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Hans Denck prägte die Anfangszeit des Täufertums im süddeutschen Raum. Er wandte sich von der katholischen Kirche ab, schloss sich der Täuferbewegung an und gab sein junges Leben in den Dienst für die Sache des HERRN. 
Er starb nicht als Märtyrer durch die Hände von Henkern, doch waren die Jahre seines Wirkens alles andere als leicht. Immer wieder wurde er seiner Überzeugung und seines Lehrens wegen vertrieben. Das zwang ihn zu einem Wanderleben, bis er durch eine kurze Krankheit noch recht jung in die Ewigkeit abgerufen wurde. Mit seinen sehr guten Kenntnissen der griechischen, hebräischen und lateinischen Sprachen machte er sich an die Übersetzung der Bibel ins Deutsche. Es ist der Mühe wert, sich mit seiner Person zu befassen und von seiner Hingabe zu lernen. 
Er hat eine Spur zurückgelassen, die nicht in Vergessenheit geraten sollte.
Autor: Gerhard Wölk
Hersteller "Verlag Hirtenstimme"

Hirtenstimme e.V.
Wormser Straße 124
67227 Frankenthal
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