Sei ein Friedensstifter

Das Handbuch zur biblischen Konfliktlösung
Ken Sande
Sei ein Friedensstifter

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Das Handbuch zur biblischen Konfliktlösung
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  • 176306000
  • 978-3945716-06-9
  • Betanien
  • 16. September 2020
  • 362
  • Paperback, 14 x 21 cm
Das Evangelium ist die Botschaft des Friedens. Und deshalb sollten Christen vor allem eines... mehr

Das Evangelium ist die Botschaft des Friedens. Und deshalb sollten Christen vor allem eines sein: Friedensexperten!
Nichts ist nötiger als echter, solider Frieden - in unseren Familien, Beziehungen jeder Art, in der Gemeinde - überall machen uns Konflikte zu schaffen. Wenn nicht Christen Frieden stiften können, wer dann? Doch sie können es! Jesus liefert Vorbild und Grundlage dazu und die Bibel das Handbuch.
Dieses Standardwerk von Ken Sande fast zusammen, was die Bibel - ganz systematisch und praktisch - über Konfliktlösung lehrt.

Rückseitentext:
Das Gute an Konflikten ist: Sie sind Gelegenheiten, Gott zu ehren, anderen zu dienen und in der Christusähnlichkeit zu wachsen. Wer sich als Friedensstifter übt, den preist der Herr Jesus glückselig. Dieses Handbuch zur biblischen Konfliktlösung ruft zur oft vergessenen Aufgabe von Christen auf, Frieden, Vergebung und Harmonie in unsere von Sünde gestörten Beziehungen, Familien, Gemeinden und unser Umfeld zu bringen, und es verdeutlicht meisterhaft, wie die klaren biblischen Leitlinien zur Konfliktlösung ganz konkret und Schritt für Schritt in die Praxis umgesetzt werden können.

"Das beste Handbuch zur Konfliktlösung, das ich kenne. Eine Pflichtlektüre für jeden Gemeindemitarbeiter. Es sollte als Unterrichtsmaterial an jeder Bibelschule eingeführt werden."
Warren Wiersbe

Ken Sande ist ursprünglich Rechtsanwalt und hat mit Peacemaker Ministries einen weltweit tätigen Schlichtungsdienst gegründet, den er bis heute leitet. Sein Buch ist ein Standardwerk zum Thema und eine wichtige Hilfe für alle, die in ihrer Umgebung nach dem Vorbild Jesu Friedensstifter sein möchten.

3. überarbeitete und erweiterte Ausgabe 2020

Diese Neuauflage …
- betont noch mehr das Evangelium von Jesus Christus als Grundlage für wahres Friedenstiften
- bietet mehr Beispiele, wie man Konflikte in der Familie, der christlichen Gemeinde und am Arbeitsplatz lösen kann
- erklärt ausführlicher, wie wir die Ursachen unserer Konflikte erkennen und überwinden können: die Begierden unseres Herzens
- vermittelt weitere Erkenntnisse, wie man anderen durch Einbeziehung von Schlichtern ihre Fehler aufzeigen kann, wie man Geschichten und Gleichnisse verwendet und wie man durch das Evangelium die Hoffnung vermittelt, dass Veränderung möglich ist
- beschreibt, wie man Vergebung ganz neu verstehen und praktizieren kann – und wie man das als Chance nutzen kann, Christus zu bezeugen - zeigt im neuen Anhang F, wie eine Gemeinde eine "Kultur des Friedens" entwickeln kann, wenn sie ihre Mitglieder dafür zurüstet und darin unterstützt, mit Konflikten auf schriftgemäße Weise umzugehen.

Leseprobe:

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10.01.2022

4 Schritte, die helfen

Tagtäglich stehen wir vor Konflikten. Ken Sande zeigt in „Sei ein Friedensstifter“ auf, weshalb Konflikte eine Gelegenheit sind, um Gott zu ehren, anderen zu dienen und in der Christusähnlichkeit zuwachsen. Seine biblische Konfliktlösung ist sowohl Herausforderung als auch Chance zugleich.
Wer ist der Autor?
Ken Sande ist ausgebildeter Ingenieur, Rechtsanwalt und Schlichter. Er ist der Gründer von „Peacemaker Ministries“ und „Relational Wisdom 360“ und hat bei der Lösung hunderter Konfliktfälle in Familien, Gemeinden, Firmen und Vereinen geholfen. Als internationaler Redner ist er gefragt und hat auch als Autor zahlreiche Bücher, Artikel und Schulungsmaterialien verfasst. Er ist verheiratet, Vater zweier erwachsender Kinder.
Worum geht es in dem Buch?
Das Buch gliedert sich in vier Teile. Zu Beginn bringt Sande seinen biblischen Ansatz zur Konfliktlösung hervor, denn er setzt bei der Ehre Gottes an. Dieser Gedanke verändert alles. Einerseits wird Gott geehrt und dazu ist der Mensch ja grundsätzlich erschaffen worden. Weil das Geschöpf den Schöpfer ehrt, dient man somit auch anderen, was dem größten Gebot Jesu (Mt. 22,38ff) entspricht. Hierzu sind die 4Gs des Friedenstifters ein guter Weg, um geistliches Konfliktmanagement zu betreiben. Das Ganze bewirkt dann einen 3D-Frieden. Die Y-Achse weist auf Gott, die X-Achse auf meine Mitmenschen und die Z-Achse auf mein Herz. Dies entspricht wiederum dem Gebet nach Einheit in Johannes 17. Wenn man das alles zusammengefasst ist göttliche Friedensstiftung durch Konfliktbewältigung keine Option, sondern eine geistliche Pflicht.
Nach der Ehre kommt es nun zur Selbsterkenntnis, denn der Balken in meinem Auge muss zuerst entfernt werden. Hierzu ist zuerst danach zu fragen, ob der Konflikt es wert ist, dass er ausgefochten wird. Eine Hilfe, dies herauszufinden, ist eine klare Definition und Analyse des Problems im Licht der Schrift. Hierbei darf nicht vergessen werden, dass dies Zeit und Mühe kosten, denn es gilt, die Kosten gründlich zu überschlagen. Bevor ich jedoch auf mein Gegenüber zugehe, gilt es erst einmal eine Selbstanalyse durchzuführen, die die eigene Einstellung hinterfragt, denn Streit beginnt im eigenen Herzen, da in meinem Herzen der Götze ICH sitzt, der begehrt, fordert, richtet und straft. Dieser Götze muss durch die Anbetung des Allmächtigen ersetzt werden, was wiederum mit dem ersten Schritt "Gib Gott in allem die Ehre" harmoniert. Doch dazu ist das Selbsteingeständnis der eigenen Sündenerkenntnis nötig. Dies gelingt nicht aus eigener Kraft, sondern wird durch das Evangelium initiiert, welches dem Leser den Spiegel seines Selbst vorhält. Bedeutsam für das Hier und Heute ist m. E., dass Buße kein Gefühl, sondern eine aktive Richtungsänderung im Leben ist. Hierzu ist die Goldene Regel ein Helfer (Mt. 7,12), denn sie nimmt vielen Konflikten von vorneherein das Sprengpotenzial, da sie auf den Balken in meinem Auge hinweist. Wem das nicht genug ist, dem hat Sande noch die sieben As als Orientierungshilfe mitgegeben, damit man nicht nur seine Schuld, sondern auch einen Ausweg sieht, um einen Konflikt biblisch zu lösen.
Im dritten Kapitel thematisiert der Autor den Gebrauch der Liebe in Sanftmut, um meinen Nächsten zurechtzubringen. Wichtig zu betonen ist, dass das Evangelium ein Türöffner für die Bearbeitung eines Konfliktes und der Rolle des Einzelnen in diesem ist. Hier wird besonders der Aspekt bedeutsam, dass ein Konflikt eine Gelegenheit bietet, anderen zu dienen. Als Richtlinie steht besonders Matthäus 18,15ff im Fokus. Dabei geht es v. a. erst einmal darum, einen Konflikt in einem Vieraugengespräch aufzuarbeiten und darüber nachzudenken, ob Liebe den Konflikt zudecken kann. Ist die Sünde aber nicht zu bedecken, muss man Liebe zur Konfliktlösung anwenden und sich dem Konflikt in der Liebe Christi stellen. Sande thematisiert zudem Sonderfälle und gibt Anregungen, um damit umzugehen. Anschließend zeigt er auf, wie man Wahrheit nutzt, um in Liebe mit meinem Gegenüber ins Gespräch zu kommen. Die Hoffnung des Evangeliums, das aktive Zuhören sowie allgemeine Gesprächsregeln sind erste Hilfsmittel. Hilfreich ist der Hinweis darauf, dass man auf Augenhöhe miteinander kommuniziert. Des Weiteren greift er verschiedene Methoden der Kommunikation auf, um Orientierungshilfen für ein Vieraugengespräch zu vermitteln. Es gilt sich dabei immer wieder darauf zu besinnen, dass Gottes Liebe mein Motivator ist. Im letzten Abschnitt geht es nun um den Einbezug der anderen. Hierbei analysiert er Matthäus 18 und drei Schritte auf, die Jesus empfiehlt, bevor es zum letzten Schritt kommt: Gemeindezucht.
Im vierten Teil bespricht Sande nun den Prozess des Versöhnens. Das erste Prinzip ist grundlegend, denn ich kann vergeben, weil Gott mir vergeben hat (vgl. Kol 3,3). Gottes Vergebung und meine Vergebungsbereitschaft stehen in direkter Beziehung zueinander. Bedeutsam ist, dass Vergebung kein Gefühl, sondern ein bewusster Willensakt meines Ichs gegenüber dem Nächsten ist. Hierzu ist eine vergebungsbereite Haltung grundlegen, denn Vergebung ist bedingungslos. Dabei ist es aber nicht so, dass die Konsequenzen auch ausgemerzt werden, sondern diese sind u. U. zu tragen (z. B. juristische Konsequenzen). Bei alledem ist es immer wieder das Schöpfen aus Gottes Gnade, dass mir die Kraft zum Vergeben gibt. Schlussendlich geschieht Vergebung durch das Prinzip des Ersetzens, wodurch meine Gedanken (im Innern), meine Worte (nach außen) und meine Taten (praktische Folgen) verändert werden. Im Prozess des Vergebens sind aber nicht nur meine, sondern auch die Interessen des anderen zu berücksichtigen. Hierbei gilt es eine nicht konkurrierende Haltung einzunehmen, sondern die Kooperation in den Mittelpunkt zu stellen. Sandes PAUSE-Strategie ist hierbei von Vorteil, denn je sorgfältiger der Leser die Einzelschritte befolge, desto eher wird ein gegenseitiges Miteinander Wirklichkeit. Der dritte Schritt ist nun, das Böse mit Gutem zu überwinden (Röm. 12,21). Dies kann nur gelingen, weil meine Identität in Christus gefestigt ist und er mein Handeln motiviert, leitet und befähigt. Nicht nur Paulus, sondern auch Jakobus warnen vor der Zunge. Ebenso ist die Beziehungsebene die beste Plattform, um Konflikte zu lösen. Dabei gilt es das Richtige zu tun, d. h. den Geboten Gottes Folge zu leisten und sich bewusst zu sein, dass man selbst auch Grenzen hat. Der Sieg ist durch die ultimative Waffe möglich: Liebe (vgl. Lk. 6,27f; 1. Kor. 13,4ff).
Wer sollte das Buch lesen?
Sandes Ausarbeitung ist als Handbuch der biblischen Konfliktlösung anzusehen und ist daher besonders solchen ans Herz gelegt, die aktiv in der Seelsorge dienen oder in Konflikten häufig vermitteln müssen. Pastoren und Gemeindeleiter sollten sich mit Sandes Ansatz auseinandersetzten, um biblische Leitplanken der Konfliktlösung zu erkennen und auch ihre Gemeinde diesbezüglich zu belehren.
Wie verändert die Lektüre das Glaubensleben?
Zunächst einmal wird dem Leser die verändernde Kraft des Evangeliums bewusst. Dabei geht es aber vor allem erst einmal darum, sich selbst den Spiegel vorzuhalten und in der vertikalen Beziehung zu Gott anzufangen. Schließlich würde jeder Konflikt schnell enden, wenn man die Ehre Gottes in allem suchen würde. Aber auch das Greifen nach dem eigenen Balken hilft, der Wurzel des Bösen im Keim die Luft zu nehmen. Mitunter wird die Lektüre aber auch eigenes Fehlverhalten aufzeigen und dazu führen, dass man Buße übt und andere ganz bewusst um Verzeihung bittet.
Weshalb sollte man das Buch lesen?
Sande gelingt es biblische Belehrung ansprechend, anschaulich und v. a. praxisnah vorzustellen. Dabei kommt man sich als Leser nicht wie auf der Anklagebank vor, sondern vielmehr entdeckt man die heilsame Kraft des Evangeliums und erkennt, wie viel mehr ein Leben aus Glauben verändern kann, wenn es nicht nur Theorie, sondern gelebte Praxis ist. Gerade heutzutage, wo die Gesellschaftsspaltung durch Familien, Freunde und Gemeinden verläuft, ist ein biblischer Ansatz zur Konfliktlösung hilfreich, wichtig und notwendig.

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