Kosmos ohne Gott?

Warum Glaube und Wissenschaft zusammengehören

Kosmos ohne Gott?

Warum Glaube und Wissenschaft zusammengehören

34,90 €*

Artikel-Nr 271322000
ISBN 978-3-86353-322-9
Verlag CV Dillenburg
Seiten 496
Erschienen 18.12.2023
Artikelart Hardcover, 16 x 23 cm
Ist gründliche wissenschaftliche Arbeit mit einem tiefen Glauben an Gott vereinbar?
Aufbauend auf den Argumenten, die der bekannte Mathematiker Prof. John Lennox in "Hat die Wissenschaft Gott begraben?" vorgebracht hat, untersucht er die Plausibilität einer christlich-theistischen Weltanschauung im Licht von neuesten Entwicklungen in der wissenschaftlichen Diskussion. Er konzentriert sich dabei auf aktuelle Aspekte der Evolutionstheorie, Fragen nach dem Ursprung des Lebens und des Universums und auf die Konzepte von Geist und Bewusstsein. So führt er detailliert und überzeugend in die Debatte zwischen Wissenschaft und Glaube ein. Dabei macht er auch deutlich, warum er nach wie vor von einem christlichen Ansatz zur Erklärung dieser Phänomene überzeugt ist.
Dieses Buch ist solide in der Argumentation und respektvoll im Ton - eine wertvolle Lektüre für jeden, der sich mit der Beziehung von Wissenschaft und Gottesglauben auseinandersetzen will.
Autor: John Lennox

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27.11.23 20:34 | Henrik

Plädoyer für eine rationale Wissenschaft mit Gottesbezug

Warum Glaube und Wissenschaft zusammengehören, erörtert John Lennox in „Kosmos ohne Gott?“.

Wer ist der Autor?
John Lennox ist emeritierter Professor für Mathematik an der University of Oxford. Er hat sich besonders mit dem Verhältnis von Wissenschaft und Glauben befasst und öffentlich mit Vertretern des Neuen Atheismus diskutiert. Hierbei kam ihm seine Tätigkeit als Lehrbeauftragter am Oxford Centre for Christian Apologetics zugute.

Worum geht es in dem Buch?
Das vorliegende Buch stellt wohl das Vermächtnis eines der großen Apologeten unserer Zeit dar, denn ihm gelingt es auf leicht zugängliche und fesselnde Art, die großen Debatten über Wissenschaft und Glaube darzulegen. „Viele Menschen schließen aus dem Erfolg der Naturwissenschaften, dass die Existenz Gottes widerlegt sei.“ Dem Autor liegt es jedoch am Herzen aufzuzeigen, dass solch eine Sichtweise voreilig ist. Auch wenn „manche Wissenschaftler mit Gott auf Kriegsfuß zu stehen scheinen“, bedeutet dies „keineswegs, dass die Wissenschaft selbst mit Gott auf Kriegsfuß steht.“

Deshalb steckt der Verfasser zunächst einmal das Feld ab, d. h. er beleuchtet die Fragen der Evidenz und des Glaubens, um danach die vergessenen Wurzeln der Wissenschaft und Argumente der Design-Theorie aus der historischen Perspektive zu beleuchten. Im zweiten Teil blickt Lennox auf die Voraussetzungen der Wissenschaft, blickt auf die Weltanschauung des Naturalismus sowie das Verhältnis des Theismus zur Wissenschaft. Anschließend widmet sich der emeritierte Oxford Professor der Frage nach dem Universum und der Entstehung des Lebens, um sich anschließend mit dem Geltungsbereich der Evolution kritisch-konstruktiv auseinanderzusetzen. Kapitel fünf blickt auf das Informationszeitalter und versucht Gehirn, Geist und die Quantenwelt dem Leser zugänglich zu machen.

Wer sollte das Buch lesen?
Obwohl Lennox allgemeinverständlich und strukturiert sowie nachvollziehbar argumentiert, sollte ein Leser ein grundsätzliches Interesse an Naturwissenschaft mitbringen. Ob man hierbei eher Kreationist oder Naturalist ist, spielt für die Lektüre keine Rolle, da sich der Autor mit beiden Positionen kritisch-konstruktiv und möglichst sachlich auseinandersetzt. Allerdings ist Lennox davon überzeugt, dass „die Existenz eines rationalen Schöpfers der Naturwissenschaft Glaubwürdigkeit verleiht, da seine Existenz für die Naturwissenschaft notwendige Überzeugungen begründet, dass das Universum rational verstehbar ist.“

Was gibt es Kritisches?
Manche Stellen im Text werden so manchem Leser einiges abverlangen. Dabei sollte man sich in Erinnerung rufen, dass es Lennox auch darum geht, wissenschaftlich sauber und nachvollziehbar zu argumentieren. Daher wird nicht jeder sofort zu allen Details und Argumenten einen Zugang finden, jedoch wird man als Leser merken: „Hier schreibt ein leidenschaftlicher Denker und Wahrheitssucher, der nicht Wissenschaft betreibt, obwohl er Christ ist, sondern gerade, weil er Christ ist.“

Weshalb sollte man das Buch lesen?
Mit John Lennox schreibt ein Wissenschaftler, der Naturwissenschaft als einen Bestandteil seiner Gottesbeziehung versteht. „Ich bin begeistert von Naturwissenschaft und den Erkenntnissen, die sie uns über Gottes unglaubliche Kreativität vermittelt, und den weiteren objektiven Indizien, auf die sich der Glaube an ihn stützen kann.“ Die Gedanken Lennox‘ bieten aktuell eine der kompaktesten und besten Darlegungen, wie christliche Glaubensinhalte nach wie vor Naturwissenschaft inspirieren. Schrittweise führt Lennox vor, was es bedeutet, wenn Denkvoraussetzungen uns von vorneherein den Blick für einen Teil der Realität versperren. „Naturwissenschaften stehen hierbei keineswegs im Gegensatz zum Glauben an einen Schöpfer, sondern wurzeln vielmehr in ebendiesem Glauben an einen rationalen Schöpfer.“ Hierzu lädt der Autor den Leser ein, sich mit ihm auf eine Reise zu begeben, um die Argumente sorgfältig abzuwägen, damit man zu einer rationalen Meinung gelangt.

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