Zeit aufzuwachen

Motivation zur persönlichen Evangelisation
101 Andachten
Mirko Krüger | Alexander Schneider | Christopher Seibel

Zeit aufzuwachen

Motivation zur persönlichen Evangelisation
101 Andachten
17,90 € *

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Lieferzeit 1-3 Werktage (AT/CH 3-5 Werktage)

Mehr als 150.000 Menschen sterben weltweit jeden Tag. Jede Sekunde gehen also fast zwei Menschen... mehr

Mehr als 150.000 Menschen sterben weltweit jeden Tag. Jede Sekunde gehen also fast zwei Menschen in die Ewigkeit. Entweder gerettet für immer – oder verloren für immer.

Damit Menschen gerettet werden, hat der Herr Jesus vor ungefähr 2.000 Jahren seinen Jünger aufgetragen, die gute Botschaft des Evangeliums in der Welt zu verbreiten.
Diesem Thema gehen die 101 Andachten des vorliegenden Buches nach. Dabei sollen die Leser motiviert werden, den Missionsbefehl des Herrn im Alltag umzusetzen. Es wird deutlich, dass dieser Auftrag nicht nur Missionaren und Evangelisten gilt, sondern allen Christen: Brüdern und Schwestern, Alten und Jungen, Schülern und Studenten. Und wo? In der Fußgängerzone, in der Nachbarschaft, unter Kindern, unter Bedürftigen, im Inland und Ausland.

Dieses herausfordernde Buch sollte man in Ruhe lesen, aber es wird einem keine Ruhe lassen, denn man spürt: Es ist Zeit aufzuwachen, es ist Zeit aktiv zu werden!

Verfügbare Downloads:
Bewertungen lesen, schreiben und diskutieren... mehr
Kundenbewertungen für "Zeit aufzuwachen"
23.01.2023

Ein überfälliger Weckruf, den wunderbaren Jesusnamen zu bezeugen!

Thema und Inhalt

Das Buch hat drei Autoren, wobei „Herausgeber“ die treffendere Bezeichnung wäre, weil es auch zahlreiche Texte anderer, längst verstorbener Autoren enthält. Das Buch soll, wie der Titel deutlich macht, Christen ermutigen, die persönliche Evangelisation ernst zu nehmen und jede Gelegenheit zu nutzen, Nicht-Christen auf das Evangelium hinzuweisen. Die Autoren führen einschlägige Bibelstellen an, die die Verantwortung des Christen in Bezug auf Mission und Evangelisation betreffen, und beleuchten die Frage, welche Voraussetzungen auf Seiten des Evangelisten erfüllt sein müssen, behandeln also z. B. das Verhältnis von Evangelisation und Heiligung und Nachfolge oder Gebet und Fasten.

Positives

Auffallend ist, dass das Buch sich von dem Dogma löst, wonach nur Autoren der eigenen Glaubensgemeinschaft zitierfähig sind. So werden auch bekannte Glaubensmänner und -frauen wie Georg Müller, Charles H. Spurgeon, Dwight L. Moody, Corrie ten Boom, Bakht Singh, William MacDoanld oder Billy Graham zitiert. Wenn man bedenkt, wie raumgreifend an anderer Stelle Kasuistik betrieben wird, ist die Breite der Lektüre, auf die die Zitate schließen lassen, als Befreiungsschlag zu werten.

Nachvollziehbar stellen die Autoren dar, warum man Lehre nicht gegen Evangelisation ausspielen darf, und führen zu diesem Zweck an verschiedenen Stellen die Ausführungen Darbys zu dieser Frage an, z. B. wo Darby die „Brüder“ warnte, dass wenn sie Mission und Evangelisation aus dem Auge verlören, sie zu einer Sekte verkommen würden. Man spürt den drei Autoren ab, dass ihnen das Thema „Evangelisation“ ein echtes Anliegen ist. Dass die wichtigste Aufgabe eines Christen nicht Anbetung, sondern von Jesus zu zeugen ist (vgl. S. 72), dürfte sicher auch nicht unwidersprochen bleiben. Ihnen ist bewusst, was es bedeutet, wenn Menschen ohne Jesus ewig verloren gehen; dazu passt sehr gut das ausführliche Zitat aus Jonathan Edwards Predigt mit dem Titel „Sünder in der Hand eines zornigen Gottes“ (vgl. S. 506-511). Der Buchumschlag weist darauf hin, dass die Autoren mit <www.seelenretter.info> selbst dieses Anliegen verfolgen. Mir gefällt der Gedanke gut, dass unsere Zeit auch deswegen eine so große Chance für Evangelisation und Mission bietet, weil noch nie zuvor gleichzeitig so viele Menschen auf dem Planeten gelebt haben.

Überrascht hat mich auch die Einsicht der Autoren, dass Evangelisation flankiert sein muss von Karitas und Diakonie („soup, soap, salvation“, vgl. S. 135). Wenngleich immer wieder betont wird, dass letzteres Priorität habe, fällt positiv auf, dass zumindest auf S. 471 reflektiert wird, inwiefern eine rein zweckgebundene Fürsorge vom Gegenüber leicht durchschaut werden kann.

Überrascht war ich auch, dass man Martin Luther seine Anfechtungen nicht länger vorwirft, sondern Anfechtungen gerade bei Evangelisten für normal hält (vgl. S. 230).

Ausgewogen sind m. E. auch die Ausführungen zu der Frage, in welchem Verhältnis das „stille Zeugnis“ zum Reden steht; zurecht ist ja eingewendet worden, dass das Evangelium nicht pantomimisch vermittelt werden kann und dass Wort und Tat unbedingt zusammengehören und schon gar nicht im Widerspruch zueinander stehen sollten. Die Autoren wenden sich dezidiert gegen eine falsch verstandene Absonderung und ermutigen den Leser, die Komfortzone zu verlassen und hinaus zu den glaubenslosen Menschen zu gehen (vgl. S. 155 f.).

Zurecht führen die Autoren aus, dass der Wiedergeburt (im biblischen Wortsinn) unbedingt das Überführt-werden von der eigenen Sündhaftigkeit und Verlorenheit vorausgehen muss und niemand gerettet wird, dessen Gewissen nicht zuvor geängstigt und überführt worden ist. Sie warnen vor dem Versprechen, dass sich aufgrund der Bekehrung eines Nicht-Christen dessen Lebensumstände per se ändern werden.

Das Buch gibt zu bedenken, dass Christen nicht als Besserwisser auftreten sollten. Auch müsse man zunächst eruieren, an welcher Stelle das Gegenüber stehe. Sie warnen davor, den Gesprächspartner mit Antworten zu überfordern auf Fragen, die (noch) gar nicht gestellt worden sind. Das Buch reflektiert ferner zumindest ansatzweise, welche unnötigen Barrieren es aufseiten der Glaubensgemeinschaft geben kann (vgl. S. 308 f.; 541 f.).

Das Buch enthält eine Fülle von Anregungen, wie man auf seine glaubenslosen Nachbarn, Arbeitskollegen und Freunde zugehen kann, indem man z. B. ein Grillfest veranstaltet, ihnen eine Gefälligkeit erweist und sein Haus für sie öffnet und Gastfreundschaft übt (vgl. S. 434, 533, 563). Untermauert werden diese Ideen mit sehr treffenden Bibelzitaten, die belegen, wie Jesus selbst Freundschaftsevangelisation verfolgte (vgl. S. 534).

Positiv fiel mir auch auf, dass die Autoren darauf hinweisen, dass man bei persönlichen Problemen der am Glauben interessierten Menschen die Grenzen seiner Kompetenz beachten, sensibel bei eigenen Nachfragen vorgehen und ggf. auch zu professioneller Hilfe raten müsse (vgl. S. 545).

Kritisches

Leider lässt das Buch ein Lektorat vermissen. Manche Print-on-demand-Publikation sind inzwischen sehr viel professioneller gesetzt. So wird nach einem Doppelpunkt klein geschrieben, obwohl danach ein vollständiger Satz folgt (vgl. S. 16). Allen Internetquellen fehlt das Zugriffsdatum, der einzige Barcode im Buch funktioniert nicht (vgl. S. 511). Und bei den zahlreichen Zitaten anderer Autoren verzichtet man gleich ganz auf eine Fundstelle. Bei ca. 600 Seiten Umfang kann man sich m. E. nicht darauf berufen, dass für ein sorgfältigeres Zitieren kein Platz gewesen wäre. Absätze werden mal mit Pfeilen, ein anderes Mal mit Punkten oder Spiegelstrichen oder gar mit Ziffern vom übrigen Text abgehoben. Wertvoll hingegen ist das thematisch geordnete Bibelstellenverzeichnis im Anhang des Buches.

Einleitend heißt es, dass auch Autoren zu Wort kommen, deren Lehrauffassungen man ansonsten nicht teilt (vgl. S. 15). Das finde ich, wie gesagt, positiv. Allerdings hätte es bei einigen Autoren doch der kirchengeschichtlichen Tiefenschärfe eines Lektors bedurft, etwa wenn Nikolaus L. von Zinzendorf ausführlich als Glaubensvorbild vorgestellt wird (vgl. S. 34 f.), ohne dass darauf hingewiesen wird, wie bibelkritisch seine Schrifthaltung war.

Die Autoren haben m. E. bereits einen weiten Weg zurückgelegt, bedenkt man, wie wenig „aufsuchender Evangelisation“ in der Vergangenheit überhaupt eine Berechtigung zugesprochen wurde. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass z. B. ein Bücherstand auf dem Stadtfest mit Verweis auf den „Sitz der Spötter“ (Psalm 1,1) lange Jahre verhindert wurde. Diese Sorge, dass man beim Evangelisieren die gebotene Absonderung vernachlässigen könnte, scheint gleichwohl auch im Buch an einigen Stellen noch durch, wenn Schülern davon abgeraten wird, eine Party zu besuchen (vgl. S. 91).

Gar nicht bedacht wird die Frage, welche Aufgaben Mütter außerhalb ihrer Rolle als Hausfrau in Bezug auf Evangelisation wahrnehmen können. Und der „heimliche Lehrplan“ ist natürlich, dass Mütter Hausfrauen zu sein haben (vgl. S. 244, 528 ff.); wobei mir nicht klar ist, was die zitierte Hausfrau Louise meint, wenn sie Reg darauf hinweist, dass der Glaube ohne Werke tot sei (vgl. S. 530). Das Buch bedenkt nicht, welch tolle Möglichkeiten zur Evangelisation sich ergeben, wenn Schwestern auch (in Teilzeit) berufstätig sind. Gerade in Bezug auf die Arbeit im Rotlichtmilieu wäre überdies unbedingt der Hinweis geboten gewesen, dass bestimmte Aufgaben nur Frauen an Frauen wahrnehmen dürfen (vgl. S. 147).

Die Autoren vertreten die an sich richtige Ansicht, dass wir die Menschen mit dem Evangelium konfrontieren und den Rest Gott überlassen müssen (vgl. S. 273). Wie angedeutet, wird die Frage, welche unnötigen Barrieren es aufseiten der Glaubensgemeinschaft geben könnte, nur gestreift. Allerdings resultiert nach meiner Beobachtung oftmals ein Großteil der Ablehnung aus der miserablen Außenwirkung einer Glaubensgemeinschaft. Bei dem Umfang des Buches und seinen zahlreichen Redundanzen hätte es unbedingt eines Kapitels bedurft, das dieses Thema ausführlich behandelt. Wie viele interessierte Mitmenschen werden Jahr für Jahr verschreckt, weil die Form des 19. Jahrhunderts zementiert wurde, sodass Gottesdienst-Besucher nicht selten geradezu einen Kulturschock erleiden und meinen, auf einem Maskenball des 19. Jahrhunderts gelandet zu sein? Ich empfehle hier sehr die grundsätzlichen Überlegungen eines Francis Schaeffer zum Thema „Freiheit und Form“. Man spürt, dass es die Autoren jedem Recht machen wollen, wenn sie zwar mahnen, den Fokus nicht zu sehr auf Äußerlichkeiten zu richten, dann aber nachschieben: „die nicht unwichtig … sein sollten“ (S. 542). Doch, möchte man entgegnen, wenn es um Leben und Tod, Himmel und Hölle, geht, s i n d Äußerlichkeiten s e h r unwichtig! Die Autoren fragen sich an anderer Stelle, wie man die Religiösen mit dem Evangelium erreicht (vgl. S. 480 f.). Wichtig wäre es zugleich, den Religiösen in den eigenen Reihen, die sich mit Äußerlichkeiten aufhalten, keinerlei Zugeständnisse zu machen.

Die Autoren räumen der Diakonie durchaus eine Berechtigung ein. Leider betrachten sie aber das karitative Engagement von Christen als rein funktional: Es dient lediglich dazu, Menschen mit dem Evangelium zu konfrontieren. Ich bin auch der Meinung, dass das als Ziel immer im Auge behalten werden muss. Und dennoch hat auch aus biblischer Perspektive die Diakonie einen Wert an sich, wobei ich die Aussage, dass „natürliche Menschen“ dieses Interesse am Nächsten in der Regel nicht aufbrächten, für falsch und zynisch halte (vgl. S. 501). Wer ehrenamtlich etwa Geflüchtete begleitet, Jugendlichen Nachhilfe erteilt u. v. a. m., darf sich sicher sein, dass Gott dieses Engagement begrüßt und segnet. Doch, die Banane für einen Obdachlosen hat einen Wert an sich (vgl. S. 347), und in dem Zitat von William Booth (vgl. S. 465) klingt dies gottseidank auch an.

Das Buch enthält, wie erwähnt, wertvolle Impulse, wie (richtig verstandene) Freundschaftsevangelisation in unserer Zeit aussehen kann. Umso mehr irritiert die Fußnote auf S. 351, wo der offensichtlich für seine Aphorismen bekannte Gerrid Setzer zitiert wird mit den Worten: „Man muss nicht in den Teich springen, um Fische zu fangen.“ Doch, Jesus wurde eigens Mensch, um uns zu erreichen. Und wie der Vater Ihn gesandt hat, sendet er auch uns (vgl. Joh 20,21). Wir müssen uns also, um Menschen zu erreichen, auch zu ihnen herabbegeben und sozusagen Mensch unter Menschen werden. Ebenso irritierend wie falsch ist das Zitat von Manuel Seibel auf S. 352: „[Jesus] hat jedem das Heil angeboten, aber nie über den Umweg einer Freundschaft.“ Mir kam unweigerlich 1. Korinther 9, Vers 20-23, in den Sinn, und ich empfehle dringend, einmal mit altgedienten Missionaren zu sprechen, wie viele Jahre sie z. B. den Japanern ein Japaner waren, bis sie auch nur ein einziges Wort über das Evangelium verlieren konnten, das dann auch verstanden wurde. Glücklicherweise enthält das Buch Beispiele für solch einen langen Atem, wenn etwa von einem Christen die Rede ist, der Jahre lang mit seinem Nachbarn Holz hackte, bevor er ihn mit dem Evangelium erreichte (vgl. S. 365). Auch die Ausführungen von Martin Bremicker über 1. Korinther 9 weisen gottseidank in eine andere, richtige Richtung.

Fazit

Man spürt den Autoren ab, dass es ihnen um die verlorenen Mitmenschen wirklich zu tun ist. Sollte Gott in ihrer Glaubensgemeinschaft noch einmal eine Erweckung schenken, wird sie m. E. von den Evangelisten ausgehen, sofern sie sich gegenüber den „Gralshütern“ werden durchsetzen können. Und so empfinde ich eine große Seelenverwandtschaft zu den dreien. Mit ihnen freue ich mich auch auf den Augenblick, wenn im Himmel eines Tages jemand auf mich zukommt und mich wissen lässt, dass ich ihm den Weg zum ewigen Heil weisen durfte (vgl. S. 453; das Lied wird irrtümlicherweise ten Boom zugeschrieben, stammt jedoch aus der Feder einer mutmaßlichen Adventistin namens Nancy Caroline Kelley Butcher (1850–1921) aus Fort Worth, Texas):

When I enter that beautiful city
And the saints all around me appear,
I hope that someone will tell me:
„It was you who invited me here.“

05.01.2023

Unbedingt lesen, empfehlen und weit verbreiten!

Dieses hervorragend geschriebene und dringend nötige Buch, das dazu auch optisch sehr ansprechend gestaltet und zu einem günstigen Preis angeboten wird, hält, was der Untertitel verspricht: „Motivation zur persönlichen Evangelisation“.
Drei engagierte Autoren haben hier ein Buch geschrieben, wo sie in 101 kurzen und leicht lesebaren „Andachten“ so ziemlich alle geistlichen und inhaltlichen Voraussetzungen für die persönliche Evangelisation mit vielen praktischen Beispielen aus der Evangelisations- und Missionsgeschichte packend behandelt haben.
Wertvoll sind die vielen Zitate, kurze und auch längere Abhandlungen von prägenden Persönlichkeiten aus der älteren und neueren Kirchengeschichte wie Martin Luther, C.H. Spurgeon, George Whitefield, N. von Zinzendorf, Georg Müller, Hudson Taylor, J.N. Darby, C.H. Mackintosh, Bakht Singh, Wilhelm Busch, Jim Elliot, Ed McCully, A.W. Tozer, William MacDonald, Wolfgang Dyck und zahlreiche weitere Brüder und Schwestern. Sie alle machen etwas von dem reichen geistlichen Erbe und den Schatz an Erfahrungen deutlich, die unser Herr seiner Gemeinde geschenkt hat.
Es empfiehlt sich, in der „Stillen Zeit“ nach der Bibellese eines dieser zahlreichen Kapitel zu lesen, zu überdenken und mit ins Gebet zu nehmen.
Als Mangel empfinde ich, dass man zwar bei Statistiken genaue Quellenangaben macht, aber leider bei Zitaten oder Buchauszügen wohl meist die Autoren, aber leider nicht die Quellen wie Titel und Verlag nennt. (Das gebietet eigentlich auch die Fairness dem Autor und Herausgeber gegenüber, wie auch dem Urheberrecht!)
Leser, die durch dieses wertvolle Buch sicher angeregt werden, mehr über diese Missionare und Autoren zu erfahren und ihre Bücher zu lesen, müssen sich dann leider im Internet auf die Suche machen. Vielleicht kann das in einer zweiten Auflage nachgeholt werden, wobei auch ein Personenregister hilfreich wäre.
Jede Andacht endet mit einigen anregenden Impulsen zur Selbstreflektion, um den „eingeschlagenen Nägeln“ noch einen weiteren letzten Hieb zu versetzen.
Schön, dass dieses Buch mit einem wertvollen Zitat von dem oft zitierten C.H. Spurgeon endet, wovon das für mich das Eindrücklichste auf S. 56 zu lesen ist:

„Wenn Sünder einmal verdammt werden, dann sollen sie nur über unsere Körper in die Hölle springen. Und wenn sie sterben, lass sie nur sterben, indem wir unsere Arme um ihre Knie schlingen und Sie anflehen, zu bleiben. Wenn die Hölle gefüllt werden muss, dann nur gegen den Widerstand unserer Anstrengungen und nur wenn wir sie gewarnt und für sie gebetet haben.“ (Charles H. Spurgeon, 1834 – 1892)

Unbedingt lesen, empfehlen und weit verbreiten!

19.12.2022

Wache auf!

Wichtige Erinnerungen werden farblich und oftmals akustisch in unsere Kalender eingebaut. Doch wie schaut es im Bereich der Verkündigung der frohen Botschaft aus? In „Zeit zum Aufwachen“ motivieren 101 Andachten zur persönlichen Evangelisation.



Wer sind die Herausgeber?

Das Autorentrio Mirko Krüger, Alexander Schneider und Christopher Seibel vereint die Liebe zum Wort Gottes sowie das Herz für die Menschen, die ohne Gott unterwegs sind. Die Autoren kooperieren mit www.seelenretter.info.



Worum geht es in dem Andachtsbuch?

Wussten du, dass weltweit mehr als 150.000 Menschen jeden Tag sterben. Pro Sekunde sind das knapp zwei Menschen, die im Jenseits erwachen. Dort erleben sie dann, ob sie für immer gerettet oder für immer verloren sind. Allerdings schenkt der Glaube an den Herrn Jesus schon im Hier und Jetzt die Gewissheit, wo man aufwachen wird: Himmel oder Hölle.



Die gute Nachricht, dass Jesus Christus für Sünder starb und somit der Weg durch den Glauben frei zu Gott ist, möchten die Autoren in ihren 101 Andachten aufzeigen. Als Christ ist man nämlich Evangelist, d. h. es gilt den Missionsbefehl des Herrn nicht nur zu kennen, sondern die freimachende Botschaft auch zu bekennen. Und genau hierzu möchte das Andachtsbuch motivieren.



Das Themenfeld ist breit und geht auf die unterschiedlichsten Aspekte der Verkündigung und des Inhaltes des Evangeliums ein. Sei es direkten, persönlichen Umfeld oder auch in der Auslandsmission, sei es in der Wortverkündigung oder im stillen Zeugnis. Jeder wird hier angesprochen und jedem wird verdeutlicht, dass „die Hütte brennt“ und die Zeit gekommen ist, aufzuwachen. Ein paar Appetizer seien genannt:

„[Der Herr Jesus] war Meister im Fragestellen und wir sollten es Ihm gleichtun.“ (S. 106.
„Wenn wir Christus nahe sind, tun wir beides – evangelisieren und belehren.“ (S. 292)
„Es ist lohnenswert, sich immer wieder die erstaunliche Wirksamkeit des Gebets vor Augen zu halten.“ (S. 414)
„Lass dich durch diese Andacht herausfordern und gleichzeitig ermutigen.“ (S. 552)




Wer sollte das Buch lesen?

Die Autoren richten sich an Christen. Dabei ist der Inhalt für Bruder und Schwester sowie Jüngere und Ältere. „Die einzelnen Andachten sind flüssig und leicht zu lesen und treffen dennoch ins Herz.“



Weshalb sollte man das Buch lesen?



Der erste Grund ist, dass man seine eigene Trägheit ablegt und aus der Komfortzone herauskommt. Die Impulse regen an, über das eigene Evangelisieren nachzudenken und wecken die Freude, den Herrn zu bekennen. Schlussendlich ist es Gottes Gnade und seine Souveränität, die Sünder zur Buße führt, jedoch hat er uns Gläubige dazu eingesetzt, Verkündiger der freimachenden Botschaft und somit Werkzeuge in seiner Hand zu sein. „Insgesamt möchten wir durch die biblischen Ausführungen mit vielen praktischen Beispielen, Begebenheit aus der Kirchengeschichte sowie durch Zitate und Reflexionsfragen am Ende der einzelnen Andachten zum Evangelisieren anregen.“ Ein echtes Highlight sind die zentralen Bibelverse des Evangeliums am Ende des Buches. Wenn man sich eine nackte Bibel nimmt und allein diese Verse in der Bibel markiert, ist man schon top ausgestattet, um Gottes Wort seinen Mitmenschen weiterzugeben, damit Gottes Geist Sünder zur Buße führt. In Markus 16,15 heißt es treffend: „Geht hin in die ganze Welt und predigt der ganzen Schöpfung das Evangelium.“

14.12.2022

"Herr sende Arbeiter in deine Ernte"

Allein der Klappentext und die Leseprobe sind so ansprechend und fesselnd, dass ich mich sehr auf das Buch freue. Ich denke, dass mit diesem Buch einem großen Bedürfnis begegnet wird und hoffe, dass der Herr dieses Nutzen kann, um noch mehr Diener auf unser Beten "Sende Arbeiter in deine Ernte" ausszusenden.

Bewertung schreiben
Bewertungen werden nach Überprüfung freigeschaltet.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

NEU
Zuletzt angesehen