Mein Experimente-Buch zur Schöpfung
Mein Experimente-Buch zur Schöpfung
| Artikel-Nr | 275069000 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-98963-069-7 |
| Verlag | CV Dillenburg |
| Seiten | 160 |
| Erschienen | 12.03.2026 |
| Artikelart | kartoniert, 15 x 22,6 cm |
Die tödlichen Strahlen des Archimedes
Eine Wolke in einer Flasche
Olympiade im Garten Eden
Köstlich kosmischer Mondkäse
Die Experimente folgen der biblischen Reihenfolge der Schöpfungstage:
Tag 1 Licht und Dunkel
Tag 2 Luft und Wasser
Tag 3 Erde und Sterne
Tag 4 Sonne, Mond und das Universum
Tag 5 Fische und Vögel
Tag 6 Tiere und Menschen
Tag 7 Ruhe
Ein Buch voller Staunen und Entdeckungen – ideal, um Kinder für die Bibel und Gottes Schöpfung zu begeistern.
Für Kinder von 8-14 Jahren.
| Autor: | Robert Stevenson, Doug Lambier |
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15.04.26 15:27 | Henrik
Gemeinsam Schöpfungsdetektive werden
„Mein Experimente-Buch zur Schöpfung“ von Robert Stevenson und Doug Lammer nimmt Kinder mit hinein in die Frage: Wie lässt sich Gottes Schöpfung verstehen und begreifen? Es verbindet biblische Aussagen mit naturwissenschaftlichen Experimenten. Damit steht es genau im Spannungsfeld zwischen Glaube und naturkundlichem Lernen – ein Bereich, der gerade für Kinder prägend ist.
Wer ist der Autor?
Die Autoren treten hier als Vermittler zwischen Naturwissenschaft und biblischer Lehre auf. Ihr Ansatz ist klar didaktisch: Sie wollen Kindern helfen, die Welt zu entdecken und gleichzeitig die Schöpfung als Werk Gottes zu verstehen. Die Ausrichtung ist deutlich evangelikal geprägt und bemüht sich, Bibel und Beobachtung zusammenzuführen.
Worum geht’s?
Das Buch ist entlang der Schöpfungstage aus 1. Mose 1 aufgebaut. Jeder Abschnitt greift einen Schöpfungstag auf – etwa Licht, Wasser, Pflanzen, Sonne und Mond oder Tiere und Mensch – und verbindet diese biblischen Aussagen mit konkreten Experimenten.
Didaktisch arbeitet das Buch stark mit einfachen Versuchen, die Kinder selbst durchführen können: etwa Experimente zu Kohlendioxid, Licht, Pflanzenwachstum oder Wasserverhalten. Diese sind praxisnah erklärt und werden durch Zeichnungen unterstützt. (z. B. Experimente zu „Kohlendioxid“ oder „Pflanzenbabys“)
Der Ansatz ist klar: Natur wird nicht neutral betrachtet, sondern als Ausdruck göttlicher Ordnung. Die Experimente sollen Staunen wecken und zugleich eine Brücke schlagen zur biblischen Schöpfungslehre. Die Sprache ist kindgerecht, teilweise erzählerisch, und wird durch Illustrationen ergänzt, die den Zugang erleichtern.
Auffällig ist die Kombination aus Beobachtung und Deutung. Naturphänomene werden beschrieben, aber nicht im Sinne eines autonomen naturwissenschaftlichen Systems erklärt, sondern bewusst im Rahmen der biblischen Offenbarung interpretiert. Das macht den theologischen Standpunkt des Buches eindeutig.
Wer soll es lesen?
Das Buch richtet sich an Kinder im Grundschulalter (ca. 8–14 Jahre) sowie an Eltern und Mitarbeiter in Kinderstunden. Besonders geeignet ist es für Familien oder Gemeinden, die naturkundliches Lernen bewusst mit biblischer Lehre verbinden wollen.
Was gibt es Kritisches?
Der Ansatz ist klar bekenntnisorientiert, was positiv ist, aber auch eine Herausforderung mit sich bringt: Die Verbindung von Experiment und theologischer Aussage wird nicht immer sauber differenziert. Naturwissenschaftliche Prozesse werden teilweise stark vereinfacht und direkt als Bestätigung biblischer Aussagen dargestellt, ohne methodische Trennung. Hier besteht die Gefahr, dass Kinder nicht lernen, sauber zwischen Beobachtung und Auslegung zu unterscheiden. Zudem bleibt die Tiefe der biblischen Auslegung eher oberflächlich. Die Texte aus 1. Mose werden zwar zitiert, aber selten wirklich exegetisch entfaltet.
Wie kann ich das Werk nutzen?
Das Buch eignet sich gut für den Einsatz in der Kinderarbeit, im Homeschooling oder in Familienandachten. Die Experimente bieten konkrete Anknüpfungspunkte, um Gespräche über Gottes Schöpfung zu führen. Wichtig ist, dass ein Erwachsener die Inhalte begleitet und theologisch einordnet, damit Kinder nicht bei vereinfachten Schlussfolgerungen stehen bleiben.
Was bleibt?
Das Buch überzeugt durch seinen praktischen Zugang: Kinder werden aktiv einbezogen und lernen durch eigenes Tun. Es fördert Staunen über die Schöpfung und lenkt den Blick bewusst auf Gott als Schöpfer. Gleichzeitig braucht es geistliche Leitung, um die Inhalte biblisch sauber zu vertiefen. Richtig eingesetzt kann es ein hilfreiches Werkzeug sein, um Kinder zur Ehrfurcht vor Gott und seiner Schöpfung zu führen.