Gebet - der geheime Schlüssel zum Himmel (20)

Die Puritaner - Band 20
Thomas Brooks
Gebet - der geheime Schlüssel zum Himmel (20)

Gebet - der geheime Schlüssel zum Himmel (20)

Die Puritaner - Band 20
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  • 863501000
  • 978-3-944799-01-8
  • 3L Verlag
  • 8. Juni 2020
  • 301
  • Hardcover, 14 x 21 cm
Wenn irgendein Gebet eine Verpflichtung darstellt, dann gehört das vertrauliche Gebet unbedingt... mehr

Wenn irgendein Gebet eine Verpflichtung darstellt, dann gehört das vertrauliche Gebet unbedingt dazu. Es bereitet den Christen auf vertraute Art und Weise auf alle anderen Aufgaben und Dienste des Glaubens vor und veranlasst ihn nachhaltig, diese auch auszuführen.

Wäre das vertrauliche Gebet keine unverzichtbare Aufgabe, die Christus all den Seinen auferlegt hat, würde Satan dann so sehr dagegen ankämpfen? Warum müht er sich so fleißig und unermüdlich ab, um Christen darin zu entmutigen und sie davon abzuhalten? Gewiss würde Satan niemals solch erbitterten und beständigen Kampf veranstalten, wie er es beim privaten Gebet macht, wäre es nicht eine notwendige, eine wahrhaftige und eine Seelen bereichernde Verpflichtung. Wäre es keine unverzichtbare Verpflichtung, die uns auferlegt ist, aufgrund welcher Autorität tadelt unser Gewissen uns dann so sehr; warum klagt es uns an und versetzt in Unruhe, was es wegen der Missachtung dieser Aufgabe ja oftmals tut?

Christus selbst praktizierte das private Gebet. Dass Christus die Abgeschiedenheit für sein privates Gebet wählte, deutet nicht nur indirekt auf die Gefahr der Zerstreuung und Ablenkung der Gedanken hin, sondern zeigt auch auf, wie wichtig es für uns ist, die geeignetsten Plätze für das persönliche Gebet auszuwählen. Aufgrund unserer eigenen Flatterhaftigkeit und Satans Ruhelosigkeit sollten wir solche Winkel aufsuchen, wo wir am freimütigsten unsere Seele vor dem Herzen Gottes ausschütten können.

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08.07.2020

Entdecke das private Gebet im Kämmerlein

Egal, in welcher Denomination, die Gebetsstunden gehören zu den Losern der christlichen Nation. Zwar ist gerade die Gebetshausbewegung populär, doch ist dies nicht die Lösung des Problems. Warum krankt das Gespräch mit Gott? Der Puritaner Thomas Brooks erkannte dies schon vor Jahrhunderten und so verfasste er mit „Gebet – der geheime Schlüssel zum Himmel“ eine Lektüre, die das private Gebet im stillen Kämmerchen als Dreh- und Angelpunkt der Gottesbeziehung hervorhebt.



Über den Autor ist wenig bekannt. Doch das vorliegende Werk wurde 1665 während der Großen Pestepidemie in London herausgegeben. Von daher haben die Ausführungen noch mehr Gewicht, denn viele Christen verstehen wohl zu wenig „den Nutzen des vertraulichen Gebetes“. Brooks Ausführungen basieren auf dem Text von Matthäus 6,6 dessen Lehre er zuerst erklärt. Daran schließen sich 20 Argumente für das private Gebet an. Im nächsten Kapitel blickt der Verfasser auf den fünffachen Nutzen und die Anwendung der Lehre vom privaten Gebet, bevor er auf Einwände eingeht und diese widerlegt. Das fünfte Kapitel richtet den Blick auf 11 Anweisungen für das nichtöffentliche Gebet, bevor Hilfsmittel, Ratgeber und Anweisungen für ein anhaltendes Gebetsleben weitergegeben werden. Den Abschluss bilden acht Ratschläge im Hinblick auf die Gebetspraxis im stillen Kämmerlein.



Brooks Hauptlehre des Buches wird gleich zu Beginn deutlich: „Das Gebet im Zimmer oder das private Gebet ist eine unverzichtbare Aufgabe, die Christus selbst all jenen auferlegt hat, die nicht bereit sind, unter dem bedauerlichen Kennzeichen der Heuchelei zu stehen“. Während der Lektüre wird klar, welch kostbaren Schatz das individuelle und persönliche Gespräch mit Gott hat. Brooks scheut dabei nicht die Auseinandersetzung mit kritischen Fragen seiner Zeit. Allein schon diese Anmerkungen und Ausführungen sollten uns Impulse für unsere eigene Gebetspraxis geben, denn die meisten müssen wohl bekennen, in diesem Punkt tagtäglich zu scheitern. Die Ausführungen sind herausfordernd und entlarven unter Umständen unser eigenes Versagen. Doch Brooks bleibt nicht bei Ermahnung stehen, sondern ermutigt und ermuntert sich neu auf Gott, den Allmächtigen, auszurichten. „Beachtet nun, dass der Geist Gottes, der in allen Heiligen wohnt, ein Geist des Gebets und des Flehens ist“.



Die Sprache des Autors ist die der Puritaner. Zwar wurde vom Verlag behutsam in den Text eingegriffen, um ihn verständlicher zu machen, aber im Großen und Ganzen kommt der Originalton zum Vorschein. Gerade die Liebe der Puritaner zum Wort Gottes machen die Erläuterungen zeitlos wertvoll. „Die Zeit für das private Gebet sicherzustellen ist das sichere Erlangen eines wertvollen Schatzes; ist dieser erst einmal verloren, kann er nie mehr wirklich zurückerobert werden“. Neben der Lektüre wird auch Bibelstudium betrieben, da immer wieder Wortbedeutungen erläutert und Bibelzusammenhänge aufgezeigt werden. Wer allein die ganzen Bibelstellen nachschlägt, wird am Ende eine biblische Schule des Gebets absolviert haben und reich gesegnet sein. Zudem nutzt Brooks viele Bilder, Anekdoten und Erklärungen aus dem Alltag, um seine Darlegungen verständlicher, anschaulicher und greifbarer zu machen.



Das Buch wendet sich an jeden Nachfolger Jesu, der den Wert, den Nutzen und die Bedeutung des persönlichen Gebetes neu entdecken möchte. Aufgrund seiner zahlreichen Blickwinkel auf das Thema, die vielen praktischen Anregungen sowie die theologische Darlegung, kann das Buch jedem nur ans Herz gelegt werden, um die Beziehung zu Gott neu zu fördern.

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