Christentum und Liberalismus

Wie die liberale Theologie den Glauben zerstört
J. Gresham Machen
Christentum und Liberalismus

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Wie die liberale Theologie den Glauben zerstört
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  • 863944000
  • 978-3-941988-44-6
  • 3L Verlag
  • 1. September 2013
  • 210
  • Paperback, 13,5 x 20,5 cm
Die Zeit, in der wir leben, ist besonders für Christen eine Zeit des Konflikts. Die großartige... mehr
Die Zeit, in der wir leben, ist besonders für Christen eine Zeit des Konflikts. Die großartige erlösende Religion, für die seit jeher der Name Christentum steht, sieht sich im Kampf gegen eine völlig gegensätzliche Art der Religion, eine Religion, die deshalb so gefährlich ist, weil sie sich hinter christlichen Phrasen versteckt, mit dem Kern des Christentums jedoch nichts mehr gemein hat. Diese neuartige Religion nennt sich ''Modernismus'' oder ''Liberalismus''. Beide Begriffe sind jedoch unzureichend, um ihr eigentliches Wesen zu erklären. Wer auch immer Interesse an dieser Debatte hat, wird an Machen nicht vorbeikommen. ''Christentum und Liberalismus'' hat seit seiner Veröffentlichung 1923 nichts von seiner Bedeutung verloren und wurde von der einflussreichen Zeitschrift ''Christianity Today'' in die Liste der besten hundert christlichen Bücher des zwanzigsten Jahrhunderts gewählt.
Was darf sich ''Christentum'' nennen, und was nicht? Ist Einheit und Harmonie wirklich das höchste Ziel, dem sich alles andere unterzuordnen hat? Ist es wirklich wichtig, ob Jesus im biologischen Sinn durch eine Jungfrau empfangen wurde? Ist es wichtig, ob er leiblich auferstand und auf den Wolken des Himmels wiederkommen wird? Ist es eine ''Kleinigkeit'', ob man das Sterben Christi als stellvertretenden Tod für die Menschheit deutet oder nicht? Auch im heutigen Protestantismus werden diese Fragen gestellt, und die Partei der ''Fundamentalisten'' sieht sich einmal mehr dem Vorwurf der Intoleranz ausgesetzt. Es ist die große Aktualität seiner Argumente, welche die Anteilnahme auch des heutigen Lesers wecken sollte.

J. Gresham Machen (1881-1937) studierte seit 1902 unter anderem bei Benjamin Warfield, Caspar Hodge, Francis Patton und William Armstrong. Doch in besonderer Weise prägend für Machens Haltung in den religiösen Kämpfen seiner Zeit wirkte jedoch sein Studienaufenthalt in Deutschland.
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Kundenbewertungen für "Christentum und Liberalismus"
28.12.2013

(ohne Titel)

"Wenn evangelisch getaufte Menschen mit dem Christentum in Berührung kommen, dann treffen sie allzu häufig auf liberale Kirchenvertreter in der Art von Nikolaus Schneider. Damit verbunden sind normalerweise Bibelkritik und die Ablehnung grundlegender Lehren wie der Trinitätslehre oder der stellvertretende Sühnetod Christi. Auf der anderen Seite erheben evangelische Theologen den Anspruch, nach den wahren Motiven Jesu zu fragen und sich unabhängig von der kirchlichen Lehrtradition dem ""Mann von Nazareth"" zu nähern, quasi als Rückbesinnung auf das echte Christentum.

Diese Haltung ist keine neue Entwicklung, sondern prägt die evangelische Kirche in Deutschland schon seit mehr als 100 Jahren und drängte den amerikanischen Theologen J. Gresham Machen bereits im Jahr 1923, ein Buch über den Liberalismus zu schreiben. Darin untersucht er die Grundsätze der liberalen Theologie und stellt fest, dass sie im direkten Gegensatz zum Christentum steht. Das Gottesbild, das Menschenbild, die Lehre von der Erlösung, der Blick auf Jesus Christus, überhaupt die Haltung zur Lehre, in all diesen Punkten muss man den Liberalismus laut Machen schlicht als unchristlich bezeichnen. Machens Beweisführung ist dabei zielführend und klar, sodass sich das Buch trotz des trockenen Themas sehr leicht lesen lässt. Erstaunlich ist dabei die Aktualität, die dieses Buch auch nach fast hundert Jahren auszeichnet. Man merkt, dass die heutige Ausrichtung der evangelischen Kirche in Deutschland auf den damaligen Grundsätzen aufbaut. Aber noch interessanter sind die Parallelen, die man immer wieder mit der aufkommenden Emerging Church entdecken kann, die letztlich nur die zweite Welle des Liberalismus darstellt.

Hier noch eine kurze Kostprobe aus dem Kapitel über Christus (Seite 130):
""Es wurde nun bereits dargelegt, dass der liberale Prediger, wenn er das Wort ""Gott"" benutzt, etwas völlig anderes meint als ein Christ, der dasselbe Wort verwendet. Gott ist dem modernen Liberalismus nach keine von der Welt unterscheidende Person, sondern lediglich die Einheit, welche die Welt erfüllt. Zu erklären, dass Jesus Gott ist, meint damit ,nur, dass das Leben aus Gott, das in allen Menschen erscheint, in Jesus auf besonders klare und reichhaltige Art und Weise erkennbar ist. Solch eine Behauptung steht im krassen Gegensatz zu der christlichen Auffassung von der Göttlichkeit Christi."""

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