Das Predigeramt aus Sicht eines Puritaners

Richard Baxter
Das Predigeramt aus Sicht eines Puritaners

Das Predigeramt aus Sicht eines Puritaners

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  • 863939000
  • 978-3-941988-39-2
  • 3L Verlag
  • 1. April 2012
  • 160
  • gebunden, 14 x 21 cm
Hier wird Lesern ein Buch dargeboten, das an ergreifender Wahrheit, gewaltigem Ernst und echter... mehr
Hier wird Lesern ein Buch dargeboten, das an ergreifender Wahrheit, gewaltigem Ernst und echter Salbung wenige seinesgleichen hat. ''Der Herr, welcher sprach: Siehe, ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende! hat diese Verheißung an dem Verfasser herrlich bezeugt denn durchweg weht in dieser Schrift der Geist eines Zeugen aus der apostolischen Zeit. Es spricht darin ein Mann, mächtig und erfahren in der Schrift, brünstig im Geiste, welcher redet, weil er glaubt den die Liebe Christi also drängt.''
Darum deckt er das Verderben schonungslos auf, was er auch unter den gläubigen Dienern des Herrn noch findet er straft sie scharf, damit sie gesund würden im Glauben, und ohne im Geringsten von dem Ernst der göttlichen Gebote etwas zu ersetzen, hält er ihnen den untrüglichen Spiegel des Wortes, das da bleibt in Ewigkeit, vors Angesicht. Aber bei aller gewaltigen Strenge durchzieht sein Reden doch der Hauch himmlischer Liebe, von welchem das heilige Feuer in seiner Brust angefacht wurde, das Verirrte zurückzubringen, das Verwundete zu heilen und den Schwachen zu trösten. So fühlt man bald auch diesem echten Jünger des unvergleichlichen Meisters an, dass Durst nach der Seligkeit seiner Miterlösten - in und außerhalb seines Predigtamtes - die Seele aller seiner Ermahnungsreden ist.
Es ist zu hoffen, dass die kräftige Sprache dieses apostolischen Mannes des 17ten Jahrhunderts, wie sie in diesem Buch zu finden ist, nicht zu stark ist für unsere nervenschwache, gereizte Zeit dass die vielen Werkzeuge - welche der Herr sich gegenwärtig in seiner Kirche wieder zugerüstet hat - und von denen so manche, im Verhältnis zu dem Maße ihrer Gaben und Kräfte und den begünstigenden Umständen der Zeit, noch so wenig tun für das Reich Gottes. Auch dass sie sich durch diese Lebensworte die lässigen Hände und die müden Knie stärken lassen, auf dass sie gewisse Tritte tun mit ihren Füßen und nicht straucheln wie die Lahmen, sondern vielmehr gesund werden damit wenn der Herr nun dereinst offenbart wird in seiner Herrlichkeit und sie vor seinem Richterstuhl offenbar werden, sie Freudigkeit haben und nicht zuschanden werden vor ihm in seiner Zukunft!
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