Biblischer Gemeindebau in der Endzeit

Neutestamentliche Grundsätze und Hinweise für die Praxis -
Ein Handbuch für Mitarbeiter im Gemeindebau
Rudolf Ebertshäuser

Biblischer Gemeindebau in der Endzeit

Neutestamentliche Grundsätze und Hinweise für die Praxis -
Ein Handbuch für Mitarbeiter im Gemeindebau
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In der heutigen endzeitlichen Not des geistlichen Niedergangs in vielen Gemeinden wird der... mehr

In der heutigen endzeitlichen Not des geistlichen Niedergangs in vielen Gemeinden wird der Aufbau und die Stärkung wirklich bibeltreuer Gemeinden immer dringlicher. Viele Gläubige sind ohne gesunde geistliche Heimat. Dieses umfassende Lehrbuch für biblischen Gemeindebau will treuen Christen eine Zurüstung vermitteln, die es auf dem Herzen haben, bibeltreue Gemeinden zu gründen oder an der Auferbauung bestehender Gemeinden aktiv mitzuwirken.
Am Anfang werden biblische Grundlagen gelegt; die neutestamentliche Lehre von der Gemeinde wird ausführlich vermittelt und erklärt und wichtige geistliche Grundsätze für den Aufbau einer Gemeinde dargestellt. Ein weiterer Abschnitt behandelt einige Besonderheiten des Gemeindebaus inmitten endzeitlicher Verführung und antichristlicher Zeitströmungen. Ziemlich ausführlich wird dann im dritten Teil auf geistlichen Gemeindebau unter heutigen Bedingungen eingegangen. Dabei wird besonders darauf eingegangen, wie einfache. „ungelehrte“ Gläubige einen Hausversammlung beginnen und diese mit Gottes Hilfe zu einer entwickelten biblischen Ortsgemeinde aufbauen können.
Das Buch legt viel Wert auf geistliche Grundsätze, etwa auf die Schlüsselrolle des geistlichen Kampfes und des Gebets beim Gemeindebau, auf die wichtige Rolle des Hirtendienstes und einer Gemeindeleitung durch Älteste.

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30.08.2022

Baue Gottes Gemeinde mit

Die missionale Gemeindebewegung ist auf dem Vormarsch und bekommt immer mehr Aufmerksamkeit. Doch wie sieht biblischer Gemeindebau aus? Rudolf Ebertshäuser geht in „Biblischer Gemeindebau in der Endzeit“ auf die neutestamentlichen Grundsätze ein und gibt Hinweise für die Praxis.
Wer ist der Autor?
Rudolf Ebertshäuser ist Germanist und Anglist und kam mit 30 Jahren nach einer Vergangenheit im Marxismus und New Age zum Glauben. Als junger Christ wirkte eher in der Pfingst- und Charismatischen Bewegung mit, bevor er diese als Verführung erkennen durfte. Von 1995 bis 2003 arbeitete er bei der Revision der Schlachter-Bibel mit und dient seitdem vollzeitlich im Werk des Herrn. Er engagiert sich als Bibellehrer, Lektor und Autor und ist dem Umfeld der konservativen Brüderbewegung zuzurechnen.
Worum geht es in dem Buch?
Der Autor beschreibt sein Anliegen wie folgt: „Dieses Buch möchte eine Hilfe für bibeltreue Christen bieten, die sich angesichts des geistlichen Niedergangs vieler evangelikaler Gemeinden vor die Aufgabe gestellt sehen, bibeltreue Gemeinden neu aufzubauen oder zur Stärkung und Auferbauung bestehender Gemeinden beizutragen.“ (S. 9). Dazu wird dem Leser vorgestellt, was das Neue Testament über die Gemeinde Gottes lehrt, über ihr Wesen und ihren Auftrag, über die Struktur und Ordnung der örtlichen Gemeinden, aber auch über Rahmenbedingungen der Endzeit. Insgesamt ist das Werk in drei Teile gegliedert, die ein Anhang abrundet.
Zunächst fragt der Autor nach dem Wesen und Auftrag der Gemeinde Gottes und betont dabei den dreifachen Auftrag sowie die vier biblischen Säulen des Gemeindelebens nach Apostelgeschichte 2,42, um daraus geistliche Leitlinien für den Aufbau biblischer Gemeinden abzuleiten. „Die Gemeinde ist eine Gemeinschaft der Liebe, geprägt von der wunderbaren Agape-Liebe Gottes.“ (S. 64).
Im zweiten Teil steht das Bauen der Gemeinde in den Bedrängnissen der Endzeit im Fokus. Dabei möchte Ebertshäuser die neuen oder reformierten Gemeinden besonders für die kommende Christenverfolgung sensibilisieren. Neben der Absonderung vom Bösen betont er die Treue des Überrestes. „Wir sind als Kinder Gottes immer in der Gefahr, unseren Dienst und auch das Leben und die Förderung von biblischen Gemeinden eher auf einer menschlichen Ebene zu sehen als auf der geistlichen Ebene.“ (S. 121).
Teil drei – der umfassendste und inhaltsreichste - wendet sich der Praxis zu, da der Verfasser nun biblische Grundsätze und Ratschläge für das Aufbauwerk gibt. Aus den geistlichen Perspektiven des Heute wird besonders der geistliche Hirtendienst thematisiert, bevor der Aufbau von Gemeinden von der Hausversammlung bis zur entwickelten Ortsgemeinde beleuchtet werden. Ratschläge zur praktischen Ausgestaltung und Hilfen zum geistlichen Überlebenskampf sowie die Berufung und Förderung von Mitarbeitern liefern wertvolle Aspekte, um im Aufblick auf den Herrn Jesus, treu zu dienen. „Kinder Gottes, die der Herr gebrauchen kann, lieben Gottes Wort und nehmen es aufrichtig als Leitschnur für ihren Glauben, ihr Denken und ihren Lebenswandel.“ (S. 316).
Im Anhang geht es um das Gebet für Krankenheilung sowie die verbindliche Zugehörigkeit und Teilnahme am Brotbrechen und wie eine Gemeindeleitung bestimmt werden kann.
Wer sollte das Buch lesen?
Das Buch richtet sich insbesondere an Gemeindemitarbeiter und Älteste und dient als Ergänzung zum Buch „Der Weg der Gemeinde in der Endzeit“. Hervorzuheben ist, dass die ausführlichen Hinweise, wie geistlicher Gemeindebau heute konkret verwirklicht werden kann, sich an Mitarbeiter im Reich Gottes richtet, die weder vollzeitlich dienen noch eine theologische Ausbildung besitzen. Vorrangig ist das Buch fürs Selbststudium vorgesehen, weshalb es in zahlreiche klar gegliederte Abschnitte aufgeteilt ist, die in überschaubaren Zeiträumen gelesen werden können. Aufgrund seiner Bibelerkenntnis hat sich Ebertshäuser auch dafür entschieden „bewusst für einen kleineren Kreis von bibeltreuen Christen außerhalb des Allianz-Lagers zu schreiben, die eher einen organischen Ansatz des Gemeindebaus praktizieren wollen, d. h. Gemeindebau durch vom Herrn begabte Brüder, die berufstätig sind und im Eigenstudium oder durch Gemeindebibelschulung für ihren Dienst zugerüstet werden wollen.“ (S. 17).
Was gibt es Konstruktives?
Mitunter wird man beim Lesen über so manchen Namen stolpern, den man selbst anders beurteilt als der Autor. Die Bibel ist das unverfälschte Wort Gottes und somit fehlerlos und vollkommen. Demgegenüber haften jeder menschlichen Auslegung und Anwendung Schwächen und Einseitigkeiten an. Deshalb sollte man als Leser das Geschriebene betend überdenken und mithilfe von Gottes Wort das Gute behalten. Für solche Leser, die sich gerne Notizen machen, ist der Rand sehr schmal. Grundsätzlich liegt aber ein sehr strukturiertes Werk vor, dass sich gut eignet, um sich zügig eine Übersicht zu einzelnen Themen zu verschaffen, weshalb es auch als Nahschlagewerk fungieren kann. Des Weiteren betont Ebertshäuser selbst, dass seine Erfahrungen nicht aus der Gemeindegründungspraxis entstammen, denn er ist Bibellehrer, sondern vielmehr auf fünfundzwanzigjährige Mitarbeit im Hirtendienst einer unabhängigen Brüdergemeinde basieren. Dazu kommen jedoch viele Gespräche mit Leitern und Mitarbeitern zahlreicher Gemeinden mit bibeltreuer Prägung. Zudem dient das Buch als Studienbuch und ist deshalb keine leichte Freizeitlektüre. Die zahlreichen Bibelstellen sollen dem Zweck der biblischen Prüfung und Vertiefung dienen und nicht nur das Gesagte belegen, sondern beim Leser auch ein Forschen in der Schrift hervorbringen.
Weshalb sollte man das Buch lesen?
Die Ausarbeitung dient bibelgebundenen Christen als Handbuch, denn an vielen Orten ist es dringend notwendig, dass bibeltreue Gemeinden entstehen bzw. erneuert werden. Die dargestellten Ansätze basieren auf einem soliden Fundament – dem Wort Gottes – und haben v. a. biblische Lehre als Ausgangspunkt, wobei der besondere Akzent des Buches auf bibeltreuem Gemeindebau unter den Bedingungen der Endzeit liegt. Sowohl die klaren Leitlinien als auch aktuelle Herausforderungen greift der Verfasser auf und geht auf individuelle Fragen ein (Rolle der Frau, Gemeindeelemente, Allgemeines Priestertum usw.).

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