Er statt ich

Wie ich Gott und meinen Mann ehren lernte
April Cassidy

Er statt ich

Wie ich Gott und meinen Mann ehren lernte
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Frauen von heute sind selbstbewusst und ehrgeizig und bekommen dafür Anerkennung. Sie sind... mehr

Frauen von heute sind selbstbewusst und ehrgeizig und bekommen dafür Anerkennung. Sie sind selbstständig und kommen gut alleine klar. Doch in der Ehe scheint das irgendwie nicht zu helfen ...
April Cassidy hat diese Probleme selbst erlebt. Sie hielt sich für eine großartige Ehefrau und flehte Gott an, dass ihr Mann sich endlich zum Positiven ändern möge. Stattdessen öffnete Gott ihr die Augen, wie sie selbst sich ändern müsste: dass sie ihren Kontrollzwang aufgeben und ihrem Mann aufrichtigen Respekt entgegenbringen sollte – und nicht "nur" Liebe.
In Er statt ich erzählt Cassidy von ihren Erfahrungen und gibt anderen Frauen Anleitung, indem sie Fragen beantwortet wie: Was ist Respekt? Wie kann ich Respekt ausdrücken? Wieso äußert sich Respekt anders als Liebe?
Dieses Buch zeigt in liebevoller Weise, wie Frauen sich voll unter die Herrschaft Christi stellen und Gottes wunderbaren Schöpfungsplan ausleben können.

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10.07.2021

Wie du EHRE lernen kannst

Eine Vielzahl von Frauen von heute sind selbstbewusst, ehrgeizig und durchaus joborientiert. Nicht selten kommen Frauen von heute auch alleine ganz gut durchs Leben. Doch für das Eheleben sind das nicht die besten Tugenden. April Cassidy erzählt in „ER statt ICH“ wie sie es lernte, Gott und ihren Mann zu ehren.
Wer ist die Autorin des Buches?
April Cassidy ist verheiratet und arbeitet in Teilzeit als Apothekerin und bloggt über Themen rund um die christliche Ehe. Doch vor ihrer Hochzeit mit Greg, war manches anders, als es heute ist. Von ihrem Sinneswandel und der den Erfahrungen mit Jesus Christus schreibt sie in ihrem Buch. Dabei nimmt sie folgende Perspektive ein: „Ich schreibe als eine willensstarke Ehefrau, die sich kontrollierend, bestimmen. Perfektionistisch, menschengefällig, übertrieben verantwortungsbewusst und hilfsbereit verhielt und einen passiven, antriebslosen Ehemann dominierte“.
Worum geht es in dem Buch?
In dem vorliegenden Buch geht Cassidy vornehmlich auf ihre eigenen Erfahrungen ein. Das Ziel dabei ist es, „Gott mit jedem Wort, das ich schreibe, zu ehren. Als Grundlage ihrer Ausführungen betont sie die Autorität von Gottes Wort, gibt aber offen zu, dass sie sich auch irren kann. Schon hier merkt der Leser, dass es nicht um Besserwisserei, sondern ge- und erlebten Glauben geht. „Du darfst wissen, dass Gott radikale Veränderung in dir bewirken wird, wenn du ihn von ganzem Herzen suchst und in allem Gehorsam ihm gegenüber wandeln möchtest“.
Für die Leserinnen wird es von Vorteil sein, dass Cassidy als „ältere Frau, Freundin und Schwester im Herrn, den jüngeren Frauen helfen möchte, in ihrem Verständnis einer gottesfürchtigen Ehe zu wachsen“.
Die insgesamt 13 Kapitel nehmen die Leserin mit auf eine persönliche Glaubensreise, die von Höhen und Tiefen sowie einer radikalen Veränderung der Autorin berichten. Immer wieder beschreibt sie die „frommen Wünsche“, dass ihr Mann sich doch ändern möge, doch was sie erkennen musste ist, dass Gott sie verändern wollte.
Der Inhalt ist definitiv eine Herausforderung für christliche Frauen des 21. Jahrhunderts, da die biblischen Prinzipien der Unterordnung und des Ehrens in unserer heutigen Zeit und Kultur alles andere als beliebt sind und gelebt werden.
Wer sollte das Buch lesen?
Die Autorin betont selbst, dass das Buch vor allen „einer dominanten Frau mit einem passiven Ehemann“ am meisten hilft. „Frauen, die eher schüchtern, zu unterwürfig oder passiv sind,“ müssen andere Ratgeber zur Hand ziehen. Ebenso ist das Buch nicht für solche geeignet, die schwere Eheprobleme (seelische und körperliche Misshandlungen, sexuelle Untreue, extreme Kontrolle und Manipulation usw.) erleben. Hier rät die Verfasserin vielmehr dazu, so schnell wie möglich „angemessene Hilfe“ bei einer gottesfürchtigen Person zu suchen bzw. entsprechende Beratungsstellen zu kontaktieren. Das Buch sollte im Optimalfall mit werdenden Ehefrauen durchgearbeitet werden, um sie als Ehefrauen nach dem Herzen Gottes auszurüsten, damit sie die von der Bibel vorgesehene Rolle ausfüllen können.

Was gibt es Konstruktives?
Leider fehlen dem Buch Fragen, um die einzelnen Inhalte zielgerichteter Nachzuarbeiten. Hier wäre bei einer Neuauflage eventuell weiteres Potenzial nutzbar, um das Dargebotene noch mehr für die Besprechung in Frauenstunden und Frauenkreisen zugänglich zu machen. Ebenso fehlt Raum, um eigene Notizen zu machen.
Was macht das Buch besonders?
Zunächst einmal wäre hier der persönliche und offene ton der Autorin anzuführen. Cassidy nimmt ihre Leserinnen mit in den eigenen Alltag und das Denken mit hinein. So werden die biblischen Impulse auch nicht als „drohender Appell“ verstanden, sondern vielmehr als Veränderung des Glaubens und das verwandelt werden in das Bild Christi. „Als Gläubige werden wir den Rest unseres Lebens damit zu tun haben, täglich unsere Motive zu hinterfragen, Sünde zu erkennen und Buße darüber zu tun“.

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