Wer die Zweifel sät
18,00 €
| Artikel-Nr | 332518000 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-96362-518-3 |
| Verlag | Francke |
| Seiten | 352 |
| Erschienen | 16.01.2026 |
| Artikelart | Paperback, 13,5 x 20,5 cm |
Für Detective Jack Tucker ist Lindsey eine unersetzliche Zeugin. Doch aus irgendeinem Grund begegnet sie ihm mit eisiger Feindseligkeit. Als sich mysteriöse Zwischenfälle häufen, die ihre Glaubwürdigkeit untergraben, steht Jack vor der alles entscheidenden Frage: Ist Lindsey psychisch labil – oder will jemand gezielt Zweifel an ihr säen?
Während Jack um die Wahrheit ringt und Lindsey gegen ihre eigenen Ängste ankämpft, zieht sich um die beiden ein perfides Netz aus Lügen und Intrigen immer enger ...
Band 2 der packenden Krimireihe der beliebten Autorin. Die Bände sind in sich geschlossen und können unabhängig voneinander glesen werden.
| Autor: | Irene Hannon |
|---|
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35037 Marburg
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2 Bewertungen
20.07.26 12:15 | Andrea
Spannung pur!
Was ein spannendes Buch!
Im 2. Band der Krimireihe rund um die Familie Tucker beginnt es direkt spannend. Der Leser lernt Lindsey Barnes kennen. Eine nette junge Frau, die sich in St. Louis ein neues Leben aufbauen möchte.
Als Privatköchin steht sie in den Startlöchern und ist bisher zufrieden mit ihrer Auftragslage. Als sie für die wohlhabende Familie Robertson kocht, entdeckt sie eine Leiche in der Küche und sieht den Täter flüchten.
Warum muss ihr das wieder passieren? Diese Frage stellt sie sich sofort. Möchte sie ihre früheren traumatischen Erlebnisse doch einfach vergessen.
Jack Tucker, den Detektiv des Bezirks kennt sie damals. Ein Alptraum jagt den nächsten. Und Jack? Er fragt sich, warum Lindsey so eisig zu ihm ist, bis er etwas entdeckt, was sein inneres erschüttert.
Auf der Jagd nach dem Mörder tun sich immer dunklere Abgründe auf und keiner traut mehr dem anderen. Hört die Abwärtsspirale irgendwann einmal auf?
Der Schreibstil ist grandios. Man möchte das Buch nicht aus der Hand legen. Den Empfindungen und Gedanken der Protagonisten kann man sehr gut folgen, weil es abwechselnd aus der Sicht von Lindsey und Jack berichtet wird.
Es ist erschreckend zu sehen, zu was der Mensch fähig ist, wenn Habgier und Hass ihn zerfressen.
Sehr gut hat mir gefallen, das besonders bei Jack Bereitschaft da war, Fehler einzusehen, dafür geradezustehen und Verantwortung zu übernehmen. Oft ist es ein mühsamer Weg innere Heilung von schlimmen Erlebnissen zu erfahren, was aber mit Gottes Hilfe gelingen kann.
Ein tolles Buch, was ich gerne weiterempfehle.
26.02.26 18:03 | Sabine
Spannend von der ersten bis zur letzten Seite
Mit dem Roman „Wer die Zweifel sät“ ist Irene Hannon ein spannender und mitreißend geschriebener Krimi gelungen. Bisher kannte ich nur die wunderschöne Hope Harbor Serie von ihr. Dieses Buch zeigt, dass die Autorin außer Liebesromane auch echte Thriller schreiben kann – Kriminalromane liegen ihr definitiv.
In diesem Buch lernt der Leser die Privatköchin Lindsey Barnes kennen, die Zeugin eines Mordfalls wird. Nach und nach erfährt man, dass sie selbst zwei Jahren zuvor Opfer einer Geiselnahme wurde. Dieses Trauma hängt ihr immer noch nach, doch so langsam schien sich das alles zum Guten zu wenden: neuer Wohnort, neue Gemeinde und einen Psychologen, dem sie vertraut und der ihr immer wieder hilft.
Der zweite Protagonist ist Detective Jack Tucker, der den Mordfall aufklären soll. Für ihn ist Lindsey letztendlich die Einzige, die ihm helfen kann, den Mordfall aufzuklären, sofern sie sich nach diesem erneuten Trauma wieder an Details erinnern kann. Doch Lindseys Glaubwürdigkeit wird im Laufe des Buches mehr und mehr durch mysteriöse Ereignisse in Frage gestellt.
Das Buch ist sehr abwechslungsreich geschrieben, wechselt immer wieder die Perspektive von Lindsey zu Jack und man mag nicht aufhören zu lesen. Ein gelegentlich eingestreuter Chatverlauf steigert die Spannung und man ahnt, wer der Mörder sein könnte. Die Auflösung des Mordfalls ist dann völlig unerwartet. Der Autorin ist es gelungen mich auf eine ganz andere Fährte zu locken.
Der Roman spielt in einem christlichen Umfeld, d. h. beide Protagonisten sind gläubige Christen und so stößt man als Leser ganz natürlich auf Tischgebete und Gemeindeleben. Mir hat diese Kombination aus christlichem Roman, spannendem Thriller und Liebesgeschichte sehr schöne und fesselnde Lesestunden beschert.