Revolution in der biblischen Chronologie
strikte Chronologie der Bibel bestätigt wird
Revolution in der biblischen Chronologie
strikte Chronologie der Bibel bestätigt wird
| Artikel-Nr | 4111100 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-96190-140-1 |
| Verlag | CMV Hagedorn |
| Seiten | 160 |
| Erschienen | 11.12.2025 |
| Artikelart | Hardcover, farbig, 16 x 24 cm |
Wer an ihrer historischen Zuverlässigkeit zweifelt, verweist oft auf scheinbar unüberwindbare Widersprüche zwischen Bibel und Archäologie. Doch was, wenn diese Konflikte nur deshalb entstehen, weil die biblische Chronologie bislang falsch datiert wurde?
Dieses Buch zeigt, dass die Jahreszahlen der Bibel ein in sich geschlossenes, präzises System bilden – keine einzige Zahl muss dabei als Fehler betrachtet werden. Nimmt man die biblische Chronologie ernst und weist keine Angabe als Abschreibfehler oder Irrtum zurück, ergibt sich ein völlig neues Bild: Der Exodus fand nicht zur Zeit Ramses II. statt, sondern Jahrhunderte früher – im Jahr 1606 v. Chr. Jerichos Mauern fielen 1566 v. Chr. Und plötzlich passen Bibelberichte und archäologische Funde erstaunlich genau zusammen.
Ein Werk, das vermeintliche Widersprüche entkräftet, neue Perspektiven eröffnet und die Diskussion über Bibel und Geschichte in überraschender Weise bereichert. Wer bereit ist, vertraute Sichtweisen zu hinterfragen, wird hier Antworten finden, die zum Weiterdenken anregen – und faszinieren.
| Autor: | Roger Liebi |
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5 von 5 Sternen
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26.12.25 11:33 | Henrik
Christen haben Argumente
Roger Liebis Buch Revolution in der biblischen Chronologie stellt eine Grundannahme der modernen Bibelkritik frontal infrage: den angeblichen Widerspruch zwischen Bibel und Archäologie. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass viele Konflikte nicht aus den Texten selbst entstehen, sondern aus einer falschen zeitlichen Einordnung biblischer Ereignisse. Liebi zeigt: Nimmt man die biblische Chronologie ernst, ergibt sich ein erstaunlich konsistentes Bild, in dem Bibel und Archäologie einander bestätigen.
Wer ist der Autor?
Roger Liebi ist Bibellehrer, Referent und Kenner der altorientalischen Sprachen. Seine Ausbildung in Hebräisch, Aramäisch, Akkadisch und Griechisch prägt seine Arbeit sichtbar. Er argumentiert nicht spekulativ, sondern textnah, quellenbasiert und mit großer Detailkenntnis. Seine Veröffentlichungen sind durchgehend von einem hohen Schriftverständnis und apologetischer Klarheit geprägt.
Worum geht’s?
Im Zentrum des Buches steht die These, dass die Bibel eine in sich geschlossene, präzise und historisch belastbare Chronologie liefert. Diese sei im Lauf der Aufklärung und der liberalen Theologie systematisch verdrängt und durch fremde Datierungsmodelle ersetzt worden. Liebi zeigt, dass die Bibel selbst keinerlei chronologische Unschärfe aufweist, sondern exakte Zeitangaben macht, die bewusst ignoriert oder umgedeutet wurden.
Im einleitenden Teil zeichnet der Autor nach, wie es zur Abwertung der biblischen Zeitangaben kam. Er beschreibt die Wirkung der Aufklärung, der Bibelkritik und der historisch-kritischen Methode, die von vornherein mit dem Vorurteil arbeitet, dass Wunder, Offenbarung und präzise Prophetie unmöglich seien. Die Folge: Die Bibel wird an moderne Geschichtsmodelle angepasst, nicht umgekehrt.
Anschließend setzt sich Liebi mit früheren Versuchen auseinander, den Konflikt zwischen Bibel und Archäologie zu lösen. Er würdigt Ansätze von Velikovsky, Courville, Rohl und Mahoney, zeigt aber auch deren Schwächen auf. Sein eigener Ansatz unterscheidet sich dadurch, dass er nicht die Archäologie umdeutet, sondern die Bibel konsequent als primäre historische Quelle ernst nimmt.
Ein zentraler Teil des Buches ist der Frage gewidmet, ob eine chronologische Verschiebung überhaupt notwendig ist. Anhand des Exodus zeigt Liebi, dass die Fixierung auf Ramses II. als Pharao des Auszugs exegetisch nicht haltbar ist. Die biblischen Zeitangaben führen stattdessen klar in das Jahr 1606 v. Chr. Damit rücken auch Jericho, Ai und die Landnahme zeitlich neu ein – und plötzlich passen archäologische Befunde, die zuvor als „Problemfälle“ galten.
Besonders ausführlich behandelt Liebi die Richterzeit. Die oft behaupteten „300 Jahre zu viel“ entpuppen sich bei genauer Lektüre als Konstrukt moderner Modelle. Die biblischen Angaben sind nicht additiv falsch verstanden, sondern beschreiben überlappende regionale Richterperioden. Damit fällt ein zentrales Argument gegen die Historizität der alttestamentlichen Geschichte in sich zusammen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Königszeit. Liebi zeigt, wie sich die Regierungszeiten Israels und Judas exakt berechnen lassen, wenn man die biblischen Synchronismen ernst nimmt. Besonders eindrücklich ist die Behandlung der sogenannten Zahlenprobleme bei Saul, Ahasja und Jojakin. Statt von Fehlern auszugehen, weist Liebi nach, dass unterschiedliche Zählweisen, Mitregentschaften und Texttraditionen die scheinbaren Spannungen erklären.
Großes Gewicht legt der Autor auf die Textüberlieferung. Er verteidigt den masoretischen Text als zuverlässig und argumentiert überzeugend, dass Abschreiber gerade bei Zahlen äußerst sorgfältig vorgingen. Die oft behauptete Fehleranfälligkeit wird nicht belegt, sondern vorausgesetzt. Liebi dreht die Beweislast um: Nicht die Bibel muss sich rechtfertigen, sondern die Kritik.
Im archäologischen Teil zeigt sich die Stärke des Buches besonders deutlich. Liebi arbeitet mit konkreten Grabungsbefunden, Inschriften, Zerstörungsschichten und C14-Daten, ohne diese absolut zu setzen. Er macht deutlich, dass Datierung immer interpretationsoffen ist und stark vom zugrunde gelegten chronologischen Rahmen abhängt. Wenn dieser Rahmen biblisch ist, fügen sich die Funde erstaunlich gut ein.
Der Stil des Buches ist sachlich, konzentriert und argumentativ dicht. Liebi verzichtet weitgehend auf Polemik, bleibt aber klar in der Sache. Tabellen, Übersichten und Zusammenfassungen helfen, die komplexen Zusammenhänge nachzuvollziehen. Das Buch fordert Aufmerksamkeit, belohnt aber gründliches Lesen.
Wer soll es lesen?
Das Buch richtet sich an bibeltreue Christen, die sich mit historischen Einwänden gegen die Bibel auseinandersetzen wollen. Besonders geeignet ist es für Lehrer, Prediger, Apologeten und Studierende der Theologie. Auch interessierte Laien mit Bereitschaft zum Mitdenken werden großen Gewinn daraus ziehen.
Was gibt es Kritisches?
Das Buch setzt ein hohes Maß an Konzentration voraus und ist stellenweise anspruchsvoll. Leser ohne Grundkenntnisse in Bibelgeschichte oder Archäologie könnten sich überfordert fühlen. Zudem wird vorausgesetzt, dass die Schrift als maßgebliche Autorität anerkannt wird, was für skeptische Leser eine Hürde darstellen kann.
Wie kann ich das Werk nutzen?
Das Buch eignet sich hervorragend als apologetisches Nachschlagewerk. Es bietet belastbare Argumente gegen Bibelkritik, fundierte chronologische Übersichten und zahlreiche Anknüpfungspunkte für Unterricht, Predigtvorbereitung und Diskussionen. Besonders wertvoll ist es für Christen, die lernen wollen, der Bibel auch dort zu vertrauen, wo sie angegriffen wird.
Was bleibt?
Dieses Buch räumt gründlich mit dem Mythos auf, Bibel und Geschichte stünden unauflöslich im Widerspruch. Es zeigt, dass nicht die Schrift korrigiert werden muss, sondern unsere Annahmen über Geschichte. Wer die Bibel ernst nimmt, wird hier intellektuell gestärkt und im Vertrauen auf Gottes Wort bestätigt. Ein anspruchsvolles, aber notwendiges Buch für unsere Zeit.
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