Papa sein, Mama sein

Eltern sind Botschafter Gottes
Paul David Tripp

Papa sein, Mama sein

Eltern sind Botschafter Gottes
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Streitschlichter, Wäschefalter, Taxifahrer – inmitten des manchmal zermürbenden Alltags kommen... mehr

Streitschlichter, Wäschefalter, Taxifahrer – inmitten des manchmal zermürbenden Alltags kommen sich viele Eltern verloren vor. Unter dem Druck, alles "richtig" zu machen und "gute" Kinder großzuziehen, verlieren sie schnell das eigentliche Ziel der Erziehung aus den Augen und sehnen sich stattdessen nach praktischen Tipps und einem Patentrezept.
Dieses Buch hingegen möchte ein Gesamtbild der Erziehung nach Gottes Plan aufzeigen. Anhand von 14 Grundsätzen macht der Autor deutlich, dass Erziehung nicht einfach mithilfe eines Regelkatalogs oder irgendeiner ausgefallenen Methode funktioniert. Nein, Eltern benötigen die Gnade Gottes, um in ihrem Denken geprägt und geformt zu werden – bevor sie wiederum ihre Kinder prägen und formen können.
Befreit von der Last, aus eigener Kraft ihre Kinder verändern zu müssen, haben Eltern nun eine großartige Perspektive: Sie dürfen freudig und zielorientiert ihre Erziehungsaufgabe ausüben und Werkzeuge Gottes im Leben ihrer Kinder sein.

Sehr wertvoll für alle Eltern mit heranwachsenden Kindern. Durch die veredelte Gestaltung auch ein ideales Geschenk.

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Kundenbewertungen für "Papa sein, Mama sein"
19.08.2020

Gott hat mir nicht Kinder gegeben, um mein Ansehen zu steigern, sondern seins.

„Gute Kindererziehung besteht sowohl aus dem demütigen Eingeständnis persönlicher Machtlosigkeit als auch im hoffnungsvollen Ruhen in der Kraft und der Gnade Gottes.“
„Papa sein, Mama sein“ ist für mich bisher das beste Buch zum Thema Kindererziehung, das ich gelesen habe. Denn dieses Buch eröffnet einem einen vollkommen neuen Blickwinkel auf das Elternsein. Paul Tripp erklärt in diesem Buch, dass „Kindererziehung von Anfang bis Ende die vertretende Tätigkeit eines Botschafters“ ist. Wir Eltern sind demzufolge Gottes Botschafter hier auf der Erde und haben das große Privileg Kinder (die ja gar nicht uns, sondern IHM gehören) zu prägen, formen, leiten, erziehen. Tripp stellt allerdings ganz zu Anfang klar, dass „das, was unserer Berufung als Botschafter-Eltern ständig in die Quere kommt“ gar nicht unsere ach so anstrengenden Kinder, sondern vielmehr wir selbst sind. An vielen Stellen wurde ich wirklich beschämt. Beispielsweise in meiner Motivation „erzogene“ Kinder zu haben, denn „Gott hat mir nicht Kinder gegeben, um mein Ansehen zu steigern, sondern seins.“
Paul Tripp führt dann in 14 Kapiteln jeweils einen Erziehungsgrundsatz auf, um diesen im Kontext von Gottes Gnade und unseres Botschafterseins zu beleuchten.
Vielleicht ist es wichtig zu erwähnen, dass das Buch nicht wirklich Praxistipps oder praktische Hilfestellung bietet, sondern viel eher zu einem kompletten neuen Denken, einer neuen Sichtweise anregt.
Ich bin echt so gesegnet worden durch dieses Buch, in vielen vielen Punkten auch in meinem eigenen sündigen Verhalten überführt worden und habe irgendwie eine echt neue Sicht auf das Thema Kindererziehung bekommen. Hierzu noch ein Zitat aus dem Buch: „Erfolgreiche Kindererziehung meint nicht das Erreichen von Zielen (die wir gar nicht erreichen können), sondern ein brauchbares und treues Werkzeug in den Händen des Einen zu sein, der der Einzige ist, der in unseren Kindern gute Dinge hervorbringen kann.“

07.08.2020

Botschafter des Höchsten

Überfordert, überlastet, entmutigt und erschöpft, so kommen sich viele Eltern heutzutage vor. Doch woher kommt das? Sind die Kinder so anstrengend oder ist der Terminkalender übervoll? Paul David Tripp, Pastor, Veranstaltungsredner, Bestseller und preisgekrönter Autor, blickt in „Papa sein, Mama sein“ auf die Rolle der Eltern als Botschafter.
Als Eltern des 21. Jahrhunderts verlieren sich viele in endlosen Aufgaben, die sie zu erledigen haben. Dadurch geht der Blick dafür verloren, woran sie arbeiten und auf was sie hinarbeiten. Und nicht selten wird der Ruf nach „effektiveren Strategien“ laut. Tripp behauptet: „Doch das, was sie eigentlich bräuchten, ist ein Gesamtbild ihres Elternseins, mithilfe dessen sie die Dinge verstehen und durch das sie angeleitet und motiviert werden, ihre von Gott gegebene Berufung als Eltern zu erfüllen“. Denn nur ein im Evangelium gegründetes Gesamtbild des Elternseins ist wirkungsvoll, um der Aufgabe Sinn zu verleihen und die Art und Weise des Handelns zu verändern.
Und so legt Tripp im grundlegenden Anfangskapitel auch gleich seine Arbeitsthese vor. Denn Eltern müssen wissen, wer sie eigentlich sind und zwar in Bezug auf Gott, den Sinn des Lebens und darauf, wer ihre Kinder sind. Den Erkenntnissen des Autors zufolge liegt der Grund für Schwierigkeiten und Probleme in einer ausgeübten Art der „Besitz-Erziehung“. Dabei geht es darum, „was Eltern für ihre Kindern und von ihren Kindern wollen“. In anderen Worten, Eltern wollen aus ihren Kindern etwas machen und ihre Kinder sollen ihnen etwas geben. Dementgegen setzt Tripp die „Botschafter-Erziehung“. „Erziehung darf nicht durch persönliche Interessen und Bedürfnisse oder gesellschaftliche Ansichten gesteuert sein oder an ihnen ausgerichtet werden“. Als Botschafter geht es schlichtweg darum, „was Gott in seiner Gnade geplant hat, durch uns in unseren Kinder zu bewirken“.
Die sich nun anschließenden 14 Kapitel nehmen jeweils einen Erziehungsgrundsatz auf, um diesen vor dem Hintergrund der Gnade und des Botschafterseins auszuführen. Dabei ist das Buch kein praktischer Ratgeber für Kindererziehung in den verschiedenen Altersstufen. Genauso wenig bietet es konkrete Schritte zur Bewältigung der Alltagsherausforderungen an. Vielmehr ist es als Art Neustart konzipiert. Werdenden und seienden Eltern soll eine neue Denkweise und eine neue Art zu (re)-agieren vermittelt werden. „Dieses Buch soll Ihnen Perspektive, Motivation, Stärke und die Ruhe im Herzen geben, die alle Eltern nötig haben“. In seinen Ausführungen spricht sich der Verfasser für ein aktives Elternsein aus und mahnt vor der verfrühten Abgabe der Kinder in Kindertageseinrichtungen usw. „Kindererziehung ist von höchster Wichtigkeit“. Des Weiteren scheut er sich nicht davor, auch kritische Fragen zu stellen und diverse vorgebrachte Einwände zu besprechen. „Dieses Nicht-geeignet-Sein bedeutet nicht, dass Gott einen schweren Fehler gemacht hat, als er uns Kinder gegeben hat“.
Paul D. Tripp versteht es, nicht mit dem erhobenen Zeigefinder eines Pädagogen zu schreiben. Die anekdotenhaften Erlebnisse aus dem eigenen Elternsein zeigen, hier schreibt jemand, der sich ebenso im Prozess der Botschafter-Erziehung befindet. „Gott hat uns dazu berufen, ein Vermittler seiner befreienden, vergebenden, umgestaltenden und erlösenden Gnade zu sein“. Schlussendlich werden Eltern befreit von der Last, aus eigener Kraft ihre Kinder verändern zu müssen.
Nach der Lektüre wird sich definitiv ihre Sicht auf Gott verändert haben. Sie werden erkannt haben, welche eine wundervolle Aufgabe es ist, Botschafter des Höchsten zu sein. Zudem können so manche Bereiche im eigenen Leben durch Buße korrigiert und Lebensperspektiven neu geordnet werden.
Insgesamt liegt hier ein Ratgeber vor, der das Potenzial besitzt, wirklich etwas zu verändern, weil Gott in den Mittelpunkt gestellt wird. So dürfen Eltern freudig und zielorientiert ihre Erziehungsaufgabe ausüben und Werkzeug Gottes im Leben ihrer Kinder sein.
Mehr Rezensionen unter www.lesendglauben.de

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