Allein die Schrift

... warum eigentlich?

Allein die Schrift

... warum eigentlich?

9,90 €*

Artikel-Nr 271491000
ISBN 978-3-86353-491-2
Verlag CV Dillenburg
Seiten 174
Erschienen 11.09.2019
Artikelart Hardcover, 14 x 21 cm

Sola Scriptura = Allein die Schrift, das Grundprinzip der protestantischen Reformation, ist wichtig, um echtes Christentum hervorzubringen, denn es stellt klar, dass die Bibel das inspirierte Wort Gottes ist, die einzige vertretbare Regel des Glaubens und der kirchlichen Praxis. Doch gegen diese Lehre wird heute Sturm gelaufen wie nie zuvor, sowohl von außen als auch innerhalb.
In diesem Buch entfalten führende reformierte Pastoren und Gelehrte wie J.MacArthur, R.C.Sproul, S.B.Ferguson u.a. die Bedeutung der Lehre von Sola Scriptura (Allein die Schrift). Sie erklären auch, woher die Angriffe auf die Bibel kommen, und zeigen, wie diejenigen, die die Bibel als Gottes Wort akzeptieren, darauf reagieren sollten. Sola Scriptura ist eine wahre Fundgrube an Informationen und ein Trost für all diejenigen, die darüber trauern, wie die Evangelikalen des 20. und 21. Jahrhunderts sich immer weiter von dem sicheren Hafen der Bibel entfernt.

Autor: Don Kistler

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19.07.20 12:49 | Henrik Mohn

Sola Scriptura

Die Reformatoren betonten im 16. Jahrhundert die Soli der Reformation. Ein Grundprinzip lautete dabei Sola Scriptura, d. h. allein die Schrift. Mit diesem protestantischen Bekenntnis wird die Inspiration und Autorität der Bibel zum Ausdruck gebracht. Aber ist das heute noch zeitgemäß? Herausgeber Don Kistler hat mit „Allein die Schrift … warum eigentlich?“ eine Aufsatzsammlung renommierter Autoren aufgelegt, die die Bedeutung der Lehre von Sola Scritpura entfalten.



Thomas Jeising betont im Vorwort, dass sich „an der Frage nach dem „Allein die Schrift“ entscheidet, wie wichtig die Schriftfrage überhaupt für den Weg der christlichen Kirche ist“. Die Brisanz der Schriftfrage, der Streitpunkt „Schriftfrage“ ist eben keine untergeordnete Nebenfrage, sondern bildet das Fundament des Glaubens. Schließlich gilt das sacra scriptura sui interpres (die Schrift legt sich selbst aus). Die Angriffe auf das Sola Scriptura sind dabei vielfältig. Einerseits gibt es das Traditionsprinzip, den mystischen Glauben und andererseits wird Christus isoliert von der biblischen Überlieferung betrachtet oder die Kultur wird zum Kernprinzip der Bibelauslegung erhoben.



„Das Christentum ist jedoch eine Religion des Wortes bzw. eine Religion des Buches“, so Michael Horton. Und so erläutern führende reformierte Pastoren und Gelehrte das Prinzip und die Bedeutung von Sola Scriptura. Wer legte wann dessen Bedeutung fest? Welche Autorität weißt dabei die Schrift auf? Ist das überlieferte und kanonisierte Schriftzeugnis ausreichend? In welchem Verhältnis stehen die Bibel und die Auslegungstradition? Don Kistler zufolge tobt „der Kampf um die Bibel bereits seit Anbeginn der Zeit“.



Mit dem vorliegenden Buch erhält der Leser eine klare Befürwortung zum Sola Scriptura und Argumente, um dem gegenwärtigen Trend der Aufweichung von Gottes Wort hin zu einem Menschenwort, in dem Gott erfahrbar ist, mutig und faktenbasiert entgegenzutreten. Der ernsthafte Bibelleser wird zudem sein Bibelverständnis neu hinterfragen und gerade Prediger des Wortes Gottes werden ermutigt, die Schrift durch die Schrift auszulegen und in die Autorität des Wortes Gottes ihr Vertrauen zu setzen.



Insgesamt sind die Artikel keine zu-Bett-geh-Lektüre, da hier eine Argumentation auf Universitätsniveau geführt wird, wobei die Sprache der Artikel gut verständlich ist. Jedem, der die aktuelle Debatte näher verstehen will und Sola Scriptura für sich neu entdecken möchte, dem wird zum Kauf geraten.

Mehr Rezensionen unter www.lesendglauben.de

29.12.19 18:15 | Bernd Kolbe

Sehr gutes Buch über die Bedeutung der Bibel

Welch einen Schatz haben wir von Gott in der Bibel erhalten! Während sich unsere Kultur desillisioniert von der Moderne abgewandt hat und sich der postmodernen Orientierungslosigkeit hingibt, erhalten wir in der Bibel unerschütterliche objektive Wahrheit! Die unterschiedlichen Artikel im vorliegenden Buch bieten dabei kein wildes Sammelsurium, sondern bauen schön aufeinander auf und bilden eine harmonische Einheit. Aber Achtung: Manche Argumente muss man genauer durchdenken und kann sie nicht überfliegen. Besonders gilt das für James Whites Ausführungen zur frühen Kirchengeschichte. Und doch schärfen sie das Verständnis über die Bedeutung der Bibel. So wie es John MacArthur in seinem Artikel über die Allgenugsamkeit der Schrift schreibt: "Sola Sciptura bedeutet einfach, dass alle Wahrheit, die für unsere Erlösung und unser geistliches Leben notwendig ist, entweder explizit oder implizit in der Schrift gelehrt wird." Und: "Diese oder jene "wissenschaftliche Wahrheit" kann wahr sein oder nicht, ob sie nun von der Schrift gestützt wird oder nicht -, aber die Schrift ist für uns eine Wahrheit, die wir "umso fester" besitzen, denn sie steht mit ihrer Autorität und Gewissheit über allen anderen Wahrheiten."
Wichtig ist in diesem Buch auch immer wieder der Vergleich zum Schriftverständnis der Römisch Katholischen Kirche. Gerade angesichts der derzeitigen Annäherungen ist diese fundierte Abgrenzung hilfreich.
Vielen Dank daher an den Verlag für die Veröffentlichung.

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