Das "Judenbuch" in der Nazizeit

Erinnerungen eines Nichtwählers
Helmut Stücher
Das "Judenbuch" in der Nazizeit

Das "Judenbuch" in der Nazizeit

Erinnerungen eines Nichtwählers
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  • 335263000
  • 978-3-7504-5263-3
  • Selbstverlag
  • 4. Februar 2021
  • 180
  • kartoniert, 12 x 19 cm
Für die Nazis war die Bibel ein Judenbuch, das sie hassten. Widersprach doch das Evangelium... mehr

Für die Nazis war die Bibel ein Judenbuch, das sie hassten. Widersprach doch das Evangelium völlig ihrem Weltbild und dem heldischen Menschen. Davon eingeschüchtert, wurden gläubige Juden und das jüdische Buch, vor allem das Alte Testament, in den Gemeinden ein Problem. Dies umso mehr, als die "Versammlung" 1937 verboten wurde und man sich, um sich weiter versammeln zu können, zur nationalsozialistischen Weltanschauung bekennen musste.
Nur wenige Gläubige blieben ihrem Bekenntnis treu, wurden aber verfolgt. Unter ihnen Wilhelm Stücher, der 1933 als einziger von seiner Gemeinde nicht gewählt hatte. Seine "Erinnerungen" geben Aufschluss über den Kirchenkampf und die inneren Auseinandersetzungen der "Brüder". Ein trauriges Kapitel der Brüdergeschichte sucht mutige Bekenner.

Aus dem Vorwort:
"Bei den vorliegenden 'Erinnerungen' handelt es sich um zusammenhängende Erzählungen meines Vaters Wilhelm Stücher, ein Jahr vor seinem Heimgang 1969.
Er sagte: 'In den vergangenen 30 Jahren seit dem Versammlungsverbot 1937 bin ich oft gebeten worden — und das vor allem in letzter Zeit — meine Eindrücke und Erlebnisse jener Tage einmal ausführlich im Zusammenhang wiederzugeben zum Nutzen und zur Belehrung für die jüngere Generation, die diese Zeit nicht miterlebt hat.'
Diese Memoiren sind auf Tonband gesprochen worden und später davon abgeschrieben, so daß es sich um das gesprochene Wort handelt, das nicht mehr überarbeitet wurde."
Der Herausgeber

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Kundenbewertungen für "Das "Judenbuch" in der Nazizeit"
02.02.2021

Ein hochinteressantes Buch

Dieses hochinteressante Buch sind die Erinnerungen von Wilhelm Stücher (1898–1969) vor allem während der Nazizeit 1933–1944, die er unter dem Titel "Die 'Brüder' und der Geist des Nationalismus" kurz vor seinem Tod auf Band gesprochen hat und die nun sein Sohn im Selbstverlag herausgegeben hat.
Leser, die keine Beziehung zu den sog. "Brüderversammlungen" haben, werden wohl nicht viel mit diesem Buch anfangen können. Solche aber, die sowohl die gegenwärtigen moralischen und politischen Entwicklungen beobachten, wie auch ihren Einfluss auf die evangelikalen Gemeinden und darunter besonders die "Brüderversammlungen", werden eine Menge erschütternder Parallelen zur heutigen Zeit entdecken, nur dass die Gefahr heute nicht so sehr von der politisch rechten, sondern linken Seite kommt. Wilhelm Stücher war einer der wenigen, die damals ziemlich einsam die Verführung durchschaut haben und bereit waren, einen hohen Preis für ihre Entschiedenheit zu bezahlen.

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