Eine christliche Ethik des Politischen
- Politik zwischen Dämon und Gott -
Eine christliche Ethik des Politischen
- Politik zwischen Dämon und Gott -
| Artikel-Nr | 819796000 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-948475-96-3 |
| Verlag | Sola Gratia Medien |
| Seiten | 616 |
| Erschienen | 15.01.2026 |
| Artikelart | Hardcover, 17 x 24 cm |
1954 veröffentlichte der bayerisch-lutherische Universitätsprofessor Walter Künneth, bekannt für seine berühmte Habilitationsschrift Theologie der Auferstehung, sein zweites Hauptwerk - eine Ethik über das Verhältnis zwischen Bürger und Staat, zwischen Christ und weltlicher Obrigkeit.
Dieses einzigartige Kompendium sucht seinesgleichen - gerade vor dem Hintergrund, dass Künneth sich als junger Theologe als Leiter der Apologetischen Centrale in Berlin bereits Mitte der 1930er Jahre mutig gegen die Ideologie der Nationalsozialisten gewandt hatte und infolgedessen von der Gestapo verfolgt wurde. Künneth arbeitet anhand der biblisch-reformatorischer Grundsätze die Zentralfragen der politischen Ethik heraus. Er setzt sich mit der Staatlichkeit an sich auseinander, definiert Recht und Pflicht eines Christen im Staat, beleuchtet die Fragen von Krieg und Frieden, von Gewalt und Terror. Aber auch das Ethos des Christen selbst im Staat - Ehre, Gehorsam, Verantwortung und Gewissen - wird fundiert behandelt. Desgleichen die Problematik des politischen Engagements in Parteien und die Aufgabe der Kirche in der politischen Arena.
Das Besondere an dieser Ethik ist der Stil Künneths: wissenschaftlich fundiert und dennoch praktisch und einfach zu verstehen. Konkret und dennoch nicht tagespolitisch. Direkt und zugleich zeitlich übergreifend. Kurzum: ein Klassiker.
Der ehemalige Bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein schreibt in seinem Vorwort zu der Neuauflage dieses Werkes Folgendes:
Künneth, ein herausragender Theologe und Denker des 20. Jahrhunderts, hat die Verbrechen der NS-Zeit erlebt und das Versagen großer Teile des Protestantismus, wo viele – nicht nur die deutschen Christen – sich mit den Nazis arrangiert hatten, zumindest aber nicht laut und mutig genug den Verbrechen der Nazis widersprochen hatten. Er verbindet in seinem Buch tiefgehende biblisch-theologische Reflexion mit einer scharfsinnigen Analyse politischer Realitäten und mit der These, dass politische Macht stets im Spannungsfeld zwischen dämonischer Versuchung und göttlicher Berufung steht. Er bietet eine einzigartige Perspektive, die sowohl den Gläubigen als auch den politisch Interessierten zu denken gibt.
Neuauflage 2025 (erweitert um ein aktuelles Vorwort)
Dieses einzigartige Kompendium sucht seinesgleichen - gerade vor dem Hintergrund, dass Künneth sich als junger Theologe als Leiter der Apologetischen Centrale in Berlin bereits Mitte der 1930er Jahre mutig gegen die Ideologie der Nationalsozialisten gewandt hatte und infolgedessen von der Gestapo verfolgt wurde. Künneth arbeitet anhand der biblisch-reformatorischer Grundsätze die Zentralfragen der politischen Ethik heraus. Er setzt sich mit der Staatlichkeit an sich auseinander, definiert Recht und Pflicht eines Christen im Staat, beleuchtet die Fragen von Krieg und Frieden, von Gewalt und Terror. Aber auch das Ethos des Christen selbst im Staat - Ehre, Gehorsam, Verantwortung und Gewissen - wird fundiert behandelt. Desgleichen die Problematik des politischen Engagements in Parteien und die Aufgabe der Kirche in der politischen Arena.
Das Besondere an dieser Ethik ist der Stil Künneths: wissenschaftlich fundiert und dennoch praktisch und einfach zu verstehen. Konkret und dennoch nicht tagespolitisch. Direkt und zugleich zeitlich übergreifend. Kurzum: ein Klassiker.
Der ehemalige Bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein schreibt in seinem Vorwort zu der Neuauflage dieses Werkes Folgendes:
Künneth, ein herausragender Theologe und Denker des 20. Jahrhunderts, hat die Verbrechen der NS-Zeit erlebt und das Versagen großer Teile des Protestantismus, wo viele – nicht nur die deutschen Christen – sich mit den Nazis arrangiert hatten, zumindest aber nicht laut und mutig genug den Verbrechen der Nazis widersprochen hatten. Er verbindet in seinem Buch tiefgehende biblisch-theologische Reflexion mit einer scharfsinnigen Analyse politischer Realitäten und mit der These, dass politische Macht stets im Spannungsfeld zwischen dämonischer Versuchung und göttlicher Berufung steht. Er bietet eine einzigartige Perspektive, die sowohl den Gläubigen als auch den politisch Interessierten zu denken gibt.
Neuauflage 2025 (erweitert um ein aktuelles Vorwort)
| Autor: | Walter Künneth |
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