Der Neue Matthew Henry Kommentar - NT (1) Matthäus - Johannes

Matthew Henry
Der Neue Matthew Henry Kommentar - NT (1) Matthäus - Johannes

Der Neue Matthew Henry Kommentar - NT (1) Matthäus - Johannes

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  • 863081000
  • 978-3-943440-81-2
  • 3L Verlag
  • 1. April 2013
  • 760
  • Hardcover, 17 x 24 cm
Der weltweit bekannte und benutzte Kommentar von Matthew Henry ist Christen seit ca. 300 Jahren... mehr

Der weltweit bekannte und benutzte Kommentar von Matthew Henry ist Christen seit ca. 300 Jahren durch seine reichhaltigen Auslegungen und praktischen Anwendungen zum Segen geworden. Bekannte evangelikale Prediger wie Spurgeon oder Whitefield hatten schon zu ihrer Zeit empfohlen, diesen Kommentar mindestens einmal im Leben zu lesen.
Trotz einer umfassenden Überarbeitung dieses Werkes ist eine gekürzte Version entstanden, die nichts an Zuverlässigkeit und Vollständigkeit des Textes eingebüßt hat, aber dem heutigen Leser den Zugang doch einfacher macht.
Mit diesem Neuen Matthew Henry Kommentar können Sie diesen Klassiker wiederentdecken oder auch zum ersten Mal kennenlernen. Er ist immer wieder erfrischend und versäumt es nicht, neue Perlen der Weisheit hervorzubringen, sodass Sie oft nach diesem Werk greifen werden, um zu einem tieferen Verständnis und Wertschätzung der Schrift zu gelangen.

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Kundenbewertungen für "Der Neue Matthew Henry Kommentar - NT (1) Matthäus - Johannes"
07.09.2013

(ohne Titel)

"Seit einigen Jahren nutze ich den Kommentar M. Henrys im englischen Original mit großem Gewinn. Gerade die väterlich-seelsorgerlichen Auslegungen gehören zu den Stärken Matthew Henrys. Beständig hebt M. Henry dabei die Souveränität Gottes und die Gnadenlehre hervor.

Mit großer Freude und hohen Erwartungen kaufte ich mir nun die deutsche Version, kam aber bald zu einem ähnlichen Schluss wie Benedikt Peters. Die inhaltlichen bzw. lehrmäßigen Kürzungen in der deutschen Version sind sehr bedauerlich.

Dennoch möchte ich diesen Kommentar empfehlen. All jene, die die englische Sprache weitgehend beherrschen, sollten sich jedoch das englische Original zulegen!!! Nach einer kurzen Zeit des Einlesens - mit einem Wörterbuch an der Seite - ist ein gewinnbringender Gebrauch des englischen Kommentars garantiert. "

04.09.2013

(ohne Titel)

"In der englischsprachigen Welt ist der puritanische Bibelausleger Matthew Henry (1662-1714) ein Begriff. Spurgeon sagte von ihm: „Als Ersten unter den Gewaltigen der Bibelausleger müssen wir Matthew Henry nennen. Er ist fromm und kernig, gesund und vernünftig, suggestiv und nüchtern, treffsicher und vertrauenswürdig. Du wirst feststellen, er glitzert nur so vor Metaphern, ist reich an Analogien, voll von Illustrationen, überfließend an Betrachtungen... Er ist gewöhnlich klar, anschaulich und voller Mark; er sieht sofort durch einen Text hindurch.“ Spurgeon empfahl den Studenten an seinem Predigerseminar, die ersten zwölf Monate nach ihrer Absolvierung den gesamten Henry (sechs Bände zu je über 1000 Seiten) zu lesen. Das werde ihnen Anleitungen und Anregungen zum Predigen geben: „Euch werden Gedanken und Einfälle kommen wie die Schwalben, die im Herbst eine alte Scheune umschwirren.“

Das nun auf Deutsch erschienene Werk wird als „neu“ vorgestellt, denn es handelt sich nicht um die Übersetzung des ursprünglichen Kommentars von Matthew Henry, sondern um eine Bearbeitung. Im „Vorwort zur neu überarbeiteten Ausgabe“ erfahren wir vom englischen Bearbeiter M. H. Manser, dass er den Kommentar lesbarer machen wollte, weshalb er die von ihm als „langatmig“ empfundenen Sätze Henrys kürzte.

Ich lese seit vielen Jahren den ursprünglichen Henry und habe seine Sätze nie als langatmig empfunden. Lang, ja, aber von großer Frische und Lebendigkeit. Manser hat aber nicht nur gekürzt, er hat auch ganze Sätze ausgelassen - leider. Zudem hat er, wie er bekennt, Henrys „Standpunkte – wie zum Beispiel gegenüber der Römisch Katholischen Kirche – etwas abgemildert“. Das ist äußerst bedauerlich, zumal Manser nicht nur abgemildert, sondern teilweise Verurteilungen des Katholischen Aberglaubens ganz unterschlagen hat.

Hier ein Beispiel: Henry schreibt zu Johannes 19,25: „Es ist eine gottlose und gotteslästerliche Konstruktion aus der Feder gewisser papistischer Schreiber, wenn sie aus der Tatsache, dass die Jungfrau Maria am Kreuz stand, folgern, sie habe nicht weniger als Christus dazu beigetragen, für unsere Sünden Genüge zu tun, so dass sie Co-Mediatrix (Mit-Mittlerin) Co-Adiutrix (Mithelferin) unserer Errettung geworden sei.“ Ich halte es heute für mindestens so wichtig wie zur Zeit Henrys (17./18. Jahrhundert), die Irrtümer der Kirche von Rom mit klaren Worten aufzudecken.

Der Bearbeiter hat aber auch geändert. Im ursprünglichen M. Henry steht zu Johannes 17,2 u. a. diese Erklärung: „Hier sehen wir, wie der universalen Herrschaft des Erlösers das Folgende unterstellt wurde: Er hat Gewalt über alles Fleisch, damit er der Zahl der Auserwählten ewiges Leben geben möchte. Man beachte: Die Herrschaft Christi über die Menschenkinder bezweckt die Errettung der Gotteskinder. Denn alles ist um ihretwillen, 2Kor 4,15. Alle Gesetze Christi, alle Verordnungen und Verheißungen, die allen gegeben sind, haben den Zweck, in wirksamer Weise all denen, die Christus gegeben wurden, das ewige Leben sicherzustellen. Er ist als Haupt über alles der Gemeinde gegeben. Die Verwaltung der beiden Reiche der Vorsehung und der Gnade sind in die gleiche Hand gegeben, und damit muss alles zum Guten zusammenwirken für die Berufenen.“

In Mansers Bearbeitung und darum auch in der deutschen Ausgabe fehlt der ganze fett gedruckte Satz. Steht der aber nicht, hat der darauf folgende Satz nicht die Bedeutung, die Henry ihm gab. Das muss man nachgerade eine Verfälschung der Gedanken M. Henrys nennen. Und dann fehlen im Anschluss daran wichtige Erläuterungen. Der ganze übersetzte Abschnitt lautet im „Neuen Matthew Henry“: „Hier gibt es die Unterordnung der umfassenden Vollmacht des Erlösers unter dies. Christi Vollmacht über die Menschen soll das Heil der Kinder Gottes bewirken. Die Verwaltung der Reiche der Vorsehung und der Gnade sind in die gleichen Hände gelegt, damit alle Dinge dazu gebracht werden können, zum Guten derer zusammenzuwirken, die berufen sind.“



Abgesehen von diesen Mängeln haben die Herausgeber der deutschen Leserschaft einen nützlichen Kommentar zugänglich gemacht. Was findet er in ihm?

Einleitend zum ganzen Werk erörtert Henry zunächst die Bedeutung und Eigenart des Neuen Testaments (leider gegenüber dem Original sehr stark gekürzt) und darauf der vier Evangelien. Zu einem jeden Evangelium gibt er eine kurze, prägnante und nützliche Einleitung. Jedes Kapitel wird einleitend in knappen Worten zusammengefasst und gegliedert. Darauf folgen die Kommentare zu jedem Vers. Zunächst wird Sinn und Bedeutung desselben diskutiert; dazu findet der Autor immer wieder Anlass, wichtige, im jeweiligen Textabschnitt enthaltene Lehren zu erörtern, auch falsche Lehren zu widerlegen. Es folgen darauf stets praktische Anwendungen für das Glaubensleben. Hier als Kostprobe einige Gedanken Matthew Henrys zu Johannes 17,2:



„Er hat Vollmacht über alles Fleisch: Über das ganze Menschengeschlecht. Er hat auch Vollmacht über die Welt der Geister, doch jetzt, als er Mittler zwischen Gott und der Menschheit war, machte er seine Vollmacht über alles Fleisch geltend. Die er unterwerfen und retten sollte, waren Menschen; aus dem Menschengeschlecht war ihm ein Überrest gegeben, und deshalb waren alle aus dieser Reihe von Lebewesen seinen Füßen unterworfen (Hebr 2,8). Über das Menschengeschlecht, welches als verderbt und gefallen betrachtet wurde…

Der Herr Jesus hat alle Vollmacht über dieses sündige Geschlecht und alles Gericht ist ihm übergeben (s. Joh 5,22). Wen er nicht beherrscht, den verwirft er, Ps 22,29; 72,8; Mt 28,18; Joh 3,35. Die große Absicht und der Zweck dieser Vollmacht: Damit er allen ewiges Leben gebe, die du ihm gegeben hast. Hier haben wir, wie der Vater die Erwählten dem Erlöser übergibt und sie ihm als die Krone und die Belohnung seines Werkes gibt. Hier haben wir, wie sich der Sohn verpflichtet, die Seligkeit derer zu bewahren, die ihm gegeben waren, damit er ihnen ewiges Leben gebe...“ (S. 705)

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