Das Leben des Messias

Zentrale Ereignisse aus jüdischer Perspektive
Arnold G. Fruchtenbaum
Das Leben des Messias

Das Leben des Messias

Zentrale Ereignisse aus jüdischer Perspektive
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  • 253105000
  • 978-3-939833-05-5
  • CMD-Hünfeld
  • 1. August 2008
  • 172
  • Paperback, 13,5 x 20,5 cm
An Christus gläubig gewordene Juden haben einen besonderen Zugang zum Wort Gottes. Vor allem... mehr

An Christus gläubig gewordene Juden haben einen besonderen Zugang zum Wort Gottes. Vor allem dann, wenn sie gründliche Studien durchlaufen haben wie Arnold G. Fruchtenbaum.
In diesem Buch beschäftigt sich der Autor mit zentralen Ereignissen im Leben des Messias. Er beleuchtet schlichte Evangelientexte – wie zum Beispiel die Geburt oder die Verklärung Jesu – im Licht ihres jüdischen Bezugsrahmens und beschränkt sich dabei besonders auf die Passagen im Leben Jesu, die das Wissen um den jüdischen Hintergrund zum Verständnis benötigen. Der Leser wird dabei große Kostbarkeiten entdecken, die ihm zu einem tieferen Verständnis der Schrift verhelfen können.

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Kundenbewertungen für "Das Leben des Messias"
14.02.2015

(ohne Titel)

"Da die vorliegende Veröffentlichung gemeinhin sehr empfohlen wird, möchte ich hier ein paar kritische Anmerkungen machen. Damit möchte ich nicht in Abrede stellen, dass die Lektüre des Buches sehr segensreich und wertvoll ist. Aber eben nur unter der stets gültigen Voraussetzung, dass man das Gelesene hinterfragt.
Eine grobe Zusammenfassung meiner Einwände würde wie folgt lauten: Der Verfasser geht bisweilen über die Schrift hinaus und kommt zu fragwürdigen Schlüssen.
Das möchte an drei Beispielen ausführen:

- Auf Seite 132 behauptet der Verfasser, dass für die Versöhnung alleine das physische Blutvergießen des Herrn notwendig gewesen sei und nicht auch die Gottverlassenheit und der Zorn Gottes in den drei Stunden der Finsternis, was er als ""geistlichen Tod"" bezeichnet. Wörtlich schreibt er: ""Erstens war der geistliche Tod des Messias für das Opfer nicht notwendig. Notwendig dafür war das Vergießen seines Blutes - sein physischer Tod. In beiden Testamenten wird gelehrt: Versühnung kommt durch Blutvergießen. So war sein physischer Tod, das Vergießen seines Blutes absolut notwendig für die Versühnung. Aber der geistliche Tod war nicht notwendig.""
Dem kann ich eigentlich nur zwei Bibelstellen entgegen halten. In 2. Korinther 5,21 heißt es: ""Den, der Sünde nicht kannte, hat er zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm."" Und in Galater 3,13: ""Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist.""

- Vielfach stützt sich der Verfasser bei der Erklärung von Bibelstellen auf rabbinische und pharisäische Schriften. Mehr noch: Die Lektüre des Buches erweckte bei mir den Eindruck als könne man den Bibeltext nicht ohne Kenntnis dieser außerbiblischen Schriften richtig verstehen. Das geschieht zum Beispiel bei der Erläuterung von Johannes 3 (Gespräch Jesu mit Nikodemus - S. 29-36). Das halte ich aus zwei Gründen für bedenklich:
1. Der eigentliche Bibeltext nimmt keinen expliziten Bezug auf die außerbiblischen Texte. Wären diese außerbiblischen Texte tatsächlich so wichtig, dann würde die Bibel dem einfachen Leser wesentliche Informationen vorbehalten und ihn eventuell auf eine falsche Fährte locken.
2. Die außerbiblischen Schriften sind nicht inspiriert und man weiß noch nicht mal sicher, welche Relevanz sie jeweils zur Zeit Jesu gehabt haben. Kurz: Vielleicht kannte Nikodemus so manch eine der im Buch aufgeführten Schriften gar nicht.

- Auf Seite 149 stellt der Verfasser die Vermutung auf, dass der Herr Jesus nach seiner Auferstehung und nach seiner Begegnung mit Maria Magdalena in den Himmel aufgestiegen sei, dort das himmlische Heiligtum mit seinem Blut besprengt habe und dann auf die Erde zurückgekehrt sei. Danach sei er auch den anderen Jüngern erschienen. In der Zeit vor der Reinigung des himmlischen Heiligtums sei er unberührbar gewesen. Nun versucht sich der Verfasser auf den großen Versöhnungstag und die Erläuterungen dazu in Hebräer 9 und 10 zu stützen und doch halte ich seine Ausführungen für etwas gewagt, wenn nicht gar für spekulativ."

11.04.2009

(ohne Titel)

"Wirklich außerordentlich gut!!! Habe das Buch vor einiger Zeit gekauft, jedoch erst jetzt mit lesen begonnen. Ich wusste nicht, was ich für einen Schatz im Bücherregal hatte... :).
Der Autor geht als Jude an die Texte des NT heran und kann somit vom jüdischen Hintergrund viele Verse erklären, die uns oft schwer verständlich sind. Oft frage ich mich, warum das und das so geschrieben ist? Mit dem jüdischen Hintergrund kann man vieles viel einfacher verstehen. Wirklich ein herausragendes Buch."

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Sophie Muller Sophie Muller
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