Ein Zuhause in Afrika

Irma Joubert

Ein Zuhause in Afrika

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London, 1940 Wie viele andere Londoner Kinder wird Charles von seinen Eltern zu Verwandten... mehr

London, 1940 Wie viele andere Londoner Kinder wird Charles von seinen Eltern zu Verwandten aufs Land geschickt. Dort ist er vor den feindlichen Bomben sicher. Beim Abschied ahnt er nicht, dass die Zeit bei seiner hochbetagten Tante die glücklichste seines bisherigen Lebens sein wird. Doch was soll aus ihm werden, als die Tante immer gebrechlicher wird?

Berlin, 1940 Oswald von Stein ist von der Überlegenheit der Deutschen überzeugt und zieht begeistert in den Krieg an die Ostfront. Bis zuletzt hält er an seiner nationalsozialistischen Gesinnung fest und ist bereit, für Volk und Vaterland Opfer zu bringen.
Beide, der inzwischen verwaiste dreizehnjährige Charles und der ehemalige deutsche Major müssen nach dem Krieg wieder ganz von vorn beginnen. Wird es diesen zwei so unterschiedlichen Menschen gelingen, sich im fernen Südafrika eine neue Existenz aufzubauen? Zum Glück gibt es da noch Mentje und die zurückgezogen lebende Miempie. Werden diese beiden einen Zugang zum Herzen von Charles und Oswald finden?

Der Leser nimmt die Perspektive eines unschuldigen Kindes und die eines verblendeten Majors ein und schwankt zwischen Mitgefühl und Widerwille, Betroffenheit und blankem Entsetzen. Großartige Erzählkunst.

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Kundenbewertungen für "Ein Zuhause in Afrika"
24.11.2022

ein Zuhause finden

Dieses Buch erzählt die Geschichte von Charles, einem Kind in England, und Oswald, einem Major in Deutschland.
Beide Erzählstränge, die parallel erzählt werden, sind spannend und interessant geschrieben.
Ich konnte mich gut hineinfühlen und fand es angenehm zu lesen wenn es auch zeitweise eher zäh voran ging. Dazu kam das am Ende noch einige Fragen für mich unbeantwortet geblieben sind.
Charles war mir sympathisch, sein Leben, seine Not, seine Schwäche und daraus folgenden Schwierigkeiten waren sehr gefühlvoll erzählt.
Die Sicht eines Kindes auf den Krieg hat mich fasziniert und manchmal erschreckt.
Oswalds Gedanken und seine Einstellung zum Krieg waren mir da bekannter, diese Sicht auf den Krieg ist ja in vielen Romanen beschrieben worden.
Irma Joubert hat es hier verstanden zwei so gegensätzliche Persönlichkeiten zu beschreiben, ihr Denken, ihr Leben und ihre Entwicklung sind authentisch aufgezeigt.
"Ein Zuhause in Afrika" ist der dritte Band der Kriegstrilogie nach "Sehnsuchtsland" und dem "Kind im versteckten Dorf" aber wunderbar auch einzeln zu lesen.
Dieses Buch erzählt von Einsamkeit, Veränderungen, Neuanfängen, Freundschaft und Vergebung, Verlusten, Trauer, Schmerz und Hoffnung.
Auch wenn mich das Buch insgesamt nicht überzeugt hat ist es ein guter Roman der zum Teil auf wahren Begebenheiten beruht.

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