Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Es ist eine Sache, die Lehren von Jesu Menschwerdung, seiner Sühne und hundert andere wichtige Lehren zu kennen. Es ist aber eine andere, tiefer gehende Sache, seine Herzenshaltung Ihnen gegenüber zu kennen.
Der Autor lenkt unser Augenmerk auf das von Mitleid erfüllte Herz Christi für Sünder und Leidende und beweist dadurch, dass Jesus kein widerwilliger Heiland ist, sondern jemand, der daran Freude hat, seine Barmherzigkeit zu erweisen. Für jeden, der sich zerbrochen, müde oder leer fühlt, ist dies Balsam.
Dieses Buch ist für diejenigen, die sich fragen, ob wir unser Leben mehr vor die Wand gefahren haben, als jemals wieder in Ordnung gebracht werden kann. Es gilt denjenigen, die überzeugt sind, dass wir unsere Nützlichkeit für den Herrn für immer verloren haben. Die durch schlimmen Schmerz von den Füßen geholt wurden und sich fragen, wie wir unter einer solchen betäubenden Finsternis weiterleben sollen. Für diejenigen von uns, deren Leben als Christ sich ständig anfühlt, als würden sie eine Rolltreppe hinauflaufen, die aber beständig nach unten fährt. Für diejenigen unter uns, die denken: "Wie konnte ich das − schon wieder − so vermasseln?" Es gilt diesem wachsenden Verdacht, dass die Geduld Gottes gegenüber uns nachlässt. Für diejenigen unter uns, die wissen, dass Gott sie liebt, aber zugleich argwöhnen, dass wir ihn tief enttäuscht haben.
Mit anderen Worten formuliert, es ist für normale Christen geschrieben. Kurz gesagt, es gilt Sündern und Leidenden. Was für Empfindungen hat Jesus ihnen gegenüber?

"Ich habe kein Buch gelesen, das sorgfältiger, gründlicher und sanftmütiger das Herz von Christus zeigt als das, das Dane Ortlund geschrieben hat."
Paul David Tripp

Autor: Dane Ortlund
Hersteller "3L Verlag"

3L Verlag gGmbH
Auf der Lind 9
65529 Waldems-Esch
info@3lverlag.de

1 von 1 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


100%

0%

0%

0%

0%


Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


1 Bewertung

25.08.26 21:07 | Marcel

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Der Christus der Schriften – anders, als wir glauben!

Inhalt

Dane Ortlunds „Gütig und sanft“ ist ein Buch über eine Wahrheit, die Christen eigentlich kennen und doch immer wieder neu hören müssen: Wie steht Jesus Christus zu sündigen, angefochtenen und versagenden Menschen, die zu ihm gehören? Ausgangspunkt ist Jesu Selbstbeschreibung in Matthäus 11,29: „Ich bin sanftmütig und von Herzen demütig.“ Ortlund nimmt diesen Satz nicht als bloße Charakterisierung einer bestimmten Seite Jesu, sondern als Schlüssel zu seinem „Herzen“, also zu dem, was ihn im Innersten bewegt. Jesus ist für Ortlund der zugängliche und mitleidende Heiland, der Sünder nicht widerwillig erträgt, sondern Freude daran hat, ihnen Barmherzigkeit zu erweisen.

Ortlunds Anliegen ist ausgesprochen seelsorgerlich. Viele Christen wissen zwar, dass Christus sie liebt, haben aber dennoch den Eindruck, dass seine Zuneigung ihnen gegenüber durch ihre Sünde, ihr Versagen oder ihre geistliche Schwäche abkühlt. Genau diese Vorstellung will Ortlund korrigieren. Sein Buch möchte gewissermaßen aus „Postkartenwissen“ Erfahrungswissen machen: Wir sollen nicht nur wissen, dass Christus barmherzig ist, sondern diese Barmherzigkeit auch als Realität unseres Lebens erfahren.

Das Buch ist in zahlreiche kurze Kapitel gegliedert, die jeweils einen biblischen Text oder ein bestimmtes Motiv aufnehmen. Dabei verbindet Ortlund biblische Auslegung mit der geistlichen Erfahrung der Puritaner, insbesondere Thomas Goodwins, Richard Sibbes' und anderer älterer Autoren. Es handelt sich daher weniger um eine systematische Christologie als um eine pastoral-theologische Meditation über das Herz Christi. Die deutsche Ausgabe ist 2024 beim 3L Verlag erschienen und umfasst 251 Seiten.

Die positiven Aspekte

Eine große Stärke des Buches besteht zunächst darin, dass Ortlund den Blick konsequent auf die Person Jesu richtet. Johannes 6,37: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“, bedeutet für ihn nicht zuerst, zu einer bestimmten Lehre, einem System oder einer Gemeinde zu kommen, sondern zu einer Person. Das ist ein wichtiger Akzent. Christlicher Glaube besteht nicht nur darin, bestimmte Wahrheiten über Christus zu bejahen, sondern in der Beziehung zu ihm zu leben.

Besonders eindrücklich ist Ortlunds Darstellung der Zugänglichkeit Jesu. Jesus begegnet den Menschen, die von Sünde und Leid gezeichnet sind, nicht auf Distanz. Er geht auf Aussätzige, Gelähmte und die bedrängte Volksmenge zu; er weint über Jerusalem und am Grab des Lazarus; und selbst seine Gegner bezeichnen ihn treffend als „Freund der Zöllner und Sünder“. Ortlund macht daraus keinen weichgespülten Jesus. Gerade weil Christus vollkommen heilig ist, nimmt er Sünde und Leid vollkommen ernst. Sein Mitleid ist deshalb nicht die Gleichgültigkeit gegenüber dem Bösen, sondern die Reaktion eines vollkommen heiligen Herzens auf das Elend, das die Sünde angerichtet hat.

Der größte Sieg Satans besteht nicht unbedingt darin, dass er einen Christen zur Sünde verleitet. Noch verheerender ist es, wenn der Christ anschließend falsche Vorstellungen von Gott entwickelt und sich von ihm entfernt. Der Sünder fällt – und statt zu Christus zu laufen, versteckt er sich vor ihm. Genau dieses Versteckspiel will Ortlund durch die Darstellung des Herzens Christi durchbrechen.

Eine ähnliche Linie zieht sich durch seine Behandlung des Galaterbriefes. Unser gesetzliches Herz versucht ständig, Gottes Gunst durch unseren Gehorsam zu vergrößern, und fürchtet, sie durch Versagen zu vermindern. Ortlund erinnert dagegen daran, dass Gnade nicht nur das Tor zum christlichen Leben ist, sondern auch dessen Weg. Wir müssen das „Thermostat“ öffnen, damit die objektive Wahrheit der Gnade auch unser Denken und Empfinden durchdringt.

Damit hängt ein weiterer wichtiger Gedanke zusammen: Zorn und Barmherzigkeit sind keine Gegensätze. Jesus ist zornig über das, was Menschen zerstört und andere zur Sünde verführt, gerade weil er die Betroffenen liebt. Sein Zorn über die Schriftgelehrten, die Menschen geistlich missbrauchen, über diejenigen, die Kinder zur Sünde verführen, über die Geschäftemacherei im Tempel und sogar über den Tod des Lazarus steht nicht im Widerspruch zu seinem sanftmütigen Herzen. Vielmehr entspringen Zorn und Erbarmen demselben vollkommen heiligen Herzen.

Besonders gelungen ist in diesem Zusammenhang Ortlunds Rückgriff auf Hosea 11, 8 f.: Gottes Heiligkeit und Israels Untreue führen nicht dazu, dass Gott gleichgültig wird oder zornig reagiert. Gerade angesichts der Untreue seines Volkes wird sein Erbarmen sichtbar. Ähnlich arbeitet Ortlund mit Klagelieder 3,33: Gott betrübt die Menschen nicht „von Herzen“. Zusammen mit Jeremia 32,41 und Jesaja 28,21 entwickelt er daraus die bekannte puritanische Unterscheidung zwischen Gottes „gewöhnlichem“ Werk der Barmherzigkeit und seinem „fremden“ bzw. „ungewöhnlichen“ Werk des Gerichts. Auch Ortlunds Auslegung von Jesaja 55,8 f. ist bemerkenswert. Der Text wird häufig als allgemeine Aussage darüber verwendet, dass Gottes Wege mit uns Menschen unbegreiflich seien – insbesondere bei leidvollen Führungen. Ortlund liest den Zusammenhang genauer: Gottes Gedanken sind höher als unsere Gedanken gerade darin, dass er dem Gottlosen seine Schuld nicht nachträgt, sondern ihm Vergebung anbietet. Unsere Vorstellung von Gott ist häufig zu klein. Wir denken in Kategorien von Vergeltung, Leistung und Gegenseitigkeit; Gott überrascht uns durch die Größe seines Erbarmens.

Ein weiterer großer Vorzug ist Ortlunds Verbindung von Dogmatik und Seelsorge. Das wird besonders deutlich in seiner Darstellung der himmlischen Fürsprache Christi. Die Menschwerdung Christi bedeutet für ihn, dass Jesus nicht nur in der Vergangenheit mitleiden konnte, sondern auch als der auferstandene und erhöhte Mensch Jesus Christus wirklich Mensch geblieben ist. Seine Menschheit ist nicht mit der Himmelfahrt verschwunden. Deshalb kann der auferstandene Christus auch heute Mitleid mit den Seinen haben. Jesus hat die Seinen nicht nach ihrer Rechtfertigung sich selbst überlassen. Wie ein Motorflugzeug, das ein Segelflugzeug einmal auf Höhe bringt und dann allein weiterfliegen lässt, funktioniert die Erlösung nicht. Christus bleibt mit den Seinen verbunden und tritt für sie ein. Hebräer 7 und 1. Johannes 2 werden dabei miteinander verbunden: Christus ist der Priester, der für die Seinen eintritt, und zugleich der Fürsprecher, der sich gerade bei konkreten Sünden als ihr Anwalt erweist. Das ist seelsorgerlich ausgesprochen stark. Ortlund nennt sehr konkrete Beispiele: Alkoholabhängigkeit, unbeherrschtes Verhalten, falscher Umgang mit Geld, Menschenfurcht, die sich als Freundlichkeit tarnt, oder Pornografie. Der natürliche Mensch versucht angesichts solcher Sünden, sich selbst zu rechtfertigen, Ausreden zu finden oder die Schuld abzuschieben. Der Christ darf seine Sünde dagegen ohne Selbstverteidigung zu Christus bringen. Nicht weil die Sünde harmlos wäre, sondern weil Christus gerade für solche Sünder der Fürsprecher ist.

Ortlund vertritt ausdrücklich die Beharrlichkeit der Heiligen bzw. die Unverlierbarkeit des Heils. Bemerkenswert ist allerdings seine Formulierung, dass man eigentlich von der „Beharrlichkeit des Herzens Christi“ sprechen müsse. Wir greifen nach der Hand des Vaters wie ein kleines Kind; entscheidend ist aber nicht die Kraft unseres Griffes, sondern seine Hand, die uns festhält. Diese Lehre ist keineswegs dasselbe wie eine Lehre von der „billigen Gnade“. Ortlunds Argument lautet gerade nicht: „Wenn du einmal gerettet bist, spielt dein weiteres Leben keine Rolle.“ Vielmehr: Wer wirklich mit Christus verbunden ist, wird von Christus festgehalten und gerade deshalb auch verändert. Wer endgültig von Christus abfällt, war nach dieser Auffassung nie wirklich in Christus.

Dabei ist besonders wichtig, dass Ortlund Jesus nicht gegen den Vater ausspielt. Der sanfte Christus ist nicht der freundliche Sohn, der den eigentlich strengen Vater besänftigen muss. Jesus ist vielmehr die vollkommene Offenbarung Gottes. Wer Jesus sieht, sieht den Vater; der Sohn ist „voller Gnade und Wahrheit“. Auch der Vater ist der „Vater der Barmherzigkeit und Gott alles Trostes“. Ortlund kann deshalb das Herz Christi nicht von der Trinität ablösen.

Sehr stark ist in diesem Zusammenhang seine Verbindung von 2. Mose 33–34 mit dem Johannesevangelium. Mose möchte Gottes Herrlichkeit sehen; Gott lässt seine Güte vorüberziehen und offenbart anschließend seinen Namen als den barmherzigen und gnädigen, langsamen zum Zorn und reich an Gnade und Treue. Erst in Christus wird es möglich, Gottes Herrlichkeit in menschlicher Gestalt zu sehen, ohne von ihr verzehrt zu werden. Der Gott, dessen Güte an Mose vorüberzieht, ist derselbe Gott, dessen Herrlichkeit in Jesus Christus sichtbar wird.

Kritisches

„Gütig und sanft“ tatsächlich ein ausgesprochen seelsorgerliches Buch und kein Lehrbuch. Gleichwohl seine einige kritische Bemerkungen gestattet, wo das Buch zumindest zu Missverständnissen verleiten könnte und verleitet hat, wie andere Rezensionen beweisen.

Wird Matthäus 11,29 nicht überlastet? Ortlund behandelt „sanftmütig und von Herzen demütig“ geradezu als den Schlüssel zum innersten Wesen Christi. Darf aus einem einzigen Satz Jesu tatsächlich abgeleitet werden, was sein „innerstes“ Wesen ist? Schließlich begegnen uns im Neuen Testament neben dem sanftmütigen und demütigen Jesus auch der zornige, richtende, konfrontative und Gericht ankündigende Jesus. Ortlund weiß das durchaus. Er spricht selbst von der „härteren Seite“ Jesu und behandelt seinen Zorn. Ortlund argumentiert überzeugend, dass Christi Zorn und sein Erbarmen aus demselben heiligen Herzen hervorgehen. Fraglich ist m. E. seine starke Unterscheidung zwischen denen, die zu Christus gehören, und denen, die nicht zu ihm gehören. Gegenüber den Seinen sei Christus wie der Leprakranke, der seine Krankheit hasst, ohne deshalb sein eigenes Glied zu hassen. Aber gilt diese Unterscheidung in dieser Schärfe bereits für jede Begegnung Jesu mit Menschen? Die Evangelien präsentieren uns vielfach Menschen, bei denen zunächst gar nicht feststeht, ob sie Buße tun oder verstockt bleiben werden. Und auch die ernsten Warnungen des Hebräerbriefes haben gerade eine pädagogische Funktion: Sie sollen Menschen aufrütteln und zur Beharrlichkeit führen. Ortlund erwähnt die erzieherische Seite der Fürsorge Christi, führt diesen Gedanken aber nicht in derselben Ausführlichkeit aus wie seine Zusicherung der Annahme. Hier wäre eine stärkere Behandlung der biblischen Warntexte hilfreich gewesen.

Ortlund verbindet die „Schwachheiten“ in Hebräer 4,15 eng mit unserer Sündennot und stellt sie in Beziehung zur „Nachsicht“ des Hohenpriesters in Hebräer 5,2. Ist diese Verbindung exegetisch ausreichend differenziert? Denn während die Schwachheit des levitischen Hohenpriesters in 5, f. ausdrücklich auch seine eigene Sündhaftigkeit einschließt, betont Hebräer 4,15 gerade, dass Christus ohne Sünde ist. Bei ihm beruht das vollkommene Mitleid mit unseren Schwachheiten daher nicht auf eigener sündiger Erfahrung, sondern darauf, dass er als sündloser Mensch unsere Prüfungen, Leiden und Versuchungen vollkommen kennt. Ortlund unterscheidet in Bezug auf Heb 5,2 ferner zwischen den „Unwissenden“, die versehentlich sündigen, und den „Irrenden“, die bewusst sündigen. Auch hier wäre eine nähere exegetische Begründung nötig; die Frage ist, ob der griechische Text tatsächlich eine solche systematische Unterscheidung zwischen versehentlichen und bewussten Sünden trägt oder ob hier mehr in die Begriffe hineingelesen wird, als sie im Kontext hergeben.

Ortlund argumentiert, Jesus habe die Versuchung aufgrund seiner Sündlosigkeit sogar in gewisser Hinsicht stärker erfahren als wir: Der Sünder gibt der Versuchung nach, Christus widerstand ihr vollkommen. Ist diese Formulierung nicht zu überspitzt und geht eine solche psychologische Behauptung nicht über den Text hinaus?

Wenn Ortlund im Zusammenhang mit Johannes 13,1 die geistliche Qual Jesu am Kreuz betont, sollte zugleich festgehalten werden, dass Jesus sein Leben freiwillig hingab (vgl. Joh 10,18); die Betonung seines Leidens darf daher nicht den Eindruck erwecken, er sei der Macht der Umstände oder seiner Qual erlegen.

Ortlunds Verwendung von Klagelieder 3,33, Jeremia 32,41 und Jesaja 28,21 gehört zu den stärksten Teilen des Buches. Dass Gottes Gericht in Jesaja als sein „fremdes“ oder „ungewöhnliches“ Werk bezeichnet wird, ist tatsächlich eine biblisch begründbare Aussage. Auch Goodwin hat diese Linie in der von Ortlund aufgegriffenen Weise entfaltet. Dennoch sollte man daraus nicht schließen, Gottes Gericht sei ihm eigentlich fremd oder widerstrebend im Sinne eines Konflikts zwischen seinen Eigenschaften. Gott ist auch im Gericht vollkommen Gott. Seine Gerechtigkeit ist nicht weniger göttlich als seine Barmherzigkeit.

Ortlund liest Jesaja 55,8 f. im Zusammenhang mit Gottes erstaunlicher Bereitschaft zur Vergebung. Das ist überzeugend. Dennoch stellt sich die Frage, ob seine Gegenüberstellung von menschlichem Vergeltungsdenken und göttlicher Barmherzigkeit nicht zu scharf ausfällt. Das Alte und Neue Testament kennt durchaus das Prinzip von Saat und Ernte, und das sogenannte ius talionis ist keineswegs einfach Ausdruck eines gefallenen menschlichen Herzens. Das Prinzip „Auge um Auge“ sollte gerade eine maßlose private Vergeltung begrenzen und eine gerechte Ordnung herstellen. Gerechtigkeit ist deshalb nicht grundsätzlich ein Gegensatz zur Barmherzigkeit. Man könnte Ortlunds Aussage daher präziser formulieren: Nicht Gerechtigkeit und Vergeltung als solche sind menschlich-falsch, sondern unsere gefallene Neigung, Gerechtigkeit in Selbstrechtfertigung und Vergeltung in persönliche Rache zu verwandeln.

Was ist mit dem Preisgericht? Ortlund zeichnet die zukünftige Herrlichkeit sehr stark als endgültige Erfahrung der Gnade. Besonders eindrücklich ist sein Bild aus „Die Chroniken von Narnia“: Wenn die Gläubigen durch den Schrank in die endgültige Wirklichkeit treten, werden sie von Freude überwältigt sein. Niemand wird dort erleben, dass Christus sie doch zurückweist. Das ist wunderbar – aber die Frage nach dem Preisgericht der Gläubigen bleibt. Das Neue Testament kennt durchaus eine zukünftige Beurteilung der Werke der Gläubigen. Wenn Paulus von der Offenbarung unserer Werke und von Lohn spricht, sollte eine Darstellung der zukünftigen Gnade diese Texte nicht ausblenden. Man muss daraus keineswegs schließen, dass Christen im kommenden Gericht von Christus verworfen oder wegen ihrer Sünden verdammt werden. Aber es bleibt ein Unterschied zwischen keiner Verdammnis und keiner Beurteilung. Hier hätte Ortlunds starke Zusicherung der Annahme durch eine ausführlichere Behandlung des Preisgerichts ergänzt werden können.

Etwas irritierend ist schließlich Ortlunds teilweise sehr breite Auswahl an theologischen Gesprächspartnern. Wenn etwa John Stott oder Jürgen Moltmann zustimmend bzw. als Gesprächspartner erwähnt werden, sollte der Leser berücksichtigen, dass ihre theologischen Positionen in wichtigen Fragen nicht ohne Weiteres mit Ortlunds eigener Position identisch sind. Bei Stott gilt dies insbesondere für seine Auffassung von der endgültigen Vernichtung der Ungläubigen.

Fazit

„Gütig und sanft“ ist kein Buch, das eine neue Lehre über Christus erfinden will. Ortlund „zähmt“ Christus nicht einfach zu einem therapeutischen Freund, wie ihm manche Kritiker vorwerfen. Er spricht ausdrücklich von Christi Zorn, seiner Heiligkeit und seinem Gericht. Sein eigentliches Anliegen ist ein anderes: Wir sollen verstehen, dass gerade der heilige Christus den Bußfertigen mit offenen Armen empfängt. Die Stärke des Buches liegt darin, eine biblische Wahrheit mit einer ungewöhnlichen Intensität in den Mittelpunkt zu stellen: Jesus Christus ist nicht widerwillig, wenn Sünder zu ihm kommen. Ortlund möchte einem Christen, der nach einem schweren Fall vor Christus steht, sagen: Lauf nicht von Jesus weg, sondern gerade jetzt zu ihm. Das ist ein sehr wichtiger seelsorgerlicher Dienst.

Dasselbe gilt für sein dezidiertes Eintreten für die Unverlierbarkeit des Heils. Die Beharrlichkeit der Heiligen beruht auf der Beharrlichkeit Christi. Wer wirklich in Christus ist, kann nicht endgültig aus ihm herausfallen. Wer endgültig abfällt, war nie wirklich in Christus. Christen, die eine Heilsverlierbarkeit vertreten, werden seine Position naturgemäß anders beurteilen. Sie werden befürchten, dass die Zusicherung „Jesus wird dich niemals loslassen“ bei manchen Menschen zu einer leichtfertigen Haltung gegenüber der Sünde führt. Als Brüdergemeindler rennt Ortlund in dieser Hinsicht aber bei mir offene Türen ein. Dabei vertritt er durchaus die Lehre von der „teuren Gnade“. Ortlunds These ist nicht, dass Sünde keine Konsequenzen habe oder dass Heiligung unwichtig sei. Seine Argumentation lautet nicht: „Sündige ruhig, denn du kannst ohnehin nicht verloren gehen“, sondern sie lautet vielmehr: „Weil Christus dich festhält, musst du nach deinem Fall nicht vor ihm davonlaufen.“ Seine These ist, dass die Erlösung des wirklichen Christen nicht an der Stärke seines eigenen Festhaltens an Christus hängt. Der Griff Christi ist stärker als unser Griff nach ihm. Das ist gerade für einen gefallenen und angefochtenen Christen eine zutiefst tröstliche Wahrheit. Die Sicherheit der Beziehung soll die Grundlage dafür sein, in die Beziehung hinein zu wachsen, nicht aus ihr heraus zu sündigen.

Kurzum: Ortlund ruft Wahrheiten in Erinnerung, die gerade Christen mit einem ausgeprägten gesetzlichen Denken hören müssen. Wer meint, Gottes Liebe müsse durch gute Leistungen erhalten werden, braucht die Erinnerung daran, dass Gnade nicht nur das Eingangstor des Christseins ist, sondern der ganze Weg. Die Annahme durch Christus hängt nicht davon ab, wie gut wir heute waren. Jesus ist nicht „genervt“ von den Schwachen, nicht überrascht von ihrem Versagen und nicht ständig kurz davor, seine Geduld mit ihnen zu verlieren. Nein, der Christus der Schriften ist „sanftmütig und von Herzen demütig“!

Produktgalerie überspringen

Weitere Bücher des Autors

Gütig und sanft - Studienführer

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Gütig und sanft - Studienführer

In seinem Bestseller "Gütig und Sanft" führt Dane Ortlund die Leser in die Tiefen des Herzens Christi für Sünder. Indem er sich auf die Worte Jesu konzentriert, dass er "sanftmütig und von Herzen demütig" ist, taucht Ortlund tief in Bibelstellen ein, die davon sprechen, wer Christus im tiefsten Inneren ist, und ermutigt die Leser mit der Zuneigung Christi für sein Volk. Der Studienführer zu "Gütig und Sanft" wurde für die Verwendung in Verbindung mit dem Buch konzipiert und hilft den Lesern, tiefer über diese wunderbare biblische Realität nachzudenken. Diese leicht zugängliche Ressource enthält Diskussionsfragen, die in 10 Lektionen unterteilt sind, wobei jede Lektion 2–3 Kapitel aus dem Buch abdeckt. Dieser Studienführer ist perfekt für kleine Gruppen und Einzelpersonen geeignet. Zu den einzelnen Lektionen gibt es Lehrvideos: Link auf Youtube

9,50 €*
Neu
Tiefer

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Tiefer

Wie können Christen wachsen? Kaum jemand stellt infrage, dass die Bibel uns dazu aufruft, in unserem Glaubensleben zu wachsen. Aber die Erklärung, wie das genau vor sich gehen soll, ist oftmals vage. Dane Ortlund lenkt den Blick der Gläubigen auf Christus. Er macht deutlich, dass der Weg der Heiligung nicht darin besteht, mehr zu tun oder besser zu werden, sondern tiefer in die wunderbaren Wahrheiten des Evangeliums einzutauchen, die für uns gelten, seit wir mit ihm vereint wurden. Dabei stützt sich Ortlund auf den Erkenntnisschatz von Persönlichkeiten aus der gesamten Kirchengeschichte. Er ermutigt seine Leser, im Kampf gegen die Sünde auf Jesus zu sehen, sich auf seine Gnade zu stellen und ihre unbesiegbare Identität in Christus auszuleben. Ausführliche Reflexionsfragen zu jedem Kapitel helfen zusätzlich, die Themen zu vertiefen und anzuwenden. • Neuauflage des Topsellers zum Thema geistliches Wachstum • Wichtige Wahrheiten für echte Veränderung • Mit ausführlichen Vertiefungsfragen zur Anwendung Neuauflage 2026

16,90 €*
Wie Gott uns verändert

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Wie Gott uns verändert

Christen sehnen sich danach, im Glauben zu wachsen, geraten dabei aber häufig ins Straucheln. Die Sünde sitzt tief, wir versagen immer wieder und sind leicht versucht, aufzugeben. Aber das muss nicht so sein. In "Wie Gott uns verändert" erklärt Dane Ortlund, dass wir nirgendwo anders als bei Christus selbst nach echtem Wachstum suchen müssen. Gott verändert uns, indem wir tiefer in genau die Wahrheiten eindringen, die für uns gelten, seit wir mit Christus vereint wurden. Anhand von Ratschlägen von Persönlichkeiten aus der Kirchengeschichte ermutigt Ortlund seine Leser, echte Veränderung in ihrer Identität in Christus zu finden. Eine längere Fassung des Buches wurde unter dem Titel "Tiefer - Wie Christen echte Veränderung erleben" veröffentlicht.

8,90 €*
Die herausfordernde Gnade Jesu

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Die herausfordernde Gnade Jesu

"Ortlund nimmt Material aus allen vier Evangelien und zeigt uns ein bestechendes Bild der subversiven Gnade - das sich so sehr von der blassen und ängstlichen Imitation einer fahlen und blutarmen Religion unterscheidet. Lesen Sie dieses Buch und tränken Sie sich mit dem Evangelium der Gnade." - Josh Moody"Dieses Buch ist eine sonderbare Sache: ein zu Herzen gehender Tadel, der so viel Ermutigung, Freiheit und Freude bringt. Absolut lesenswert." - Carl R. Trueman"Ich liebe das Ziel von Dane Ortlunds Buch: den Tank unseres Herzens mit der hochprozentigen Gnade zu füllen, 'die unser Gewissen am Schlafittchen packt und uns durch eine Gnade neues Leben einhaucht, die so skandalös ist, dass sie uns nur verändern kann'. Dies ist die Art von Gnade, die Jünger ihren Heiland so lieben lässt, dass sie ihr Leben für seine Herrlichkeit hingeben." - Bryan Chapell

17,50 €*
Das gütige und sanfte Herz Jesu

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Das gütige und sanfte Herz Jesu

Diese Kurzausgabe stützt sich auf das ausführliche Werk "Gütig und Sanft" und ist ein Buch über das Herz Jesu Christi. Das Ziel dieser kürzeren Version des Bucher "Gütig und Sanft" ist es, den Inhalt für ein weiteres Publikum lesbarer zu machen – junge Menschen, Neubekehrte oder jeden, der mit einem kürzeren, zugänglicheren Format über das Herz Christi nachdenken will. Mit dieser anderen Zielgruppe im Blick wurde vieles weggelassen und vieles leicht umgeschrieben. Das Ergebnis ist dieses Buch: "Das gütige und sanfte Herz Jesu".Beide Ausgaben haben dasselbe Ziel: Christen zu erkennen helfen, dass Jesus Christus in wunderbarer Weise anders ist, als wir denken. Wir neigen zu der Annahme, dass Jesus uns liebt, wenn wir alles richtig machen, und sich damit abfindet, wenn wir es nicht so gut hinbekommen. Doch die Bibel lehrt uns etwas ganz anderes, etwas Überraschendes. Auf eine bestimmte Art und Weise wächst seine Liebe noch stärker, wenn wir uns von unserer anstößigsten Seite zeigen – ja, auf eine gewisse Art wird seine Liebe sogar noch stärker.In diesem Buch konzentrieren wir uns nicht hauptsächlich auf das, was Christus getan hat. Wir betrachten, wer er ist. Diese beiden Dinge (was er getan hat und wer er ist) sind eng miteinander verbunden. Sie wissen vielleicht, dass Christus für Sie gestorben und auferstanden ist, um Sie von all Ihren Sünden reinzuwaschen ... aber kennen Sie auch sein tiefstes Herz, seine tiefsten Gefühle für Sie? Leben Sie auch mit dem Wissen um sein sehnsüchtiges Herz für Sie inmitten Ihrer Sünden? Es ist eine Sache, die Wahrheiten zu kennen, dass er Gott ist und eines Tages wiederkommt und andere wichtige Lehren. Eine andere, tiefere Sache ist es, sein Herz für Sie zu kennen. Wer ist er? Wer ist er wirklich? Was ist das Natürlichste für ihn? Was strömt am freigiebigsten aus ihm hervor?

13,50 €*
Du bist mein Fels
Du bist mein Fels

Die Psalmen erzählen von Gottes Größe und Fürsorge. Sie drücken die Gefühle und Erfahrungen des menschlichen Herzens aus und zeigen, wie man sich jederzeit an Gott wenden kann. "Du bist mein Fels" von Dane Ortlund ermutigt den Leser mit kurzen Andachten zum Nachdenken und Beten über jeden einzelnen Psalm. Es enthält zudem den Bibeltext der Psalmen und eine hilfreiche Einführung.

24,90 €*
Neu
Markus in 12 Einheiten
Markus in 12 Einheiten

Das Markusevangelium bietet eine besondere Perspektive auf Jesus, den verheißenen Messias. Mit seiner Betonung von Demut, Leiden und Opfer zeigt es, wie grundlegend anders das Reich Gottes ist als die Systeme dieser Welt. Dieses Arbeitsheft führt in 12 Einheiten tief in den biblischen Text und seine Bedeutung hinein und lädt dazu ein, eine authentische Nachfolge zu leben und dem König zu vertrauen, der von dieser Welt verworfen wurde. "Die Bibel - Buch für Buch" - Reihe: Die Arbeitshefte der Reihe "Die Bibel – Buch für Buch" greifen das Herzensanliegen ihres Herausgebers J.I. Packer auf: Sie wollen Bibellesern helfen, Gott zu erkennen, sein Wort besser zu verstehen und im eigenen Leben umzusetzen. Jedes Arbeitsheft umfasst 12 Einheiten zu einem Buch der Bibel. Ziel ist es, den Blick für die großen Zusammenhänge in Gottes Wort zu schärfen, zentrale biblische Lehren zu vertiefen und durch gezielte Fragen zur persönlichen Anwendung anzuleiten. Die evangeliumszentrierten Studien wurden unter der Leitung von Dane Ortlund von verschiedenen Pastoren erarbeitet. Sie eignen sich gleichermaßen für das persönliche Bibelstudium wie auch für den Einsatz in Kleingruppen oder Hauskreisen. Jede Einheit enthält: • Reflexionsfragen, um den Bibeltext vertieft zu durchdringen • Hinweise auf das Evangelium der Gnade • Verbindungen zur großen Geschichte der Bibel • Erklärungen zu wichtigen Lehrthemen der Schrift • Praktische Impulse zur Umsetzung des Gelernten

12,90 €*
Produktgalerie überspringen

Kunden kauften auch

Neu
Ort der Stille - Journal
Ort der Stille - Journal

Das Begleitbuch zu Nancy DeMoss Wolgemuths "Ort der Stille" unterstützt dich dabei, ein beständiges Andachtsleben aufzubauen. Mit gezielten Fragen, Platz zum Nachdenken über Gottes Wort und Raum für deinen eigenen Gedanken und Gebete lädt es dich ein, näher an Gottes Herz zu kommen. Du kannst dieses Heft zusammen mit dem Buch oder auch allein nutzen, um bewusst zu entschleunigen, auf Gottes Stimme zu hören und seine Wahrheit wertzuschätzen. Es eignet sich außerdem hervorragend als Geschenk für Freunde oder Familie.

7,90 €*
Neu
Ort der Stille
Ort der Stille

Gott hat uns für eine innige Beziehung mit ihm geschaffen. Doch in der Hektik des Alltags überhören wir seine Stimme oft, und es fällt uns schwer, ihm wirklich nahe zu sein. Die Autorin ermutigt dazu, sich täglich bewusst Zeit für die Stille vor Gott zu nehmen. Dabei geht es nicht darum, Pluspunkte bei Gott zu sammeln oder uns selbst besser zu fühlen, sondern darum, bewusst Zeit mit unserem Herrn und Vater zu verbringen. Neuauflage 2026

19,90 €*
Neu
Einfach schön
Einfach schön

Die Schönheit des Evangeliums leben – miteinander und füreinander. Das Titus-2-Modell, in dem ältere Frauen das Evangelium gemeinsam mit jüngeren Frauen leben, ist wichtig für uns, damit wir im Glauben wachsen und gefestigt werden. Es stärkt beide Seiten, verherrlicht Gott und macht seine Wahrheit für unsere Welt sichtbar und glaubwürdig. Stell dir vor, ältere Frauen würden sich in das Leben jüngerer Frauen investieren und dadurch ganze Familien und Gemeinden segnen. Stell dir vor, junge Ehefrauen, Mütter und Singles würden Weisheit und Ermutigung von Frauen erhalten, die diesen Weg bereits gegangen sind und Gottes Wege als wahr und gut erkannt haben. Stell dir vor, alle Frauen – von älteren Frauen bis zu jungen Mädchen – würden gemeinsam sein verwandelndes Evangelium leben.

19,90 €*
Ist die Bibel vertrauenswürdig?

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ist die Bibel vertrauenswürdig?

Was ist die Bibel? Können wir ihr wirklich vertrauen?Viele Menschen glauben, dass die Bibel voller Fehler und Widersprüche sei. Bestenfalls könne sie uns einen halbwegs interessanten Einblick in das Leben und den Glauben von Menschen geben, die vor vielen Jahrhunderten gelebt haben. In diesem Buch zeigt R.C. Sproul, dass diese gängigen Annahmen falsch sind. Die Bibel ist das Wort Gottes, und deshalb ist sie vertrauenswürdig, maßgebend und irrtumslos. Was sie sagt, ist von lebensverändernder Bedeutung und sollte niemanden gleichgültig lassen. Wir können stets darauf vertrauen, was Gott in seinem Wort über sich selbst offenbart. R.C. Sproul (1939–2017) war ein reformierter Pastor und Professor für Systematische Theologie. Er ist Gründer von Ligonier Ministries und Autor zahlreicher Bücher.Die Buchreihe "Fragen zum christlichen Glauben" gibt kurz und bündig Antworten auf wichtige Fragen, die von Christen und Nicht-Christen gestellt werden.

6,90 €*
Wer ist dieser Mensch?

Durchschnittliche Bewertung von 4.5 von 5 Sternen

Wer ist dieser Mensch?

Jeder Mensch sehnt sich nach Glück. Gleichzeitig fragt der Mensch, wer er ist und wohin er geht.Josh McDowell forschte nach Antworten. Er entdeckte sie, wo er sie nicht erwartet hätte: bei Jesus Christus. Heute ist er überzeugt: Jesus spielt die zentrale Rolle der Menschheitsgeschichte. Er ist einmalig. Er ist vertrauenswürdig. Das veranschaulicht McDowell mit vielen Beispielen aus Literatur, Wissenschaft und Geschichte und liefern zu all diesen Themen eine Fülle von Daten, Fakten und Hintergründen.Der Weltbestseller wurde 15 Millionen Mal verkauft und in über 85 Sprachen übersetzt. Für die vorliegende Ausgabe haben ihn Josh und sein Sohn Sean McDowell völlig überarbeitet.Dieses Buch ist seit der ersten Auflage eine der wichtigsten, konzentriert zusammengefassten Informationsquellen zu Jesus Christus. 11. Auflage 2021

2,50 €*
Wenn die Freude nicht mehr da ist

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Wenn die Freude nicht mehr da ist

Wenn Freude an Gott nur "das Tüpfelchen auf dem i" der christlichen Hingabe bedeuten würde, wäre dieses Buch bedeutungslos und hätte nicht geschrieben werden brauchen. Doch John Piper ist überzeugt, dass Freude sehr viel mehr ist als das. Seit etwa 40 Jahren steht er für die Wahrheit ein, dass Gott am meisten in uns verherrlicht wird, wenn wir zutiefst zufrieden sind in ihm.Er bezeichnet dies als "christlichen Hedonismus". Volle Zufriedenheit und Freude in Gott sind nötig, um Gott Ehre zu geben und zu Opfern der Liebe bereit zu sein. Jesus erduldete das Kreuz aufgrund der Freude, die vor ihm lag. Er schmeckte sie. Sie begleitete ihn durch das tiefste Leiden hindurch. Sein Vater wurde verherrlicht – die ihm Anvertrauten wurden gerettet. Das ist es, was Freude in Gott bewirkt.Das Problem dabei ist, dass sich diese Wahrheit befreiend und niederschmetternd auswirkt. Sie befreit, weil sie unser angeborenes Verlangen nach Freude gutheißt. Sie ist niederschmetternd, weil die bittere Wahrheit offenbar wird, dass wir nicht das Verlangen nach Gott haben, welches wir haben sollten. Dann müssen wir uns der entscheidenden Frage stellen: Was kann ich tun, um diese Freude zu gewinnen?Mit dem Herzen eines Hirten und der radikalen Leidenschaft eines Kämpfers bemüht sich John Piper, diese Frage zu beantworten. Neuauflage 2024

8,90 €*