Ich glaube, darum denke ich.

Christlicher Glaube angesichts der Herausforderung durch den Zeitgeist
Beiträge zu Apologetik, Religionswissenschaft und christlicher Philosophie (1)
Uwe Zerbst

Ich glaube, darum denke ich.

Christlicher Glaube angesichts der Herausforderung durch den Zeitgeist
Beiträge zu Apologetik, Religionswissenschaft und christlicher Philosophie (1)
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Das Buch ist ein Plädoyer für ein ungeteiltes Christentum, bei dem der Glaube im Privaten und... mehr

Das Buch ist ein Plädoyer für ein ungeteiltes Christentum, bei dem der Glaube im Privaten und das Denken im Alltag nicht auseinanderfallen. Die Frage ist: Ist das angesichts der verwirrenden Vielfalt im modernen/postmodernen Alltag überhaupt möglich? Der Autor geht davon aus, dass unser Welt- und Menschenbild und auch unsere Theologie zumeist unbewusst von unserer Umwelt, unserer Herkunft, unserem sozialen Umfeld und der intellektuellen Großwetterlage der jeweiligen Zeit mitgeprägt werden. Welchen Einfluss das im Wechsel der Zeiten auf den christlichen Glauben gehabt hat, zeigt er bei einem Gang durch die europäische Geistesgeschichte von der frühchristlichen Zeit bis zur heutigen Unübersichtlichkeit der Weltbilder auf.
Dass das eine Herausforderung für den christlichen Glauben ist, ist klar. Zugleich ist es aber einfach Tatsache und, nach Ansicht des Autors, auch von Gott gewollt, dient es doch dem notwendigen Abgleich unseres Glaubens mit der Wirklichkeit, auch wenn wir diese nur unvollkommen erfassen, und es macht uns gesprächsfähig mit unseren Zeitgenossen, die in derselben Welt leben wie wir. Das bedeutet nicht, dass der christlichen Gemeinde die kritische Auseinandersetzung mit dem Zeitgeist erspart bliebe, ganz im Gegenteil.
Indem es die Begrenztheit des menschlichen Seins und Denkens der optimistisch-naiven Weltsicht der Moderne entgegensetzt, kommt das Denken der Gegenwart dem biblischen Glauben in mancher Hinsicht näher, als uns angesichts seiner unzähligen, oft widersprüchlichen Facetten bewusst ist. Desillusionierung allein genügt freilich nicht. Das christliche Weltbild geht nach der Überzeugung des Autors nicht hinter die Postmoderne zurück, sondern weist über sie hinaus. Deshalb ist ein Rückzug auf fundamentalistische (nicht bibeltreue) Positionen ebenso unnötig und kontraproduktiv wie die Preisgabe christlicher Gedanken unter dem Druck des Zeitgeistes. Das betrifft den persönlichen Glauben ebenso wie die Theologie, hinsichtlich derer der Autor genuin wissenschaftliche Arbeit anstelle einer bibelkritischen Hermeneutik einfordert, die ihrem wissenschaftlichen Anspruch über weite Strecken nicht gerecht wird. Das Buch ist ein Aufruf zu einem mutigen, nach vorn gerichteten Denken im Glauben an den verlässlichen Gott, dem die Zukunft nicht weniger gehört, als die Vergangenheit und Gegenwart.

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