Wie die Orgelpfeifen
kinderreichen Pfarrersfamilie
| Artikel-Nr | 114398000 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-7655-4398-2 |
| Verlag | Brunnen Verlag |
| Seiten | 282 |
| Erschienen | 23.02.2026 |
| Artikelart | Taschenbuch, 12 x 18,6 cm |
Mit Herz, Humor und einem tiefen Verständnis für das einfache, aber reiche Leben erzählt Christian Ryke die Geschichte seiner Familie, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf dem Land lebte, glaubte und miteinander lachte.
Tauchen Sie ein in die Welt einer Großfamilie, die wie kaum eine andere für Stärke und Lebensfreude stand, in der harte Arbeit und enge Bindungen das Leben bestimmten, wo Kinder "wie die Orgelpfeifen" nebeneinander aufwuchsen und jeder seinen Platz fand.
Diese Geschichte ist ein einzigartiges Zeitzeugnis, das auch heutige Generationen berührt. Ein Buch über Heimat, Familie und die Werte, die uns tragen - für alle, die authentische Geschichten lieben und sich von menschlicher Nähe und Herzenswärme bewegen lassen.
Biografie aus der "guten alten Zeit" - humorvolle Geschichte einer Großfamilie Anfang 20. Jahrhunderts größere Schrift.
Neuauflage 2026
| Autor: | Christian Ryke |
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31.03.26 10:38 | Birgit
Heiter-leichte Kindheitserinnerungen in einer Pfarrfamilie vor ca. 100 Jahren
Wie die Orgelpfeifen ist wie ein kleines Stück Erinnerung an eine längst vergangene Zeit. Ein Eintauchen in die Zeit von vor 100 Jahren als die Zeiten anders und langsamer waren. Manches mag hier auf den ersten Blick fremd, ungewohnt oder auch unverständlich sein (wie z. B. die beschriebene Erziehungsmethode, die hier nicht beschönigt wird). Doch Christian Ryke gelingt es, hier ein kleines Denkmal an seine Eltern sowie die unbeschwerte Kinderzeit Anfang des 20. Jahrhunderts zu setzen.
Liebevoll und doch nichts beschönigend wirft der Autor hier einen Blick zurück in seine Kindheit von vor ca. hundert Jahren. Er erzählt thematisch geordnet von dem Leben als Pfarrfamilie mit 11 Kindern. So wird von der Landwirtschaft und den Tieren, vom Verreisen als Familie, dem gemeinsamen Musizieren oder den Gemeinde(fest)-Veranstaltungen erzählt, ebenso von manchen Streichen, die sie angestellt hatten, sowie den erhaltenen Strafen.
Die Sprache und der Schreibstil mögen auf dem ersten Blick etwas altbacken wirken, doch nach kurzer Zeit hatte ich mich daran gewöhnt und tauchte beim Lesen der Geschichten ein in die beschriebene Zeit. Christian Ryke gelang es sehr gut, die Atmosphäre und das Leben seiner Familie anschaulich zu beschreiben. Als ich das Buch beendet hatte, war ich etwas traurig darüber, nun diese Familie verlassen zu müssen.
Wie die Orgelpfeifen ist wie eine Hommage und zeitgeschichtliches Zeugnis an die Zeit um 1920 bis 1930. Ich habe die Geschichten sehr gerne gelesen und kann das Buch jedem wärmstens empfehlen, der gerne Geschichten über die Zeit unserer Großväter liest.
24.03.26 09:40 | Irene
Eine kleine Reise ins 20. Jahrhundert
Eine Pfarreresfsmilie voller Leben
* 11 Kinder
* 2 Pferde
* 1 Hund
und ein Alltag, der voll Arbeit, Glaube und Zusammenhalt geprägt war.
Mit Herz, Humor und einem tiefen Verständnis für das einfache, aber reiche Leben erzählt Christian Ryke die Geschichte seiner Familie, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf dem Land lebte, glaubte und miteinander lachten.
Es sind tolle Anekdoten, es erinnert einen an die Zeit von früher. Wo jedes Familienmitglied eine Arbeit hatte der er nachgehen konnte. Man musste im Haushalt, auf dem Feld oder auf dem Hof helfen. Es gab keine Langeweile schon gar nicht bei 11 Kindern. Irgendwas stand immer an oder passierte einfach.
Das Buch ist gut geschrieben, sehr humorvoll, herzlich und authentisch. Auf fast jeder Seite gab es eine Sache die zum schmunzeln einlädt. Sei es der zerquetschte Finger den der Vater kurzerhand selber amputierte oder der Besuch auf dem Jahrmarkt nach dem Motto: Anschauen kostet nichts oder auch am Küchentisch. Als der Vater der Mutter eine 5 DM Münze hinlegt für den Einkauf für 13 Personen. Die verschneite Kiste mit vielen Leckereien zu Weihnachten. Oder der fromme Hund, der Sonntags auch zum Gottesdienst ging, wenn man ihn nicht einsperrte.
Kann das Buch jedem empfehlen der gerne noch im 20. Jahrhundert verweilen möchte.