbar leicht lesen und sie ist durchzogen von dem tiefen Glauben der beiden Protagonisten, was mir besonders gut gefallen hat. Es hat mein Herz erwärmt zu lesen, wie die Wichtigkeit von Jesu Geburt dargestellt wurde.
Die Charaktere sind sehr sympathisch und vor allem die intellektuelle Seite hat mir das ein oder andere Mal ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert. Die intellektuelle Seite in dieser Geschichte empfand ich persönlich als sehr abwechslungsreich. Besonders aufgefallen ist mir auch, dass die Protagonisten eine große Opferbereitschaft für die Liebe an den Tag gelegt haben. Nichtsdestotrotz war es ihnen immer wichtig ihre Taten mit dem Willen von Gott in Einklang zu bringen.
Der Schreibstil ist einfach und lässt sich wunderbar flüssig lesen.
Fazit: Ein toller weihnachtlicher Roman mit viel Gefühl. Eine klare Leseempfehlung.
29.09.26 09:13 | Gerdy
kleine Auszeit für die gemütliche Jahreszeit
“Es hat schon seinen Grund, dass ich das reife Alter von achtundzwanzig Jahren erreicht habe, ohne einen festen Freund vorweisen zu können.”
Frank biss die Zähne zusammen. Er sah ihr direkt in die Augen und zwang seinen Blick, trotz aller Nervosität, dort zu verharren. „Sie haben ganz recht. Es gibt tatsächlich einen Grund dafür, dass Sie bis jetzt noch keinen Verehrer hatten. Ganz einfach – bis vor wenigen Stunden habe ich mich in Massachusetts aufgehalten. Bitte verzeihen Sie mir meine Trödelei.“ (S.38)
Dieses Gespräch hat mich so zum Lachen gebracht! Und ich hoffe, dass ich damit euer Interesse für dieses Buch wecken konnte!
Karen Witemeyer ist für mich eine Königin der Romane. Ihre Geschichten besitzen Humor und Witz, gehen trotzdem in die Tiefe und werden auch mal ernst und vor allem schafft sie es jedes Mal die Botschaft von Jesus so zu verpacken, dass sie direkt ins Leben passt und nicht als etwas Abstraktes daherkommt.
In diesem Buch geschieht das anhand der Weihnachtsgeschichte bzw. ganz explizit durch die drei Weisen, die mit Geschenken zum Jesuskind kommen. Wie schon aus anderen ihrer Bücher bekannt, spielen auch hier die Namen wieder eine große Rolle, um die Geschichte funktionieren zu lassen. Und das ist simpel wie genial gleichermaßen!
Ihre Figuren sind so echt und greifbar, ich hätte sie einfach alle gern in echt kennengelernt!
Zum Inhalt möchte ich nur kurz sagen, dass es vielleicht nicht ganz so weihnachtlich ist, wie vielleicht gedacht, dafür gibt es aber viel Mathematik und Pragmatismus. Mir hat das gut gefallen, andere mögen das vielleicht nicht so sehr.
Da es sich hier um einen kleinen Auszeit Roman handelt, ist die Geschichte natürlich sehr kurz, nur 160 kleine Seiten, mit relativ großer Schrift. Es gibt keinen Schnickschnack oder unnötige Misskommunikation. Die Protagonisten verhalten sich erwachsen und bringen ihre Anliegen auf den Punkt, wenn sie sich natürlich auch dazu überwinden müssen, nervös sind oder in ein Fettnäpfchen dabei treten. Doch genau das macht den Charme aus. Und wer die Romane der Autorin kennt, der weiß auch, dass nicht nur die Hauptcharaktere klasse sind, sondern auch die Nebenprotas groß herauskommen und wichtige Parts spielen.
Ein Stern lockt nach Westen ist ein wirklich gelungener Kurzroman, der auf frische und neue Art die Weihnachtsbotschaft weitergibt, zum Schmunzeln bringt, teils auch die Tränen in die Augen treibt, am Ende aber einfach nur staunend über die Liebe Gottes zurück lässt. Mich persönlich hat das Krippenspiel ganz neu ergriffen.
Karen Witemeyer kann ich einfach immer nur weiterempfehlen, deshalb schnappt euch eine kuschlige Decke, ein Heißgetränk eurer Wahl, macht es euch gemütlich und genießt diese Geschichte!
25.09.26 09:22 | Andrea
Nett für zwischendurch
Der neue Witemeyer Roman nimmt den Leser mit ins Jahr 1890 nach Texas. Dort lebt Stella Barrington mit ihrem Vater, der Dekan an der mathematischen Fakultät an der Baylor Uni ist. Stella hält nicht viel von sich selbst, sieht sich eher als Aschenputtel, die eh nie heiraten wird.
Ihr Vater hat Beziehungen zu einigen Harvard Professoren, was den Mathematiker Frank Stentz ins Licht rückt. Durch regen Briefwechsel zwischen Frank und Stella entsteht eine Brieffreundschaft, die eine gewisse Vertrauensbasis geschaffen hat. Und dann reist Frank zu Stella und steht vor ihr. Was empfinden beide nun?
Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt gut zu lesen, spritzig und es gibt einige Schmunzelphasen. Was mir nicht gefallen hat ist, das beim Krippenspiel teilweise ehrfurchtsvolle Momente mit Witz umschrieben wurden.
Frank wird als zerstreuter Professor gut dargestellt. Er lebt halt in seiner eigenen Zahlenwelt und versucht alles zu berechnen. Das war mir teilweise zu viel. Selbstbewusstsein will von Stella als auch von Frank gelernt werden.
Der Glaube und das Gottvertrauen verbindet beide und wird auch in ihrem Tun und Handeln sichtbar. Die Geschichte nimmt im letzten Drittel an Fahrt auf, womit ich nicht gerechnet hätte. Es ist kein typischer Weihnachtsroman. Ich würde ihn eher als leise Liebesgeschichtie bezeichnen und die Gabe zu haben, sich um Menschen zu kümmern, die ganz am Rand der Gesellschaft stehen.
Ein nettes Buch für zwischendurch.