Das Evangelium Gottes

Nicht toter Buchstabe,
sondern Worte, die Leben schaffen
Felix E. Aeschlimann
Das Evangelium Gottes

Das Evangelium Gottes

Nicht toter Buchstabe,
sondern Worte, die Leben schaffen
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  • 176356000
  • 978-3-945716-56-4
  • Betanien
  • 4. Mai 2020
  • 241
  • Paperback, 14 x 21 cm
Das Evangelium Gottes wird zunehmend durch evangelikalen Aktivismus, erschöpfenden Moralismus... mehr

Das Evangelium Gottes wird zunehmend durch evangelikalen Aktivismus, erschöpfenden Moralismus und oberflächliche Unterhaltung zugeschüttet, Christus lediglich als Vorbild eines perfekten Lebens verkündigt. Glauben pervertiert zur menschlichen Leistung, Gnade wird als Befähigung zur Selbsthilfe angepriesen. Das Evangelium Gottes verkommt zur schlechten Nachricht des menschlichen Versuchs, sich selbst zu erlösen.

Dieses Buch – herausgegeben zum 75-jährigen Jubiläum des Seminars für biblische Theologie Beatenberg/Schweiz – präsentiert das Evangelium als Kraft Gottes zur Rettung des Sünders allein aus Gnade, allein durch Glauben und allein durch Christus. Leserinnen und Leser finden hier die ermutigende Nachricht, die zur Freude an Gott und zur motivierten Christusnachfolge ansteckt.

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Kundenbewertungen für "Das Evangelium Gottes"
02.10.2021

Einstehen für Gottes Botschaft

Aktivismus, Moralismus und oberflächliche Unterhaltung haben die frohe Botschaft Gottes – nicht nur in der säkularen -, sondern auch in der evangelikalen Welt überschüttet. Doch ist es gerade „Das Evangelium Gottes“, das Kraft hat Menschen zu verändern.

Wer ist der Herausgeber?
Felix Aeschlimann ist seit 2000 Dozent am Seminar für biblische Theologie in Beatenberg, Schweiz. Seit 2002 leitet er das sbt als Direktor. Zusammen mit zehn weiteren Autoren hat er – anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des sbt – diese Gedenkschrift herausgebracht, um das Evangelium Gottes als ermutigende Nachricht vorzustellen, die zur Freude an Gott und zur motivierten Christusnachfolge ansteckt.

Worum geht es in dem Buch?
In insgesamt 13 Beiträgen wird der Kraft des Evangeliums nachgespürt.
Zunächst wird der Frage nachgegangen, weshalb Christen glauben und davon überzeugt sind, dass allein die Bibel in objektiver Weise Gott offenbart. „Die Abkehr vom Bekenntnis der Wahrheit und Autorität der Bibel führt früher oder später immer zur Abkehr von Gott“. Aeschlimann beleuchtet in den zwei weiteren Beiträgen, wie Selbsterlösungskonzepte in der gegenwärtigen Verkündigung grassieren und das Kernanliegen der Reformatoren verwässern. „Wir werden keinen Erfolg haben, wenn wir versuchen die intellektuellen Hindernisse der Ungläubigen zu überwinden, indem wir zum Beispiel die Schöpferkraft Gottes leugnen, die sich vor allem in der körperlichen Auferstehung von Jesus Christus zeigt“.

Voellmy führt darauf basierend aus, dass das Evangelium keine Erfindung des Neuen Testamentes ist, sondern bereits im Alten Testament im Zentrum steht. „Nur wer die schlechte Botschaft über den gefallenen Menschen und die gefallene Schöpfung ernst genug nimmt, ist in der Lage, auch die gute Botschaft der Bibel zu empfangen“. Giesbrecht zeichnet dem Leser die Entwicklung und Bedeutung von Gottes Evangelium in den verschiedenen biblischen Bündnisse Gottes mit dem Menschen vor. „Die Bündnisse im Alten Testament sind Gottes Weg, das Evangelium sichtbar zu machen“.

Die nächsten Beiträge widmen sich mehr der Missions- und Kirchengeschichte. Wüst beschriebt die Wirkung der Gottesbotschaft durch die letzten zweitausend Jahre und Oplliger richtet den Blick auf die Puritaner, um aufzuzeigen, wie sie das Evangelium verstanden, lebten und verkündigten.

Mit den vier weiteren Beiträgen wird der Fokus auf das Hier und Heute gerichtet. Sommer fragt, wie die praktische Umsetzung des Evangeliums Gottes im Gemeindealltag aussieht. „Bevor ich das Evangelium verkünden kann, muss ich das Evangelium für mich selber immer wieder hören“. Maul verdeutlicht, dass das Evangelium nicht permanentes Glücklichsein im Alltag eines Christen bedeutet. „Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, dann bin ich froh, dass Gott mir nicht immer das gegeben hat, was ich mir wünschte, sondern das, was ich brauchte“. Nicole Baum stellt dem Leser vor, welche substanzielle Veränderung des persönlichen Verstehens und Anwendens des Evangeliums im Leben mit sich bringt. „Veränderung zur Ehre Gottes“. Stingelin skizziert den Weg der frohen Botschaft in unsere Sprache, bevor Hagel über die Anwendung der göttlichen Kraftquelle im Alltag des Gläubigen anwenden lässt.

Im letzten Beitrag berichten Kuhn/Wüst wie Gottes gute Nachricht sich durch alle Höhen und Tiefen der sbt-Geschichte durchsetzte.

Was gibt es Konstruktives?
Das Buch ist eine wahre Schatzgrube an lesenswertem Inhalt. Jedoch wäre es stellenweise – zur Auflockerung der Texte und zur besseren Lesbarkeit – wünschenswert gewesen, wenn Sätze optisch hervorgehoben oder Grafiken und Schaubilder das Dargestellte verstärkt hätten.

Wer sollte das Buch lesen?
Als erstes Zielpublikum sind Bibelschüler und theologiestudierende angesprochen. Die Autoren argumentieren auf Hochschulniveau, bleiben dabei aber allgemeinverständlich. Zudem bieten die weiteren Literaturanmerkungen genug Möglichkeiten, um das Thema zu vertiefen bzw. zu erforschen. Aufgrund seiner Relevanz für den Alltag, ist der Sammelband aber auch jedem Gemeindemitglied – v. a. Gemeindeleitern – ans Herz gelegt, da die Inhalte aufzeigen, welche gravierenden theologischen Verschiebungen die Gemeinde Jesu momentan erfährt.

Was bleibt?
Als Leser wird man dafür sensibilisiert, dass es beim Evangelium Gottes darum geht, den Sünder zurück in die Gegenwart Gottes zu führen. Dies geht allein aus Gnade, allein durch Glauben und allein durch Christus. Mit diesem Buch hält der Leser einen Warnschuss in der Hand, der das seichte, verwässerte und eventfähige „Evangelium“ entlarvt und aufzeigt, dass der Mensch sich nicht selbst erlösen kann, sondern erlösungsbedürftig aufgrund seines Sündenzustands ist. Genau deshalb gilt es zu erkennen, dass das Evangelium kein toter Buchstabe ist, sondern lebensspende Worte Gottes enthält.

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