Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Was kennzeichnet ein Herz, das von Gott verändert wurde? 
Diese Frage stellt der Apostel Paulus in seinem Brief an die Gemeinde in Korinth. Ihm geht es nicht um äußere Anpassung, sondern um eine tiefgreifende Erneuerung unseres Wesens – eine Veränderung, die von innen heraus geschieht. 

In einer Welt, die von Selbstinszenierung, Karrierestreben und Anerkennungssuche geprägt ist, lädt das Evangelium zu echter Ruhe in einer "gesegneten Selbstvergessenheit" ein. In diesem kompakten Buch zeigt Timothy Keller, wie die Gute Nachricht von Christus uns von der ständigen Ich-Zentrierung befreit. Wer im Evangelium lebt, muss nicht länger um sich selbst kreisen.
Autor: Timothy Keller
Hersteller "Verbum Medien"

Verbum Medien gGmbH
Kleines Lohfeld 6
32549 Bay Oeynhausen
info@verbum-medien.de

3 von 3 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


100%

0%

0%

0%

0%


Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


3 Bewertungen

11.04.26 13:12 | Dorothea

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Überraschende Freiheit

Timothy Keller zeigt in Überraschende Freiheit, dass echte Freiheit nicht darin besteht, alles tun zu können, was man will, sondern darin, von dem befreit zu werden, was uns innerlich gefangen hält. Er greift dabei zentrale Themen wie Schuld, Identität und Sinn auf und erklärt sie verständlich und lebensnah.

Eine kompakte, aber tiefgehende Lektüre für alle, die sich mit Glauben, Freiheit und persönlicher Veränderung auseinandersetzen möchten.

17.02.26 15:40 | Konstantin

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Der dritte Weg

Unsere Gesellschaft ist davon durchdrungen, dass wir unsere Identität aufgrund unserer Leistung definieren. Wir sehnen uns nach Anerkennung, daraus leiten wir unseren Wert ab. Das Problem dabei ist, dass wir nie zur Ruhe kommen. Unser Ego braucht ständig neue Bestätigung. Tim Keller zeigt in seinem Buch "Überraschende Freiheit: Wie Jesus von Selbstzweifeln und Perfektionismus befreit" einen Ausweg aus dem Hamsterrad des "sich beweisen zu müssen" auf.


Inhalt
Keller geht das Thema auf der Grundlage von 1 Korinther 3,21–4,7 an. Er zeigt auf, wie Paulus mit dem Thema umging. Doch bevor er da näher einsteigt, schaut er kurz darauf, wie sich die gegenwärtige westliche Gesellschaft bei diesem Thema von der traditionellen unterscheidet und macht eine wichtige Beobachtung. In der sogenannten "traditionellen Sicht" waren die Menschen davon überzeugt, dass die Wurzel allen Übels der Stolz ist. Die Menschen sahen die Gefahr darin, dass sie zu viel von sich hielten. Der Konsens in der gegenwärtigen Gesellschaft sieht hingegen ein mangelndes Selbstwertgefühl als Wurzel allen Übels. Das Problem ist demnach, dass man von sich zu wenig hält. Keller zeigt auf, dass Paulus im 1. Korintherbrief weder die eine noch die andere Sicht bestärkt, sondern einen dritten Weg beschreitet.

In drei Kapiteln führt Keller das Thema aus.
1. Die natürliche Beschaffenheit des menschlichen Egos
- Es ist leer
Es ist über das normale, natürliche Maß aufgeblasen. Es bildet die Wirklichkeit nicht ab, sondern ist ein Zerrbild. Was über die Realität hinausgeht, ist nichts als heiße Luft.

- Es ist voller Schmerz
Es verlangt mehr Aufmerksamkeit von uns als gesund ist. Manchmal sagt jemand: "Du hast meine Gefühle verletzt". Gefühle kann man nicht verletzen, das was verletzt wurde, ist das aufgeblasene Ego. Keller bringt als Beispiel ein Herz, welches angeschwollen (aufgeblasen) ist. Es verursacht Schmerzen, weil es nicht in seiner normalen Form ist.

- Es ist rastlos
Das Ego ist ständig auf der Jagd nach Aufmerksamkeit. "Es ist so wahnsinnig damit beschäftigt, die Leere zu füllen.“ Es kennt kein "Genug" und ist nie zufrieden.

- Es ist zerbrechlich
Was aufgeblasen ist, steht in der Gefahr zu platzen. Wie ein aufgeblasener Luftballon, der mit einem spitzen Gegenstand (der Realität) in Berührung kommt.


2. Ein verändertes Selbstbewusstsein
Anhand von 1. Kor. 4,3 beschreibt Keller, welche Einstellung Paulus hatte. Er achtete nicht darauf, was die Korinther oder andere Menschen über ihn dachten. Es war ihm auch nicht wichtig, was er über sich selbst dachte. Der Apostel band seine Identität nicht daran, er dachte grundsätzlich weniger über sich selbst nach.

Keller schreibt über solch einen Menschen:
„Der selbstvergessene Mensch ist das genaue Gegenteil. Jemand, dessen Ego nicht mehr aufgeblasen, sondern ausgefüllt ist, lässt sich durch Kritik nicht erschüttern. Er hört sie sich an und versteht sie als Gelegenheit, sich zu ändern. Klingt das zu idealistisch? Je besser wir das Evangelium verstehen, umso mehr wollen wir uns verändern. Wer von uns wäre nicht gern ein Mensch, der öffentliche Auszeichnungen nicht mehr nötig hat, sie aber auch nicht fürchtet? Wärst du nicht gern ein Mensch, der nicht mehr nach Anerkennung hungert, aber auch nicht erschrocken ist, wenn er sie bekommt? Ein Mensch, der, wenn er sich selbst im Spiegel sieht, nicht bewundert, was er sieht, aber auch nicht zusammenzuckt? Ein Mensch, der nicht in einem erträumten Leben herumsitzt und darüber fantasiert, wie er auf der Selbstwertskala noch ein paar Punkte mehr erzielen kann und von Erfolgen träumt, die ihm Vorteile vor anderen verschaffen?“ S. 15

Dieser Mensch denkt nicht, wie in der modernen Gesellschaft, höher von sich. Er denkt aber auch nicht, wie in der traditionellen Gesellschaft, geringer von sich. Er denkt einfach weniger an sich.

3. Wie man diese veränderte Sicht von sich selbst erwirbt
Das Problem des Egos ist, dass es sich ständig nach einem Urteil durch andere sehnt. Letztlich wollen wir aber nicht immer wieder neu beurteilt werden, sondern ein endgültiges Urteil erhalten. Dieses endgültige Urteil können wir allerdings nie von Menschen erhalten, auch wir selbst können dies nicht fällen. Paulus schreibt: "Denn ich bin mir nichts bewusst; aber damit bin ich nicht gerechtfertigt, sondern der Herr ist es, der mich beurteilt." (1. Kor. 4,4)
Für ihn war nur ein Urteil entscheidend, das Urteil Gottes. Der Apostel verwendet in diesem Vers den Begriff der Rechtfertigung. Was gilt aber nun für einen Christen? Er ist durch Jesus Christus bereits gerechtfertigt. D.h. das endgültige Urteil ist bereits gesprochen.
Christen müssen nun nicht mehr leisten, um ein gutes Urteil zu erhalten. Sie dürfen sich in der Gegenwart Gottes freuen und ihm dienen, weil das Urteil bereits gesprochen ist und sie von Gott angenommen wurden.

Fazit
Tim Keller legt hier ein nur wenige Seiten starkes Buch vor, welches es aber in sich hat. Er zeigt deutlich unser Problem mit dem eigenen Ego auf, das dazu neigt entweder von der einen oder von der anderen Seite vom Pferd zu fallen. Die Lösung ist dabei erstaunlich und einfach: Weniger an sich selbst zu denken, weil Gott in Jesus Christus das endgültige Urteil bereits gesprochen und uns angenommen hat.
Keller hat das Thema sicherlich bewusst so knapp formuliert, um den Leser zum Nachdenken anzuregen. Zum Nachdenken über das Evangelium und wie es sich auf die Sicht von uns selbst auswirkt. Dies ist eine große Stärke des Buches. Es lohnt sich, das Buch durchzuarbeiten.

Hinweis: Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

24.01.26 18:47 | Anna

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

tiefgründig und wertvoll

Wie nicht anders erwartet hat auch dieses kleine Büchlein von Timothy Keller mir Gewinn gebracht.
Es lässt sich leicht lesen und ist klar und gut verständlich geschrieben.

Der Autor spricht im Grunde über Verse aus 1. Korinther 3 und 4 und lädt dazu ein,

"...unseren Selbstwert und unser Selbstbewusstsein nicht von den wechselnden Urteilen anderer Menschen oder unseren eigenen Leistungsfähigkeit abhängig zu machen." Zitat S. 9
Er lenkt dabei den Blick auf Gott und zeigt, dass seine Liebe unseren Wert bestimmt.

Dabei hat er seine Gedanken in drei Abschnitte unterteilt:

– Die Beschaffenheit des menschlichen Egos
– Ein verändertes Selbstbewusstsein
– Wie man diese veränderte Sicht von sich selbst erlangt

Es geht somit weg von Selbstzweifeln hin zur lebensverändernden Freiheit und der Erneuerung unseres Wesens.
Mir hat es gut gefallen und ich konnte einiges für mich herausnehmen.
Dieses Buch ist tiefgründig und tröstend zugleich und bietet Gedankenanregungen, um das eigene Leben und die Sicht auf die eigene Persönlichkeit nach Gottes Willen zu verändern.
Denn am Ende ist nur wichtig, was Gott von uns hält.

Produktgalerie überspringen

Kunden kauften auch

Ein anderer Jesus
Ein anderer Jesus

Vor nicht allzu langer Zeit waren New Age Begriffe wie "universelle Gegenwart", "Lichtträger", "göttliche Alchemie", "lebendiger Kanal", "Paradigmenwechsel" und das "wahre Selbst" Hinweise für die New Age-Orientierung eines Autors. Auf alle diese Begriffe trifft man nun in Bestsellern wie Ich bin bei dir, und sie finden zunehmend Eingang in die christliche Literatur. Sarah Young wollte "mehr" als das, was in Gottes Wort geschrieben steht und "mehr" ist genau das, was sie bekam. Es scheint, dass ein "Wort von Gott" für sie wichtiger wurde als das Wort Gottes. Dieses Verlangen nach "mehr" führte zu Youngs Offenheit für Erfahrungen einer spirituellen Gegenwart mit neuen Offenbarungen und neuen Wahrheiten.Der ehemalige New Ager Warren Smith deckt die spirituelle Naehe der Bestsellerautorin zum New Age auf und legt auf der Grundlage der Schrift dar, dass ihr Buch von einem "anderen Jesus" und "einem anderen Geist" inspiriert und mit der Bibel unvereinbar ist. Denn wenn der, welcher zu euch kommt, einen anderen Jesus verkündigt, den wir nicht verkündigt haben, oder wenn ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so habt ihr das gut ertragen (2.Korinther 11,4). 4. Auflage 2018

3,20 €*
31 Andachten für die dunklen Zeiten in der Depression
31 Andachten für die dunklen Zeiten in der Depression

In einunddreißig weisen, zutiefst einfühlsamen Andachtstexten hilft Ihnen der Seelsorger Ed Welch, die Dunkelheit, die Sie erleben, zu verstehen um den nächsten kleinen Schritt zu tun, der Ihnen heute möglich ist, inmitten Ihres Schmerzes ehrlich mit Jesus zu sprechen – und schließlich die mitfühlenden Worte Christi zu hören."Nur wenige Quellen von Leid sind weiter verbreitet und geheimnisvoller als Depressionen. Oft überfallen sie uns ohne Vorwarnung und stellen sich ohne erkennbaren Grund ein. In solchen Zeiten sehnen wir uns nach jemandem, der uns an die Hand nimmt und mit behutsamer Zuversicht voranlockt. Genau das tut Ed Welch in diesem kleinen Buch. Wie ein gütiger Freund verbringt er einen Monat mit uns, lehrt uns, leitet uns an und führt uns stets zu Gottes Wort." - Tim Challies

14,50 €*
Ich schenke dir Psalm 23
Ich schenke dir Psalm 23

Seit mehr als 2.000 Jahren bewähren sich die Psalmen in Freude und Trauer, in guten wie in schweren Zeiten. Sie wecken neue Hoffnung, stärken das Gottvertrauen und laden zum Glauben ein. Viele Menschen kennen die Erfahrung, dass ein Psalm sie durch das ganze Leben hindurch begleitet. Mögen diese Psalmen solch ein treuer Begleiter für Sie werden - oder für die Menschen, die Sie beschenken.Ein ansprechend gestalteter Mini-Bildband - ideal zum Verschenken.

5,95 €*
Narrenrede
Narrenrede

Wie erreicht man Menschen mit dem Evangelium, die keinerlei Interesse daran haben? Guinness erinnert in seinem Meisterwerk an die vergessene Kraft christlicher Überzeugungskunst. Diese erfordert Kreativität, denn: "Jesus hat nie zu zwei Menschen auf die gleiche Weise gesprochen, und das sollten wir auch nicht tun." In der Tradition von Blaise Pascal, G. K. Chesterton und C. S. Lewis zeigt Guinness, dass echte Überzeugungsarbeit sowohl die Vernunft als auch die Fantasie anspricht. Es geht darum, den Spieß umzudrehen, indem man die Annahmen des Zuhörers hinterfragt und sie mit Hinweisen auf das Übernatürliche und der Glaubwürdigkeit des Evangeliums überrascht. Dieses Buch ist die Frucht von 40 Jahren Nachdenkens, die in unzähligen Vorträgen und Diskussionen an den führenden Universitäten der Welt verfeinert wurde. Entdecken Sie neu die Kraft christlicher Überzeugungskunst, dargestellt von einem der führenden Apologeten und Denker unserer Zeit. 

29,90 €*
Neu
Elberfelder Bibel 2006 - Deutsch / Englisch
Elberfelder Bibel 2006 - Deutsch / Englisch

Die Elberfelder Bibel als zweisprachige Ausgabe, dem deutschen Bibeltext wird eine englische Übersetzung gegenübergestellt, die der New American Standard Bible entnommen ist. Zweispaltig gesetzt stehen auf einer Höhe Vers für Vers der deutsche Text und der englische Text nebeneinander.  Die Elberfelder Bibel zeichnet sich im Vergleich mit anderen deutschsprachigen Bibelübersetzungen insbesondere durch ihre Nähe zum Grundtext aus, den sie mit weitgehend wörtlicher Exaktheit wiedergibt. Dabei bleibt sie für den Leser trotzdem gut verständlich.  Die New American Standard Bible wird in der englischsprachigen Welt als eine der wörtlichsten Übersetzungen des 20. Jahrhunderts angesehen. Dies ist vor allem auf die Ziele der Übersetzer zurückzuführen, die im Vorwort der NASB genannt werden: 1. Die Veröffentlichung sollte dem Original treu bleiben. 2. Sie sollte grammatisch korrekt sein. 3. Sie sollte verständlich sein. 4. Sie sollte Jesus Christus gerecht werden in der Weise, wie das Wort Gottes Ihn beschreibt.  Wie der Name bereits andeutet, ist die NASB eine Revision der ASB (American Standard Version) aus dem Jahre 1901. Ein Neues Testament der NASB erschien erstmals 1963, die Gesamtbibel 1971, eine revidierte Version 1995. An der aktualisierten NASB (1995) waren mehr als 20 Übersetzer, durchweg konservative Bibelgelehrte, mit verschiedenen konfessionellen Hintergründen beteiligt. Neuauflage 2026

55,00 €*
Porzellantasse "geliebt-getragen-gesegnet"
Porzellantasse "geliebt-getragen-gesegnet"

Wunderschöne Tasse im Retrolook mit Allover-Blümchendesign in der Trendfarbe salbeigrün. Die Worte "geliebt-getragen-gesegnet" sind in geschwungener Schrift miteinander verbunden. Verpackt in passender Geschenkbox, die sich zum Aufbewahren und Sammeln von Kleinigkeiten wie Haarspangen, Schmuck etc. eignet. Material: Porzellan Größe: Tasse Höhe 10 cm, ca. 0,4 l InhaltIn passender Geschenkbox verpackt Spülmaschinengeeignet

12,95 €*
Barrierefreiheit