Von Prinzessinnen, Prinzen und ihren Untertanen

Ein biblischer Ratgeber, wie die göttliche Ordnung wieder zurück in die Familie kommen kann
Beat Tanner

Von Prinzessinnen, Prinzen und ihren Untertanen

Ein biblischer Ratgeber, wie die göttliche Ordnung wieder zurück in die Familie kommen kann
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  • 177308000
  • 978-3-945717-08-0
  • Betanien
  • 31. Juli 2020
  • 140
  • Paperback, 14 x 21 cm
Schon wieder ein Erziehungsbuch? Nein, ist es nicht! Nicht, wenn mit "Erziehen" pfannenfertige... mehr

Schon wieder ein Erziehungsbuch?
Nein, ist es nicht! Nicht, wenn mit "Erziehen" pfannenfertige Tipps und Methoden gemeint sind, die uns im vermeintlichen Glauben lassen, wir hätten damit alles unter Kontrolle.
Ja, ist es trotzdem! Beat Tanner greift das Thema "Erziehung" von einem ganz anderen Blickwinkel auf. Er definiert "Erziehen" als eine göttliche Aufgabe der Eltern, die von einem demütigen Herzen und einer von Gott erbetenen Weisheit entspringt. Die daraus fliessende Gnade verleiht dem Herzen des Kindes zuerst Wurzeln und dann Flügel des Glaubens.

Beat A. Tanner, 1961, Ph.D. (USA), ist verheiratet mit Annerös und seit fast 30 Jahren als Seelsorger tätig. Er promovierte in praktischer Theologie an der Olivet University. Der Autor leitet die Christliche Fachstelle für Ehe-, Familien-, Erziehungs- und Lebensberatung in Aarau. Zudem ist er verantwortlicher Leiter einer christlichen Seelsorge-Ausbildung.

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Kundenbewertungen für "Von Prinzessinnen, Prinzen und ihren Untertanen"
10.05.2021

Verändere das Herz und nicht das Verhalten

Trotzig wirft sich das kleine Kind vor dem Süßigkeitenregal auf den Boden und schreit: „Nein, ich will Bonbons habe!“ Verstohlen blicken die umherstehenden um sich. Die Eltern bemühen sich, die kleine Sirene behutsam zu beruhigen. Schlussendlich drücken sie dem Schreihals eine Packung Bonbons in die Hand. Beat Tanner möchte in „Von Prinzessinnen, Prinzen und ihren Untertanen“ einen Blick darauf werfen, wie die göttliche Ordnung wieder zurück in die Familie kommen kann.
Autor
Beat Tanner ist ein erfahrener Therapeut mit eigener Praxis und arbeitet seit über 30 Jahren in der Seelsorge. Er promovierte in praktischer Theologie an der Olivet University. Er leitet die Christliche Fachstelle für Ehe-, Familien-, Erziehungs- und Lebensberatung in Aarau und ist verantwortlicher Leiter einer christlichen Seelsorgeausbildung (www.christlichefachstelle.ch).
Inhalt
Schon wieder ein Erziehungsbuch? Nicht ganz. Der Verfasser verzichtet darauf, Tipps und Methoden zu erläutern, mit denen die Kleinen in der Spur der Eltern laufen. Vielmehr möchte das vorliegende Buch zeigen, wie Eltern in Krisensituationen, Entwicklungs- und Lebensphasen weise und in der „Zucht und Ermahnung des Herrn“ reagieren können. „Auch Eltern, die ihre Kinder gottesfürchtig erziehen wollen, verhindert nicht selten durch ihr unterwürfiges Verhalten, dass ihre Kinder dem Wort Gottes gegenüber gehorsam sein können und verleiten ihre Kinder somit zur Sünde vor Gott und vor den Menschen“. Diese markigen Worte zeigen, welche Guideline Tanner vorgibt.
Nachdem der Autor auf die Machtumkehr in der Gesellschaft zu sprechen gekommen ist, widmet er sich der Frage: Wem eigentlich die Ehre gebührt? Dazu gilt es zunächst einmal die Furcht Gottes zu verstehen. Hierzu beleuchtet er einschlägige Stellen sowohl aus dem Alten als auch dem Neuen Testament, um dafür zu plädieren, dass „Furcht Gottes als gemeinsame Aufmerksamkeit auf Gott“ verstanden werden möchte. Daran schließt sich der Blick auf das Wer-ehrt-hier-wen an. In den zwei Phasen der Beziehungsentwicklung stehen sich die elterliche Kontrolle zum Vertrauen in die Gnade Gottes gegenüber. Offen spricht er die Problematik an, wenn man die göttliche Beziehungsordnung umkehrt. „Wenn Kindern Ehre erwiesen wird, die ihnen nicht zukommt, lernen sie autonom, also eigenmächtig und lustorientiert zu reagieren; eine innere Überzeugung, die in der heutigen postmodernen Gesellschaft meist nicht mehr hinterfragt wird“.
Um dieser Fehlentwicklung vorzubeugen, gilt es die Beziehungsdynamik zwischen Eltern und Kinder zu fördern und die Hoffnung in Christus zu suchen. Dazu sind die Herzen der Kinder anzusprechen. Erziehung zielt primär auf das Herz und nicht das Verhalten ab, so eine Leitlinie von Tanner. Im letzten Kapitel wird der Autor dann doch noch konkret, wobei er keine Tipps und Methoden aufzählt, sondern vielmehr dazu ermutigt, mithilfe der Gnade Gottes aktiv als Eltern am Prozess der Herzensveränderung mitzuwirken.
Lesepublikum
Das Buch ist für werdende und seiende Eltern geschrieben. Mit seinem analytischen Geschick gelingt es Tanner, die Mechanismen hinter den Entwicklungsphasen zu entlarven und ihnen das Evangelium als Mutmacher und Kraftquelle entgegenzusetzen. Es eignet sich auch als Ratgeber für Familien, die Klarheit, Kühnheit und Kompaktheit suchen und nicht ellenlange Fallbeispiele lesen möchten. Neben den sensiblen Ausführungen sind es m. E. auch die Abbildungen, die die dargestellten Inhalte noch einmal visuell vorstellen und so helfen, zu erkennen, dass es nicht primär um das Verhalten des Kindes, sondern um das Herz geht. Sie können u. a. auch dafür verwendet werden, das Thema der Ehrfurcht den eigenen Kindern zu erklären.
Ausblick
Von Prinzessinnen, Prinzen und ihren Untertanen ermutigt Eltern biblische Prinzipien wie Gottesfurcht, Gottvertrauen und Gottesanbetung gerade in den schwierigen Phasen der Erziehung konsequent umzusetzen und anzuwenden. Mit seiner Klarheit, Kühnheit und Kompaktheit gelingt es dem Autor, den Leser dahinzuführen, wo Veränderung nötig ist: im Herz des Kindes. Hierzu sind besonders die Betrachtungen der Bibeltexte gewinnbringend, denn es zeigt sich, dass das Christentum zeitlose, göttliche Wahrheiten umfasst.
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