Anbetung im 21. Jahrhundert

"in Geist und Wahrheit"
und "Gott wohlangenehm"
Dirk Schürmann | Stephan Isenberg

Anbetung im 21. Jahrhundert

"in Geist und Wahrheit"
und "Gott wohlangenehm"
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Anbetung im 21. Jahrhundert! – Einige erinnern sich dabei gern an ihr letztes "Praise-&-Worship-Event". Andere dagegen lehnen modernen "Worship" mit lauter und stark rhythmischer Musik von vornherein ab. Eine dritte Gruppe fragt sich, warum Anbetung im 21. Jahrhundert anders sein sollte als im 20. oder gar im 19. Jahrhundert. Wieder andere messen der Anbetung keinen besonderen Stellenwert bei, weil sie Evangelisation und eine gute Predigt für wichtiger halten.

Aber geht es bei der Anbetung darum, was uns gefällt? Welche Bedeutung hat Anbetung eigentlich für Gott? Deshalb beschäftigen wir uns zunächst mit diesem Thema. Außerdem wollen wir über folgende Fragen nachdenken: Wie sollen wir Gott anbeten? Reicht es aus, wenn wir nur ehrlich und aufrichtig zu Gott kommen? Nimmt Gott jede Form der Anbetung an? Das NT sagt, dass wir "in Geist und Wahrheit anbeten müssen" (Joh 4,24) und als "heilige Priesterschaft geistliche Schlachtopfer darbringen" sollen, "Gott wohlangenehm  (1 Petr 2,5). Doch was bedeutet das für uns als neutestamentliche Gläubige? Wie können wir anbeten, so dass Gott unsere Anbetung gefällt?

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29.08.2022

Reflektiere deine Anbetung

Lobpreis ist ein fester Bestandteil der heutigen Gottesdienstkultur. Doch was genau umfasst Anbetung, die in Geist und Wahrheit sowie Gott wohlangenehm ist? Dirk Schürmann und Stephan Isenberg geben in „Anbetung im 21. Jahrhundert“ darauf eine Antwort.
Wer sind die Autoren?
Dirk Schürmann ist voll berufstätig und arbeitet in der Chemiebranche im kaufmännisch-technischen Bereich. Er besucht christliche Zusammenkünfte in Gevelsberg-Vogelsang. Nachdem er seit dem Jahr 2000 Mitredakteur (und Mitgründer) der Internetseite www.soundwords.de ist, beschäftigt er sich viel damit, über diese Seite Christen besonders diese Literatur zugänglich zu machen. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Stephan Isenberg ist verheiratet und Vater von vier Kindern. Er arbeitet in der Dentalbranche im EDV-Bereich. Seine geistliche Heimat findet er in einer christlichen Gemeinde in Remscheid-Lennep. Er ist seit dem Jahr 2000 Mitredakteur (und Mitgründer) der Internetseite www.soundwords.de und unterhält noch eine mehr evangelistische Seite unter www.fbibel.de.
Sowohl Schürmann als auch Isenberg sind von der Brüderbewegung geprägt und setzen sich dafür ein, die Bibel als Richtschnur in allen Glaubens- und Lebensfragen zu konsultieren.
Worum geht es in dem Buch?
Das vorliegende Werk ist zweigeteilt. Im ersten Teil geht das Autorenduo darauf ein, was biblische Anbetung umfasst. Dabei plädieren sie dafür, dass „der wahre Inhalt „Gott angenehmer“ Anbetung das Opfer Christi, Sein Tod und Seine Leiden, aber auch Seine Auferstehung und Seine Erhöhung zur Rechten des Vaters“ (S. 10) auszeichnet. Motiviert sind die beiden davon, dass sie den Eindruck haben, „dass wir es der jungen Generation schuldig sind, ihr zu erklären, warum auch heute noch viele ernsthafte Christen, die durchaus nicht von gestern sind, diese moderne Form der Anbetung ablehnen“ (S. 13) und deshalb in großer Sorge sind.
Folgende Zitate fassen zusammen, was die beiden ausführlich und biblisch begründet zum Thema Anbetung herausarbeiten:
• „Anbetung darf nicht zur Belustigung oder zur Unterhaltung der Gläubigen dienen“ (S. 27)
• „Die Anbetung selbst ist nicht an einen festgelegten Ort gebunden, und Gegenstand und Beweggrund christlicher Anbetung ist der Vater und dass Er Seinen Sohn gegeben hat.“ (S. 33)
• „Anbetung im Geist heißt also gerade, dass der Anbetende durch den Geist Zugang zu Gott und zu dem Herzen des Vaters hat und deshalb nicht mehr mit sichtbaren oder äußeren Dinge beschäftigen sein sollte.“ (S. 42)
• „Nie war die Musik Selbstzweck, sondern immer sollte der Inhalt des Liedes, die Botschaft, im Vordergrund stehen.“ (S. 177).
• „Für den Gottesdienst durfte man nicht beliebige Musikinstrumente verwenden.“ (S. 178).
• „Im Alten Testament standen Musikinstrumente in der Anbetung Gottes nie im Vordergrund und im Neuen Testament werden im Zusammenhang mit dem Gottesdienst keine Musikinstrumente erwähnt.“ (S. 181).
• „Geistliche Leider, mit denen wir Gott wohlgefällig Anbetung bringen, dürfen den Gläubigen nicht emotional hochpuschen oder berauschen (vgl. Eph. 5,18).“ (S. 185).
Insgesamt zeigt Teil A auf, dass die Schwerpunktverlagerung der heutigen – vermeintlich biblischen Anbetungspraxis – nicht dem entspricht, wofür das Wort Gottes plädiert. Die inhaltsreiche und bibelbasierte Belehrung sollte die junge Generation zum Nachdenken anregen.
Der zweite Teil widmet sich dem Großthema Worship. Insbesondere der Eventcharakter, die Zielgruppe sowie die Hintergründe der Praise-&-Worship-Bewegung werden beleuchtet. Hinzukommt eine kritische Untersuchung der Hillsong Church, auf die dann die Auseinandersetzung mit einzelnen Themenfeldern folgt (Ist Jesus unser König?, Sollte man tanzen vor Gott?, Sind Beweggründe ausriechend u.a.). Abgerundet wird dieser Teil mit einer Beurteilung der Worship-Bewegung. Besonders die Kapitel 14 (Thema moderner Worship-Lieder) und Kapitel 16 (Ist der Herr Jesus unser Jönig?) sind wegweisend, um zu erkennen, in welch krassem Gegensatz zur biblischen Anbetung sich viele Lieder aus dieser Bewegung heutzutage entwickelt haben.
Wer sollte das Buch lesen?
Insbesondere jüngere Semester möchte ich ermutigen, sich mit dem Inhalt des Buches auseinanderzusetzen. Dabei gilt es einerseits, die Argumente der Autoren anhand des Wortes Gottes zu prüfen, aber sich selbst auch kritisch zu hinterfragen, ob man mehr dem Trend als der Lehre folgt.
Was gibt es Konstruktives?
Lobenswert ist, dass das Duo immer wieder wertschätzend den Befürwortern der christlichen Worship-Bewegung gute Motive unterstellt, wenngleich sie manches sehr kritisch und auch als unbiblisch ansehen. Hilfreich ist auch, dass der Leser immer wieder auf die Heilige Schrift verwiesen wird, weshalb viele Bibelverse angegeben und abgedruckt sind. In einer Neuaufläge werden Fragen am Ende der Kapitel hilfreich, um das Dargestellt noch einmal tiefer zu reflektieren. Gerade jüngere Leser könnten hiervon profitieren.
Weshalb sollte man das Buch lesen?
Zunächst einmal wird der Gegenstand der Anbetung von der Bibel her klar benannt. „In der Anbetung sagen wir dem Vater durch die Kraft des Heiligen Geistes, was wir in dem Sohn gefunden haben.“ (S. 48). Das allein sollte schon die moderne Lobpreiskultur zum Nachdenken anregen! Das Autorenduo ist nicht gegen Musik im Gottesdienst, aber sie möchten die Elemente und Vorgaben der Bibel ernst nehmen, weshalb es heilsam ist, die Ausführungen über die biblische Anbetung mit einem demütigen Herzen zu lesen. Mit ihren Ausführungen zur Praise-&-Worship-Bewegung stellen sie bewusst einen Gegenpol zur aktuellen Lobpreisbewegung dar, denn sie möchten nicht nur gute Beweggründe und zeitgemäße Aspekte beachten, sondern sich einzig und allein dem Vorbild der Schrift verpflichtet fühlen. „Weil wir die Hingabe mancher Christen in dieser Bewegung gesehen haben, waren wir umso motivierter, unsere Kritik möglichst nachvollziehbar darzulegen und es uns nicht zu einfach zu machen.“ (S. 328).

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