Frau sein, Mann sein in der Gemeinde
In unserer Gesellschaft ist ein Umdenkungsprozess im Gang, der zu einem völlig neuen Verständnis der menschlichen Identität führen soll. Das traditionelle Rollengefüge mit der männlichen Vorrangstellung gilt als überwunden und wird als entwicklungshemmend angesehen. Dies hat Konsequenzen bis in die Gemeinden hinein. Die Gemeinde steht in der Zerreißprobe. Einerseits ist sie den Vorgaben des Wortes Gottes verpflichtet, andererseits steht sie in Beziehung zu ihrem Umfeld und den Menschen ihrer jeweiligen Zeit und Gesellschaft. Daher nutzt sie die heutigen Mittel und Möglichkeiten, um ihren Auftrag zu erfüllen. Aber sie stößt auch an Grenzen, nämlich dann, wenn Entwicklungen in der Gesellschaft nicht in Übereinstimmung mit göttlichen Zielen und seiner Zweckbestimmung für uns Menschen stehen. Hier muss sie einem Veränderungsdruck stand - und an ihrer biblischen Ausrichtung festhalten. Das betrifft auch die Rolle von Mann und Frau in der Gemeinde. Dieses Buch verfolgt die Absicht, zum Wort Gottes und zur eigentlichen Klarheit seiner Aussagen in Bezug auf die Rolle von Mann und Frau zurückzuführen. Verschiedene Autoren kommen zu Wort, darunter auch Frauen, die ihre Bestimmung im Licht der Bibel reflektieren und beschreiben, wie sie versuchen, die Vorgaben Gottes in ihrem Leben umzusetzen.