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Artikel-Nr 226976000
ISBN 978-3-417-26976-5
Verlag SCM Brockhaus
Seiten 296
Erschienen 01.03.2021
Artikelart Hardcover, 14 x 21 cm

Die "Pilgerreise" John Bunyans ist der Klassiker der christlichen Literatur!
Dieses Buch des englischen Kesselflickers war nicht nur bahnbrechend für die englische Literatur der Neuzeit, bedeutsamer ist, daß es seit seinem ersten Erscheinen 1678/84 bis heute den Glauben und die Frömmigkeit vieler Christen weit über England hinaus beeinflußt und geprägt hat.
Die allegorische Geschichte von Christian beschreibt seinen Weg von seinem alten Leben fernab von Gott bis zu seinem Eintritt in die himmlische Stadt. Auf diesem Weg lernt er viele Menschen kennen und findet Freunde wie auch Feinde. Er hat mit Hindernissen und Widerständen zu kämpfen, aber erfährt dabei immer wieder den Beistand Gottes.

John Bunyan (1628-1688) lebte im unruhigen, bürgerkriegserschütterten England des 17. Jahrhunderts. Von Beruf eigentlich Kesselflicker, begann Bunyan nach seiner Hinwendung zum Glauben zu predigen, wofür er bewundert, aber auch verfolgt wurde. Da er sich weigerte, mit dem Predigen aufzuhören, saß er über zwölf Jahre im Gefängnis. Dort entstand auch die "Pilgerreise", eines der meistübersetzten Werke der Weltliteratur.

Autor: John Bunyan

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06.02.24 17:03 | Michael

Miserabel

Im diesem Schriftwerk wird auf wundersame Poesie-Sprache eine fiktive Geschichte eines Wanderers beschrieben wie er sich auf der Suche nach dem Himmel macht.
Es unschreibt einen verlorenen Sünder, geladen mit seiner Last der Schuld, der sehnsüchtig nach der Stadt Zion (Himmel) bei Gott Erlösung trachtet.
Im gesamten Buch werden auf sämtlichen Seiten viele versteckte Bibelverse, in den hinteren 'Verweisen' unwissend gegen den Kontext missbraucht.
In mehreren Kapiteln wird sichtbar die unbiblische Heilsverlustlehre angedeutet, bei der der Autor den Zusammenhang und den richtigen Empfänger nicht explizit beachtet hat.
Im Kapitel "Haus des Auslegers" wird von einem Mann namens 'Bekenner' der zum 'Verzweifelten' wurde beschrieben, der niedergeschlagen war (s.38).
Der Verzweifelte Mann bedauert sich durch seine begangene Sünde den Heiligen Geist betrübt zu und sein Heil verloren zu haben.
Jedoch beschreibt dieses Bild vom Autor nicht wahren biblischen Befund.
Ungeschickt werden im Anhang zu diesem Kapitel (Lukas 8,13; Hebräer 6,4; 10,28) verwendet, die jedoch einen Abtrünnigen erläutern, die nicht gerechtfertigt, errettet, vergeben und wiedergeboren waren.
Vielmehr ist damit jemand gemeint, der die Wahrheit intelektuell kannte, oberflächlich glaubte aber durch mehrfache Erleuchtung des Heiligen Geistes nicht zum errettenden Glauben kam.
Für solche 'Lippenbekenner' Kandidaten gibt Gott keine Raum mehr zur Umkehr.
Hingegen sind wahre Wiedergeborene ewig errettet bis über den Tod hinaus (Matthäus 25,46).
Im darauffolgenden Kapitel "Die große Erleichterung und eine kleine Unachtsamkeit" wird von Christian erzählt, der seinen Brief, der als Eintrittskarte zum Himmel dient in der Hütte verlor (s.46).
Nach dieser Theologie wäre dieser Pilger auf dieser Weise hoffnungslos vom Himmel verbannt worden.
Dieser Brief stellt sich in den nächsten Seiten als ein Siegel heraus,
dass Christian nach seiner Bekehrung erhielt (s.51), auch als die Bibel (s.53), als Beglaubigung zur himmlischen Stadt (s.61) und als Ausweis
zur Himmelpforte (s.130).
Am Ende der Reise gaben 'Christian' und 'Hoffnungsvoll' am Tor ihre Beglaubigungsbriefe ab wodurch sie der Einlass in die himmlische Stadt gewährt wird (s.165).
Der 'Ahnungslose' konnte keinen Brief ausffinden und wird von zwei Engeln zum Eingang der Hölle weggetragen (s.166).

Der erwähnte Schwätzer, der viel mit seinem Wissen angeben konnte aber von Buße, Glauben und Wiedergeburt nichts im Herzen verstanden hatte, gehört in die Kategorie des Abtrünnigen (s.82).
Wenn der verstorbene Autor das rechte heilsame Bibelverständnis hätte,
würde er die Rolle des Schwätzers mit dem des zweifelten Bekenner ausgetauscht (s.38).

Dieser wird folgend beschrieben:
"Mit seinem gottlosen Leben wird er vielen zum Anstoß und bringt sie schließlich zu Fall, und er wird, wenn Gtt es nicht verhindert, noch viele ins Verderben führen." (s. 82)

"Ein Mensch kann Erkenntnis haben wie ein Engel, ohne ein Christ zu sein." (s. 85)

Der Christian entlarvt das wahre Wesen und sein Begleiter Treu stellt ihn zur Rede:
"Dein Glaube aus Reden besteht und das dein Gespräch dem Bekenntnis deines Mundes widerspricht.
Dein Glaube soll sich nicht mit Saufgelagen, Gier und Lust, mit Unreinheit, Geiz, Schwören und Lügen in schlechter Gesellschaft gut vertragen.
Auf dich trifft das Sprichwort zu, das eigentlich einer Hure gilt:
>Sie ist eine Schande für alle Frauen.< So bist du eine Schande für alle Gläubigen."
(s. 88)

Alle erwähnte Kennzeichen beschreiben einen Abtrünnigen, der sich vom christlichen Glauben lostrennt, da dieser keine echte Bekehrung hinter sich hatte (2.Korinther 7,10).
Solche Anhänger hatten die Erkenntnis der Wahrheit aber gingen wieder zurück in die Welt (2.Petrus 2,21-22).
Ein Apostat (Abgefallener) ist jemand, der das mehrfache Ziehen das Heil widerstrebt, war im Grunde nie ein wiedergeborenes Kind Gottes
(Hebräer 6,4-6; 2.Petrus 2,1; 1.Johannes 2,22-23).
Als Kinder des Fluches leben sie ausschweifend in Sünde (2.Petrus 2,14).
Sie hatten ein falsches Bekenntnis abgelegt, verwirkten durch ihren Glaubensabfall das Heil, das sie hätten empfangen könnten.
Solche Abtrünnigen offenbaren damit, dass sie nie echt bekehrt waren
(1.Johannes 2,19).

Der Autor vermittelt unter anderem auch, dass ein Mensch ohne die Kindschaft Gottes in der Lage sei die Geheimnisse das Evangelium zu verstehen:

"tiefe Erkenntnis der Geheimnisse des Evangeliums kann man auch erlangen ohne ein Gnadenwerk in der Seele." (s.85)

Diese wage Behauptung ist abzuweisen, da Gott allein durch den Heiligen Geist das Geheimnis des Verständnisses offenbart nach seinem Willen
(1.Korinther 2,7.8.11-14).
Die Apostel waren zur damaligen Zeit die verantwortlichen Verwalter der Geheimnisse Gottes (1.Korinther 2,7; 4,1; Kolosser 3,3.4), die Offenbarungen von Gott waren
(Epheser 3,3-9; 6,19; Kolosser 1,26-29; 2,2).

In mehreren Kapiteln werden Fabelwesen wie Kobolde, Feldteufel, Drachen, Riesen und eine Hexe genannt, die den Pilgern während der Reise eine drohende Gefahr stellen.

Im Kapitel 'Bei den Hirten auf den lieblichen Bergen' werden Hannanias und Saphira als Verdammte bezeichnet (s.126).

Die Schriftstellen bezeugen uns mit doppelter Sicheheit, dass es sich um
das Ehepaar Hananias und Saphira um Wiedergeborene handeln
(Apostelgeschichte 5,3.9).
Nur Kinder Gottes können gegen den Heiligen Geist sündigen und ihn betrüben (Epheser 4,30; 1.Thessalonicher 5,19).
Bei diesem Ausnahmefall mussten beide physischen sterben, wurden am Preisgericht ohne Lohn geläutert (1.Korinther 3,13-15).
Von einem Verlorenheit aufgrund einer Sünde spricht diese Stelle nichts ausdrücklich.

Im zweiten Teil wird die Vergebung auf dem Weg des Synnergismus verdient: durch Wort und Tat (s.186 & 205).
Christine, die Frau des Pilgers wurde geraten den Brief am Tor der Herrlichkeit vozuzeigen, damit sie auch Eintritt gewährt wird
(s.175).

Der vermeintliche sexuelle Missbrauch der Männer war für Christine eine drohende Gefahr ihre ewige Rettung zu verlieren (s.190).

Erbarmen hegt den zweifelden Gedanken seinen Platz im Paradies verlieren zu können (s.250).

Der 289 Seiten dicke Buch erzählt auf sämtlichen Kapitel in allergorischer Poesie von Menschen, die beschließen von ihren Sünden abzukehren und zu Gottes himmlischer Stadt zu begehen.
Leider werden viele Bibeltexte kreativ in sämtlichen Passagen eingebaut ohne den jeweiligen Kontext und die Empfängerschrift zu beachten.
Auf dieser Weise werden Lehren wie Heilsverlust und Werksgerechtigkeit unmittelbar vermittelt.
Liest man diesen Roman schnell durch und lässt sich von den Abenteuer begeistern wird einem das nicht auf die Schnelle bemerken.
Zwar ist diese populäre Buch in vielen Kreisen beleibt aber ich kann es besten Willen keinen weiterempfehlen.
Dieses christliche Werk umfasst zahlreiche biblische Geschichten, die mit Fantasy-Fabelwesen geschmückt werden aber ist mit falschen Lehren untermauert.
Zudem werden die Lehren der Jüngerschaft, Heiligung mit Werksgerechtigkeit an zahlreichen Stellen vermischt.
Diese mehrfache revidierte Ausgabe hat im Laufe der Jahre zahlreiche Kürzungen erlitten, die nicht mehr dem emglischen Original entspricht.
Aus den zahlreiche negativen Eigenschaften im Buch ist es daher in keinerlei eine Lektüre für den geistlichen Tiefgang.

23.04.08 00:34 | Tibor

(ohne Titel)

"Wer sich mit den alltäglichen Lasten des Christseins besonders herumschlägt und sich einem besonders harten Druck ausgeliefert fühlt kann sich hier einer Stärkung gewiss sein. Die Angriffe des Feindes, dargestellt durch allerhand furchterregende Gestalten, sind im reellen Leben oft Grund zur Entmutigung. Hier bei Bunyan wird einem erneut klar, dass dieser Kampf aber nicht aussichtslos ist. Ja es ist ein Kampf, aber einer, der überwindbar ist; Gott lässt ""Christ"" und ""Christin"" nicht im Stich, auch wenn es bis aufs Messer geht. Der Riese ""Verzweiflung"" kann uns zwar arg bedrängen, aber Gottes Verheissungen befreien uns aus seinem Würggriff. "

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