Gut, dass wir einander haben

Biblische Prinzipien für den Umgang mit Konflikten
Alexander Strauch
Gut, dass wir einander haben

Gut, dass wir einander haben

Biblische Prinzipien für den Umgang mit Konflikten
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  • 273978000
  • 978-3-89436-978-1
  • CV Dillenburg
  • 1. September 2012
  • 206
  • gebunden, 14 x 21 cm
Konflikte unter Christen sind ein weit verbreitetes Problem. Alexander Strauch zeigt deshalb in... mehr
Konflikte unter Christen sind ein weit verbreitetes Problem.
Alexander Strauch zeigt deshalb in diesem Buch biblische Prinzipien für den Umgang mit Konfliktsituationen auf - ob es sich nun um persönliche Spannungen, um Fragen nach dem Lebensstil oder der Gemeindepraxis oder aber um unterschiedliche Lehrauffassungen handelt. Die Lösung liegt nicht in einer bestimmten Strategie, sondern in einem Leben, das vom Heiligen Geist geleitet wird.







Inhalt:
Vorwort
1 Im Geist handeln
2 In der Liebe handeln
3 In Demut handeln
4 Den Ärger unter Kontrolle halten
5 Die Zunge zügeln
6 Kritik zügeln
7 Nach Versöhnung streben
8 Nach Frieden trachten
9 Irrlehrer konfrontieren
10 Sich mit Lehrstreitigkeiten auseinandersetzen
Anhang: Bedeutung des Wortes ''Fleisch''
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Kundenbewertungen für "Gut, dass wir einander haben"
30.04.2013

(ohne Titel)

"Das Buch ""Gut, dass wir einander haben"" von Alexander Strauch behandelt eine Vielzahl von Bibelstellen (besonders neutestamentliche) zu dem Thema ""Konflikte"", z.B. über Zorn, die Zunge, Liebe, Lästern usw. Indem es diese biblischen Wahrheiten leicht verständlich und praktisch anwendbar zusammenfasst und dem Leser vor Augen stellt, fordert es heraus, ermahnt und ermutigt, eigene Verhaltensweisen zu überdenken und zu ändern. Wer dieses Buch mit dem offenen Herzen liest, etwas über die biblischen Prinzipien, wie man mit Konflikten umgehen soll, lernen zu wollen, wird viele Anregungen und Erinnerungen finden!
Allerdings finde ich verwirrend, dass der Autor manchmal fragwürdige Beispiele anbringt (z.B. dass ""angemessene Kleidung"" oder die Ahnenverehrung zweitrangige Fragen, die man nach eigener Überzeugung entscheiden kann, seien). Außerdem stammen manche Zitate von Männern, deren Vorbild man hinterfragen kann.
Alles in allem jedoch ein hilfreiches und augenöffnendes Buch, das lesenswert ist. "

17.04.2013

(ohne Titel)

"Der amerikanische Bibellehrer und erfahrene Gemeindeälteste Alexander Strauch hat ein Buch geschrieben, das sich ausführlich mit den Grundsätzen beschäftigt, die uns in der Bibel zur Lösung von Konflikten in der örtlichen Gemeinde gegeben sind.
Strauch geht zunächst einmal davon aus, dass Konflikte an sich nicht unbedingt etwas Schlimmes sind: für Kinder Gottes, die immer noch das Fleisch in sich tragen, sind sie in gewisser Weise unvermeidlich. „Wir sollten uns bewusst machen, dass es völlig normal ist, wenn Christen unterschiedlicher Meinung sind und leidenschaftlich ihre jeweilige Position verteidigen. (…) Konflikte können uns helfen, unsere Charakterschwächen aufzudecken, falsche theologische Auffassungen zu korrigieren, unseren Glauben und unser Gebetsleben zu stärken, unsere Pläne zu überdenken, weiser zu werden, Lebenserfahrung zu sammeln und Gott in schwierigen Zeiten zu vertrauen.“
Wichtig ist, wie wir mit Konflikten umgehen, und hier nennt Strauch zehn geistliche Grundsätze, die er im Buch konkret erläutert und anwendet: „Im Geist handeln; in der Liebe handeln; in Demut handeln; den Ärger unter Kontrolle halten; die Zunge zügeln; Kritik zügeln; nach Versöhnung streben; nach Frieden trachten; Irrlehrer konfrontieren; mit Streitfragen auseinandersetzen.“
Den größten Raum nehmen die Konflikte ein, die auch im Gemeindealltag am häufigsten vorkommt: Konflikte zwischen Gläubigen, die in untergeordneten Fragen unterschiedlicher Auffassung sind und dabei Gefahr laufen, in fleischlicher Weise durch Ärger, Unterstellungen, Polemik, Vorurteile usw. die Gegensätze zu verschärfen, anstatt sie zu lösen. Hier gibt Strauch sehr beherzigenswerte Anleitungen, wie wir sanftmütig, freundlich, liebevoll und verstehend mit anders gesinnten Geschwistern umgehen können, um unter der Leitung des Geistes und auf der Grundlage des Wortes Gottes eine konstruktive Lösung zu finden, der alle zustimmen können.
Zwei Kostproben: „Es ist erstaunlich, wie schlecht wir zuhören und wie schnell wir überreagieren, wenn Menschen anderer Meinung sind als wir selbst. Wir fangen sofort an, uns zu rechtfertigen und unsere Meinung zu verteidigen, damit wir den Streit gewinnen. Wenn die andere Person redet, hören wir gar nicht richtig zu, sondern überlegen schon, was wir darauf antworten könnten. Wie dumm von uns! ‚Wer Antwort gibt, bevor er zuhört, dem ist es Narrheit und Schande‘ (Sprüche 18,13).“ Der langjährige Leiter der China-Inland-Mission, D. E. Hoste, wird zitiert:
„Wenn man mich fragen würde, was im Werk Gottes in den vergangenen 50 Jahren mehr Schaden, mehr Leid und mehr Spaltung verursacht hat, dann würde ich antworten: das Verbreiten von verleumderischen Geschichten.“
Strauch verschweigt aber auch nicht, dass es Konflikte gibt, in denen es nötig ist, zerstörerischen Einflüssen entschieden entgegenzutreten – zum Beispiel im Umgang mit Irrlehren, oder beim Vorliegen von Sünde, die aufgedeckt und notfalls mit Gemeindezucht beantwortet werden muss. Er wehrt sich gegen die populäre Meinung, man dürfe in geistlichen Dingen nicht klar Stellung beziehen:
„Die weit verbreitete Haltung des ‚Nichtrichtens‘ in der westlichen Gesellschaft lässt uns glauben, dass jegliches Richten in Bezug auf die biblische Lehre falsch ist. Wir dürfen nicht vergessen, dass das Evangelium für die Welt verloren gehen und die Gemeinde sich an die weltliche Gesellschaft anpassen würde, wenn wir nicht mehr angemessen über Gut und Böse, über Moral und die Glaubenslehre urteilen würden.“
Strauch stellt fest: „In den vergangenen 40 Jahren gab es unter bibeltreuen Christen eine wahre Explosion absonderlicher Lehren – angefangen von der Lehre des Wohlstands-Evangeliums bis zum Verfälschen der Bibel, um die gleichgeschlechtliche Ehe zu legitimieren. Wir dürfen nicht in so naiver Weise tolerant sein, wenn es um derartige Irrlehren geht. Wenn wir uns um Gottes Kinder richtig kümmern wollen, müssen Irrlehrer entlarvt und aus der Gemeinde herausgehalten werden. Christen können in ihrem Glauben furchtbar verführt werden. Jeder Hirte hat die gottgegebene Pflicht, die Herde vor Schaden zu beschützen.“
Strauchs Buch ist wohltuend praktisch und fordert den Leser heraus, seine ganz persönlichen Haltungen und Reaktionen zu überprüfen und neu am Wort Gottes auszurichten. Seine biblisch begründeten Ratschläge können auch festgefahrene Konflikt-Situationen in Gemeinden konstruktiv lösen helfen. Auch für dieses Buch gilt natürlich: „Prüft alles, das Gute behaltet!“ Einigen Aussagen wird sich nicht jeder anschließen können. So scheint Strauch die Brisans charismatischer Lieder und Lehren zu unterschätzen und führt gelegentlich fragwürdige modern-evangelikale Vorbilder an. Aber alles in allem ist dieses Buch wirklich empfehlenswert, weil es einen Bereich anspricht, in dem auch in bibeltreuen Gemeinden leider oft fleischliches Verhalten vorherrscht. Hier könnte dieses Buch, wenn seine Ratschläge beherzigt werden, vielfach sehr positive Veränderungen bewirken.
"

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