Heute noch Gemeindezucht?

Werner Mücher
Heute noch Gemeindezucht?

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  • Daniel Verlag
  • 1. März 2006
  • 92
  • Paperback
Dieses Buch zeigt kein gemeindliches Strafregister auf, sondern macht deutlich, dass... mehr

Dieses Buch zeigt kein gemeindliches Strafregister auf, sondern macht deutlich, dass Gemeindezucht durchaus biblisch ist und zunächst einen positiven Aspekt hat. Gemeindezucht setzt sehr früh an und will den anderen auf den Weg zurückführen, wo er zur Ehre Gottes ist und wo er seinen Segen erfahren kann. So ist diese Neuerscheinung für die Seelsorge in der Gemeinde eine wertvolle Hilfe. Der Autor weist ebenfalls deutlich darauf hin, dass Gott heilig ist. Das bedeutet, dass die von Ihm vorgegebenen Ordnungen in der Gemeinde beachtet werden müssen. Das Neue Testament enthält daher auch eine Vielzahl von Anweisungen, was zu tun ist, wenn Gläubige einer örtlichen Gemeinde nicht bereit sind, Sünde in ihrem Leben zu verurteilen. Dann ist die Gemeinde aufgefordert, nach biblischen Vorgaben zu handeln. In diesem Buch werden entsprechende Bibelstellen unter die Lupe genommen.

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Kundenbewertungen für "Heute noch Gemeindezucht?"
09.01.2020

Sehr zu empfehlen

Was verstehen wir heute unter „züchtigen“? Wenn das Duden Universalwörterbuch Recht hat, dann „durch Schlagen hart bestrafen“. Demgemäß wird für „Zucht“ unter anderem angegeben „[strenge] Erziehung, Disziplinierung: eine eiserne Zucht ausüben“. So könnte es bedeuten, dass Zucht aus Gottes Perspektive bedeutet, je-manden streng zu disziplinieren. Entsprechendes könnte man dann auch von Ge-meindezucht erwarten. Weiterhin: Wer muss eigentlich gezüchtigt werden? Wann, wie und warum?
Diesen Fragen geht das vorliegende Buch nach. Es basiert auf Vorträgen, die für die Veröffentlichung gründlich überarbeitet wurden. Am Schluss ist ein Leitfaden ab-gedruckt, der die wesentlichen Aspekte des Themas stichpunktartig zusammenfasst.
Das Buch ist in vier Hauptteile gegliedert. Im ersten geht es um „Grundsätzliches über die Zucht“, z.B. um Mittel und Ziel der Zucht, um Leiden, Heiligkeit und Strafe. Festzuhalten ist hier: „Zucht ist eine Sache, mit der wir zeitlebens zu tun haben. Es ist nämlich Gott selbst, der sich vorgenommen hat, uns zu einem bestimmten Ziel hin zu erziehen“ (S. 9). Und: „Im Allgemeinen hat das Wort ‚Zucht‘ für uns einen recht negativen Klang ... Aber in der Bibel ist das durchaus nicht der Fall. Wenn Gott Zucht übt, zieht oder erzieht Er. Er erzieht alle seine Kinder ... Die Erziehung seiner Kinder ist ihm so wichtig, dass er sie selbst übernommen hat“ (S. 13).
Im zweiten Teil wird der Bereich aufgezeigt, wo Zucht ausgeübt wird, und im dritten geht es um die richtige Gesinnung beim Ausüben der Zucht. Schließlich handelt der vierte Teil von „Formen, Anlässen und Zielen der Zucht“.
Nach der Lektüre dürfte Folgendes deutlich geworden sein: Gott erzieht seine Kinder. Das Motiv dabei ist „niemals Zorn, sondern seine Liebe“ (S. 29). Jede wirkungsvolle Erziehung oder Unterweisung der sündigen Menschen schließt aber auch Strafe und Korrektur mit ein bzw. verlangt sie. Gott benutzt verschiedene Umstände, „damit wir heilig werden“ (S. 18). Diese sind aber von uns nicht immer zu verstehen. Er benutzt auch konkret Menschen, um andere auf Fehler aufmerksam zu machen, bzw. beim Beharren auf einem falschen Weg die Gemeinde, um sich der Betreffenden anzunehmen. Das Ziel ist zunächst eine Zurechtbringung. Gelingt dies nicht, sollte eine Zurechtweisung bzw. Ermahnung folgen, dann eine Bezeichnung. War alle Zucht vergeblich, dann muss der Ausschluss erfolgen, wobei die Hoffnung bestehen bleibt, dass eine Wiederherstellung geschieht. Darum sollte intensiv gebetet werden. Damit evtl. verhindert werden kann, dass es zum Äußersten kommt, sollte also möglichst im kleinen Rahmen versucht werden, Konflikte zu lösen, Fehler anzusprechen und Sünden bewusst zu machen, im Zusammenhang eines aufrichtigen Kümmerns um den Nächsten.
Dass wir wieder mehr für die unterschiedlichen Bereiche der Zucht sensibilisiert werden, ist das Verdienst dieses Buches. So sei jedem die Lektüre empfohlen, nicht zuletzt deshalb, damit wir mehr an Gottes Heiligkeit teilhaben können.
Jochen Klein / weitere Rezensionen auf www.jochenklein.de

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