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Bestsellerautorin Rosaria Butterfield widerspricht fünf kulturellen Lügen, an die sie einst selbst glaubte. Unsere Kultur verändert sich ständig. Gerade die Ansichten über Sexualität und Spiritualität wechseln rasant. Rosaria Butterfield behauptet, dass das Wort Gottes eine Antwort auf solche schwankenden Meinungen hat, und entlarvt anhand der Heiligen Schrift fünf Lügen, die sich in unserer Kultur verbreitet haben.

Die Autorin erzählt persönliche Geschichten im Tagebuchstil, die mit Kulturwissenschaften, Literaturkritik und Theologie verwoben sind. Dieses kulturell hochrelevante Buch hilft, ein klareres Verständnis dafür zu gewinnen, wie Gottes Wort auf diese kritischen kulturellen Fragen anwendbar ist, mit denen die Kirche heute konfrontiert ist.

Die fünf behandelten Lügen lauten:
1. Lüge: Homosexualität ist normal.
2. Lüge: „Spirituelle“ sind freundlicher als bibeltreue Christen.
3. Lüge: Feminismus ist gut für die Welt und die Kirche.
4. Lüge: Transgenderismus ist normal, zumindest für manche Menschen.
5. Lüge: Sittsamkeit ist eine überholte Zumutung, die der männlichen Vorherrschaft dient und Frauen benachteiligt

(Eine Koproduktion mit Verbum Medien)
Autor: Rosaria Butterfield
Hersteller "CV Dillenburg"

Christliche Verlagsgesellschaft mbH
Am Güterbahnhof 26
35683 Dillenburg
info@cv-dillenburg.de

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1 Bewertung

25.02.26 11:59 | Gabi Fett

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Sehr empfehlenswert!

In „Fünf Lügen unserer Zeit“ setzt sich Rosaria Butterfield kritisch mit aktuellen Denk- und Lebensweisen auseinander, die im Widerspruch zu Gottes Wort stehen. Die Autorin identifiziert fünf weitverbreitete Lügen, die unsere moderne Kultur prägen, und stellt ihnen die biblische Wahrheit entgegen. Der spannend-schlagkräftige Moment dabei ist, dass Butterfield ihre eigene Vergangenheit als Lesbin in ihrer Argumentation einarbeitet und dadurch umso überzeugender auftritt.
Die fünf Lügen:
1.: Homosexualität ist normal
2.: Spirituelle Menschen sind barmherziger als bibeltreue Christen
3.: Feminismus ist gut für die Welt und die Kirche
4.: Transgenderismus ist normal
5.: Sittsamkeit ist eine überholte Zumutung
Butterfield richtet sich in ihrem Buch besonders an Frauen, „denen die biblische Lehre über die Rolle und Berufung von Frauen nicht peinlich ist“ und die sie dazu ermutigen will „in heiligem Glauben voranzuschreiten“. Sie entlarvt die LGBTQ+ Ideologie einerseits als „herrschenden Götzen unserer Zeit“, schafft es aber gleichzeitig, voller hingebungsvoller Liebe um die zu ringen, die dieser „Indoktrination zum Opfer“ gefallen sind, die sie „verhext“ hat – dadurch wird ihr Buch zu einer echten Hilfe für den Umgang mit Betroffenen in unseren Familien, Gemeinden oder Freizeiten.
Ihr Stil ist trotz anspruchsvoller Argumentation sehr unterhaltsam und spannend. Themenunabhängig schafft sie es, zu überführen: Wo gebe ich „persönlichen Erfahrungen oder Gefühlen“ mehr Aufmerksamkeit als Gottes Wort? Wo bin ich zum Beurteiler des Wortes Gottes geworden, ohne es zu merken, wo hat der Zeitgeist mein Urteilsvermögen unterwandernd relativiert und wo muss ich vielleicht Buße tun bezüglich meiner Wertschätzung der Unfehlbarkeit und Zeitlosigkeit der Bibel? Rosaria Butterfield ist eine Frau, „die viel liebt, weil ihr viel vergeben worden ist“ – sie hat in die Abgründe gesehen, vor denen sie eindringlich warnt. Deshalb appelliert sie an eine radikale Kompromisslosigkeit, die kontra-kulturell ist und geht damit konform mit dem Appell aus Römer 12,2: „Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, dass ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.“

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Wenn die Bekehrung zur Katastrophe wird

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Wenn die Bekehrung zur Katastrophe wird

"Im April 1999 vernahm ich den Ruf Jesus Christus nachzufolgen. Dieser Ruf war sowohl subtil als auch radikal - wie die Ruhe im Auge des Sturms. Ich konnte mich nicht dagegen wehren und ich wusste nicht, was aus meinem Leben werden würde." Die hochbegabte und umfassend gebildete Autorin und Professorin hatte sich mit 28 Jahren mutig als lesbisch geoutet. Damals stand sie vor dem Abschluss ihrer Doktorarbeit in englischer Literatur- und Kulturwissenschaften. Sie wurde von bekannten Universitäten eingeladen und angeworben, linksradikale Ideologien voranzutreiben. Zehn Jahre lang lebte sie in einer lesbischen Beziehung, bis sie im Alter von 39 Jahren nach zahllosen Gesprächen, nach hunderten gemeinsamen Abendessen und Diskussionen mit glaubwürdigen, gastfreundlichen Christen und intensivem Bibellesen ihre Bekehrung erlebte. „Ich wurde am sichersten Ort dieser Welt von meiner Sünde überführt: in einem einfachen Wohnzimmer, im Kontext der christlichen Gastfreundschaft.“ (S. 222) Diese Umkehr zu Gott erfolgte nicht durch ein nachgesprochenes Gebet wie: „Jesus ich glaube an dich und nehme dich an“, sondern durch einen langen und schmerzhaften Prozess, der ihre bisherigen Überzeugungen und ihre Lebensziele völlig auf den Kopf stellte und zunächst einer fürchterlichen Katastrophe glich. Wie dann ihr Leben durch Gottes Wort, durch intensive Gemeinschaft mit Christen, durch Gehorsam und Gebet völlig verändert wurde und in eine glückliche, gottesfürchtige Ehe, Adoptivelternschaft mit Pflegekindern, Hausschule und enormer Gastfreundschaft auch ausgegrenzten Menschen gegenüber führte, ist herausfordernd, beschämend und ansteckend zu lesen. Sätze wie „Ist Homosexualität in der Praxis wirklich fester verankert als Selbstbefriedigung oder Pornografie? Ich bezweifle es…“ (S. 230), regen zum Überdenken eigener moralischer Standpunkte und Verhaltensweisen an und der intelligente, ehrliche und humorvolle Schreibstil weckt den Wunsch, selbstlos und hingegeben zur Ehre Gottes und zum Segen unserer Mitmenschen zu leben. Rosaria und ihr Ehemann Kent leben in North Carolina, mit drei ihrer vier Kinder, wo Kent eine reformierte presbyterianische Gemeinde als Pastor leitet.

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