| Artikel-Nr | 256715000 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-86699-715-8 |
| Verlag | CLV |
| Seiten | 144 |
| Erschienen | 04.03.2026 |
| Artikelart | Taschenbuch, 11 x 18 cm |
Das Neue Testament gibt darauf eine klare Antwort: "Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis" (Jakobus 1,17).
Diese Aussage sieht der Autor bestätigt, wie er anhand verschiedener zum Teil naturwissenschaftlicher Fakten erläutert. Es gibt tatsächlich etwas, was beständig ist – es gibt jemanden, der unveränderlich ist. Auch die von ihm geschaffenen Naturgesetze sind unveränderlich.
Mit dem Titel "Leuchtspuren zum ewigen Leben" greift der Autor das Hauptanliegen des Buches auf – wie kann ich als Leser den Weg zum ewigen Leben finden?
| Autor: | Werner Gitt |
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30.03.26 13:43 | Henrik
Es gibt Wahrheit
Mit „Leuchtspuren zum ewigen Leben“ legt ein evangelistisches und apologetisches Werk vor, das zentrale Lebensfragen direkt anspricht: Woher kommen wir? Was ist Wahrheit? Gibt es Gewissheit über Gott und Ewigkeit? Das Buch will nicht nur informieren, sondern zur Entscheidung führen – und stellt damit bewusst die entscheidende Frage nach dem persönlichen Verhältnis zu Jesus Christus.
Wer ist der Autor?
Werner Gitt war Informatiker und Wissenschaftler sowie langjähriger Leiter bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt. Er ist bekannt für seine apologetischen Arbeiten, in denen er naturwissenschaftliche Argumentation mit einem klar bibeltreuen Schriftverständnis verbindet. Seine Bücher zielen darauf ab, besonders skeptische oder naturwissenschaftlich geprägte Leser mit dem Evangelium zu konfrontieren.
Worum geht’s?
Das Buch besteht aus zwölf in sich geschlossenen Kapiteln, die jeweils zentrale Themen des christlichen Glaubens behandeln, etwa die Existenz Gottes, die Zuverlässigkeit der Bibel, die Frage nach Leid, die Person Jesu Christi und den Weg zur Errettung .
Ein roter Faden ist klar erkennbar: Gitt argumentiert zunächst apologetisch – etwa über Schöpfung, Information, Naturgesetze und erfüllte Prophetie – und führt dann konsequent zur Heilsfrage. Besonders prägend ist sein Versuch, Gottes Existenz „wissenschaftlich“ zu begründen, etwa durch Informationsgesetze oder Wahrscheinlichkeitsrechnungen.
Stilistisch ist das Buch einfach, direkt und argumentativ. Es arbeitet mit vielen Beispielen aus Naturwissenschaft und Technik, die den Leser zum Nachdenken bringen sollen. Gleichzeitig ist es stark evangelistisch geprägt: Immer wieder münden die Kapitel in einen klaren Aufruf zur Umkehr und zum Glauben an Jesus Christus. Das zeigt sich besonders im Vorwort und in späteren Abschnitten, wo die Exklusivität Christi betont wird (Johannes 14,6) .
Für das persönliche Glaubensleben bedeutet das: Das Buch will Gewissheit schaffen – nicht nur intellektuell, sondern existenziell.
Wer soll es lesen?
Das Buch eignet sich besonders für Suchende, Zweifler und naturwissenschaftlich geprägte Leser, die eine rationale Begründung für den Glauben suchen. Auch Christen, die in Apologetik wachsen oder das Evangelium verständlich weitergeben wollen, profitieren davon.
Was gibt es Kritisches?
Die „Beweisführung“ ist stellenweise zu absolut formuliert. Naturwissenschaftliche Modelle werden sehr schnell als zwingende Gottesbeweise dargestellt, ohne alternative Deutungen differenziert zu behandeln. Das kann argumentativ angreifbar wirken. Zudem ist der apologetische Ansatz stark monokausal: Komplexe Fragen (z. B. Evolution, Kosmologie) werden teilweise verkürzt dargestellt. Hier wäre mehr exegetische Tiefe und weniger naturwissenschaftliche Vereinfachung hilfreich gewesen. Positiv ist jedoch: Das Buch bleibt konsequent am biblischen Zeugnis orientiert und relativiert nicht die Autorität der Schrift.
Wie kann ich das Werk nutzen?
Das Buch eignet sich gut als evangelistische Verteilschrift oder als Grundlage für Gespräche mit Nichtchristen. Einzelne Kapitel können gezielt eingesetzt werden, etwa zu Themen wie „Leid“, „Schöpfung“ oder „Auferstehung“.
Für die Gemeindearbeit lässt es sich auch als Einstieg in apologetische Themen nutzen. Wichtig ist dabei, ergänzend biblische Texte gründlich auszulegen, damit der Fokus nicht auf Argumenten, sondern auf dem Evangelium selbst liegt.
Was bleibt?
Das Buch ist klar in seiner Botschaft: Es gibt Wahrheit, und diese Wahrheit ist in Jesus Christus zu finden. Es fordert den Leser heraus, Stellung zu beziehen. Seine Stärke liegt in der Verbindung von Alltag, Wissenschaft und Evangelium. Seine Schwäche liegt in der Überdehnung naturwissenschaftlicher Argumente. Am Ende bleibt jedoch das Entscheidende: Der Ruf zur Umkehr ist klar, die Person Christi steht im Zentrum, und die Dringlichkeit des Evangeliums wird nicht verwässert. Das macht das Buch zu einem brauchbaren Werkzeug – besonders in der evangelistischen Praxis.
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