Sprachenreden oder Zungenreden?

Roger Liebi

Sprachenreden oder Zungenreden?

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  • 255556000
  • 978-3-89397-556-3
  • CLV
  • 1. März 2006
  • 96
  • Taschenbuch, 11 x 18 cm
Das Thema "Zungenreden" hat in den vergangenen Jahrzehnten für viel Aufregung, Verunsicherung,... mehr

Das Thema "Zungenreden" hat in den vergangenen Jahrzehnten für viel Aufregung, Verunsicherung, Fragen und Auseinandersetzungen unter dem Volk Gottes gesorgt.
In der vorliegenden Studie werden alle Stellen der Bibel zu diesem Thema untersucht und u.a. folgende Fragen beantwortet:
Was sind eigentlich (menschliche) Sprachen? Wie funktionieren sie und woher kommen sie? Handelt es sich um ein Lallen (Glossolalie) oder um wirkliche Sprachen? Haben die biblischen Sprachenredner ihre Sprache beherrscht, oder haben sie wie spiritistische Medien funktioniert und nicht einmal gewusst, was sie sagen? War der Verstand ausgeschaltet? Was heißt "mit dem Geist beten"? Wozu diente die Auslegung der Sprachen? Gab es verschiedene Arten von Zungenrede, die aus der Apostelgeschichte und die aus dem 1. Korintherbrief? Gibt es spezielle Engelsprachen? Worin besteht die heilsgeschichtliche Bedeutung der Sprachenrede? Was können wir zu diesem Thema aus der Kirchengeschichte lernen?

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Kundenbewertungen für "Sprachenreden oder Zungenreden?"
09.01.2020

Empfehlenswert

Die Deutsche Evangelische Allianz veröffentlichte vor 97 Jahren die „Berliner Erklärung“. Darin wurde eine Ablehnung der zentralen Lehren der sogenannten „Pfingstbewegung“ deutlich, und es wurde formuliert, dass sie „von unten“ sei. Heutzutage wird in Veröffentlichungen führender Evangelikaler eher ihre Andersartigkeit betont, ohne die Unterscheidung in richtig oder falsch, biblisch oder unbiblisch zu machen (vgl. idea Spektrum 18/2006).

Lange Zeit wurden in der sogenannten „Brüderbewegung“ die zentralen Lehren der sogenannten „Pfingstbewegung“ als unbiblisch erachtet. Mittlerweile ist aber zu beobachten, dass auch diese Position aufgeben wird und ihre Lehren und Praktiken zum Teil übernommen werden. Ein Aspekt davon ist das Sprachenreden. Der Autor des Buches, Roger Liebi, macht deutlich, dass das heute weithin ausgeübte Zungenreden etwas ganz anderes ist, als das, was wir in der Bibel finden. „Beim Sprachenreden handelt es sich um die von Gott durch seinen Geist geschenkte Fähigkeit, eine Fremdsprache – ohne sie zu lernen – einwandfrei zu beherrschen ... Beim heutigen von Millionen praktizierten Zungenreden handelt es sich im Gegensatz dazu um Lautäußerungen, die dem Redenden als Lautäußerungen unverständlich sind“ (S. 10). „Die Feststellung, dass das verbreitete Zungenreden von heute nicht dem Sprachenreden der Bibel entspricht, birgt im Zusammenhang mit der Kontroverse um die Pfingstlich-Charismatische Bewegung große Konsequenzen in sich. Wenn sich das Zungenreden, das ja ein derart auffälliges Kennzeichen diese Bewegung ist, als ein völlig unbiblisches Phänomen entpuppen sollte, dann ist man doch konsequenterweise gezwungen, auch hinter alle weiteren Sondererscheinungen und ebenso Sonderlehren dieser Bewegung ein Fragezeichen zu setzen, und zwar indem man diese Dinge neu anhand der Bibel hinterfragt und die Geister prüft“ (S. 11), so der Autor in der Einleitung.

Wenn Liebi zu Beginn fragt: „Handelt es sich hier um eine von Gott gewirkte Erweckung oder um eine endzeitliche Verführung im Sinn von Mat 24,11.24 und 7,21-23?“ (S. 9), dann ant¬wortet er am Schluss: „Das Sprachenreden der Bibel ist etwas grundsätzlich anderes als das heute in der Pfingstlich-Charismatischen Bewegung praktizierte Zungenreden. Das Zungenreden ... ist eine in vielen nichtchristlichen Religionen und im Okkultismus ausgeübte Praxis“ (S. 85). Da das Zungenreden also eines der auffälligsten Kennzeichen der „Pfingstlich-Charismatischen Bewegung“ sei, werde die gesamte Bewegung aus biblischer Sicht grundsätzlich in Frage gestellt.

Besonders da im Moment der Trend dahin geht, lange als biblisch Erachtetes in Bezug auf dieses Thema aufzugeben, ist die Lektüre dieses Buches zu empfehlen. Es ist leicht lesbar und manche Argumentationslinien mögen dem Leser etwas zu wenig ausgeführt erscheinen. Dies zu tun ist aber nicht der Anspruch des Büchleins, das auf ausführliche Literatur zu dem Themenbereich hinweist.

Jochen Klein / weitere Rezensionen auf www.jochenklein.de


01.08.2011

(ohne Titel)

Aus meiner Sicht das beste Buch zu diesem umstrittenem Thema. Systematisch beginnend bei 1. Mose zeigt es auf, was Sprachenrede eigentlich ist und wie wenig es mit dem Phänomen aus der charismatischen Bewegung zu tun hat, das man Zungenrede nennt.

27.11.2007

(ohne Titel)

Dieses Buch ist vielleicht das beste, was ich bisher zu diesem Thema gelesen habe. Dr. Liebi, ein Experte auf dem Gebiet der biblischen Sprachen, zeigt in diesem Buch auf kurze, aber keineswegs oberflächliche Art und Weise auf, dass das biblische Sprachenreden und das heutige Zungenreden nicht dasselbe ist. Das Buch eignet sich hervorragend für Christen, die anhand der heutigen Verwirrung (auch im evangelikalen Lager) klare bibeltreue Orientierung suchen.

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