Johannes Busch

Ein Botschafter Jesu Christi
Wilhelm Busch

Johannes Busch

Ein Botschafter Jesu Christi
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  • 256349000
  • 978-3-86699-349-5
  • CLV
  • 1. Juni 2016
  • 224
  • Hardcover, Leinen mit Schutzumschlag, 14 x 21 cm
Immer häufiger und drängender wird in unserer Zeit der Mangel an Vorbildern beklagt. Doch... mehr

Immer häufiger und drängender wird in unserer Zeit der Mangel an Vorbildern beklagt. Doch Johannes Busch, von dem in diesem Buch erzählt wird, war solch ein Leitbild, Vorbild und Wegweiser, an dem sich die Gnade Gottes in Jesus Christus beeindruckend offenbart hat.
Was uns hier sein älterer Bruder Wilhelm Busch in seiner bekannten, lebendigen und fesselnden Erzählweise berichtet, ist ein Augenzeugen- und Tatsachenbericht davon, wie Gott auch unter den Menschen unserer Tage wirkt. Man lernt verstehen, wie wertvoll ein gesegnetes väterliches Erbe ist. Wir folgen den Spuren der Jugendjahre, der Zeit des Lernens und Wanderns – und erfahren von der Fülle, aus der dieser Jugendevangelist schöpfte. Zugleich ist dieses Buch eine Anleitung für eine biblische, evangelistische Jugendleiterpraxis – eine Fundgrube eindrücklicher Erlebnisse. Auf allen Seiten dieses Buches wird hinter den vordergründigen Ereignissen des hier beschriebenen Lebens deutlich:
Hinter allem steht leitend und prägend der Eine, an dessen statt Johannes Busch Botschafter war: der Herr JESUS CHRISTUS.

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Kundenbewertungen für "Johannes Busch"
05.01.2020

Sehr lohnend

1961 stand ein 15-Jähriger regelmäßig am Eingang einer Buchhandlung, weil es regnete, und wartete dort auf die Straßenbahn, die ihn von Schwelm zu seiner Lehrstelle nach Wuppertal bringen sollte. Sein Blick fiel immer wieder auf ein Buch mit dem Titel Johannes Busch – ein Botschafter Jesu Christi. Er wurde neugierig und wünschte es sich zum Geburtstag. Dies berichtet der Verleger Wolfgang Bühne im Vorwort zur Neuauflage und schreibt: „So las ich diese Lebensgeschichte, die mein falsches Bild vom Christsein völlig auf den Kopf stellte. Ich lernte per Buch ein Christenleben kennen, das so erfüllend, beneidenswert und herausfordernd war, wie ich es mir bisher in keiner Weise vorstellen konnte. Die Folge war, dass ich mir in den nächsten Wochen alle damals lieferbaren Bücher der Brüder Busch nach und nach besorgte und mit großer Freude und oft feuchten Augen verschlang. Gott hat diese Bücher benutzt, um mir die Augen für meine eigene Verlorenheit und die Einzigartigkeit unseres Erlösers zu öffnen. Für mich begann damit ein neues Leben, die ‚Umwertung aller Dinge‘ …“

Wer war Johannes Busch? Er wurde 1905 in Wuppertal geboren und starb 1956 nach einem Autounfall in Bochum. Aufgewachsen in einem vom schwäbischen Pietismus geprägten Elternhaus, wurde er nach dem Theologiestudium 1930 Pfarrer in einem Bergarbeiterbezirk von Witten/Ruhr. Während des Nationalsozialismus war er aktives Mitglied der Bekennenden Kirche, erwies sich im Kirchenkampf als eine führende Stimme, war Bundeswart des Westdeutschen Jungmännerbundes und später Landesjugendpfarrer von Westfalen. Er war Evangelist und Seelsorger. Rolf Scheffbuch schreibt: Ihm „war wichtig, Einzelnen zum Glauben zu helfen“. Für seine Verkündigung war die „Ehrfurcht vor der Bibel“ kennzeichnend und „das Lieb-machen des Heilandes der Sünder“.

Diese Biografie, geschrieben von seinem bekannteren Bruder Wilhelm, erschien sechs Monate nach seinem Heimgang. Warum sollte man ein solches Buch aus schon recht ferner Zeit lesen, das zum Teil Bezeichnungen enthält, die man kaum noch kennt (z.B. Bundeswart)? Zunächst einmal zeichnen sich die Texte von Johannes und Wilhelm Busch auch heute noch durch eine Lebendigkeit, Verständlichkeit, Tiefe und Aktualität aus, die sie nach wie vor äußerst lesbar machen (die zentralen Themen der Menschheit haben sich ja seit Beginn kaum verändert). Weiterhin lernen wir einiges über die kirchengeschichtlichen Entwicklungen in dieser Zeit, und auch die Glaubenstaten ermuntern uns für unseren Alltag.

Das Buch "Stille Gespräche. Seelsorge für Mitarbeiter" von Johannes Busch ist in die Bereiche „Persönliche Seelsorge“, „Wir müssen es weitersagen“, „Von Ohnmacht und Vollmacht“ und „Aus der Praxis“ gegliedert. Die Themen werden in kurze Abschnitte unterteilt, was das Lesen erleichtert. Den Leser erwarten keine theoretischen Reflexionen, sondern Darstellungen auf dem Hintergrund der Bibel, angereichert mit Beispielen aus dem Erfahrungshorizont des Autors. Bei dem vielfältigen Gewinn, den man durch die Lektüre hat, kann man auch die – zum Teil etwas fragwürdigen oder problematischen – kirchlichen Kontexte verschmerzen, die den Hintergrund der Bücher bilden.

Jochen Klein / mehr Rezensionen auf www.jochenklein.de

03.08.2016

Ein Botschafter Jesu Christi

Rechtzeitig zum 60. Todesjahr von Johannes Busch und dem 50. Todesjahr von Wilhelm Busch ist diese wertvolle Biografie nach über 40 Jahren neu aufgelegt worden. Es ist nicht nur die beeindruckende Lebensgeschichte eines Pfarrers und Evangelisten, der durch seine unermüdliche Vortrags- und Seelsorgetätigkeit eine Generation von jungen Christen entscheidend geprägt hat, sondern auch die Familiengeschichte der Familie Busch und Kullen, die in mindestens drei Generationen tiefe Segenspuren hinterlassen hat.
Dieses Buch ist ein Augenöffner dafür, wie ein an Gott freudig hingegebenes Leben aussehen kann und weckt eine tiefe Sehnsucht, Jesus Christus kennen zu lernen und ihm nachzufolgen.
Der Leser erfährt in dieser bewegenden Biografie auch ein Stück Kirchengeschichte und Kirchenkampf vor dem Zweiten Weltkrieg: Der Kampf der "Bekennenden Kirche" gegen die braune Ideologie der Nazis und der "Deutschen Christen", in dem sowohl Wilhelm wie auch Johannes Busch mit Entschiedenheit für ein unvermischtes Evangelium gekämpft haben. Als Konsequenz standen sie auf der "schwarzen Liste" der Nazis und bekamen deren Hass und Feindschaft sehr zu spüren.
Aber es werden auch die bewegenden Nachkriegsjahre geschildert, in denen im ausgebluteten und zertrümmerten Deutschland ein Hunger nach Gottes Wort entstand und viele ernüchterte Menschen die Kirchen, Jugendveranstaltungen und Evangelisationen füllten, um Antworten auf ihre Lebensfragen zu bekommen.
Johannes Busch, Vater von sechs Kindern, wurde nur 51 Jahre alt. Er war in der Karnevalszeit unterwegs zu einer Evangelisation, als ein betrunkener Autofahrer in den VW des Evangelisten raste und ihn so schwer verletzte, dass er wenige Wochen später an den Folgen des Unfalls starb. Bis dahin war er unermüdlich unterwegs, um in großen Veranstaltungen wie auch in kleinen Jugendkreisen und persönlichen Gesprächen Menschen für Jesus Christus zu gewinnen.
Wilhelm, der leibliche und auch geistliche Bruder und Freund von Johannes Busch, hat in seiner lebendigen Art diese eindrückliche Lebensgeschichte mit dem Wunsch und Gebet geschrieben, um die Leser zu einer freudigen und entschiedenen Nachfolge zu ermutigen.

21.06.2016

(ohne Titel)

"Ein Busch ist mehr wert als ein ganzer Wald von Pastoren! – dem kann ich nur vollständig zustimmen!
Es ist eins der besten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe! Alleine schon deshalb, weil wir Großeltern und Eltern kennenlernen, wie wir gerne wären. Es ist „heile Welt“ in den größten Krisen des 20. Jahrhunderts. Fast nichts war leicht in seiner Zeit, aber geprägt von großer Freude und kindlichem Glauben. Das Buch ist dermaßen ermutigend, dass es traurig macht, es nach wenigen 224 Seiten schon beiseitelegen zu müssen. Der Geist der beiden Brüder ist so gütig, mild und gleichzeitig unmissverständlich – sie erinnern wirklich an Jesus!
Eine kleine Kostprobe:
Meine Brüder, wie sind wir dagegen so arm geworden, die wir uns daran gewöhnt haben, von Jesus nur noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu reden! Redet nicht vom Erbe der Väter, wenn nicht Arbeiter und Bauern, Handwerker und Studenten wieder willens werden, da, wo sie Gott hingestellt hat, von Jesus zu rufen und zu reden, weil ihnen das Herz für ihn brennt! Ganz gewiss sind unsere Bibelstunden das verborgene Heiligtum, ohne das wir nicht mehr leben können. Ganz gewiss erquicken wir uns mit der ganzen Gemeinde unter seinem Wort. Aber dieses Wort wird uns selbst zum Gericht, wenn wir es nicht hineintragen in die Umgebung unseres Alltags: Im Fabriksaal, unten auf der 7. Sohle, auf den Fluren unserer Universitäten und Gymnasien, in unseren Büros und Handwerksstuben, da muss wieder das Wort von Jesus erklingen, da müssen Zeugen Laut geben. Ein Jungmännerwerk, dem Gott nicht solche Zeugen schenkt, ist abbruchreif. Gott will Raum machen! Kann er uns dazu gebrauchen?
Damals gab es durch und mit den beiden Buschbrüdern eine Erweckung unter den jungen Männer – wäre nicht schlecht für unsere Zeit! Und hier ist die Anleitung!"

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Sophie Muller Sophie Muller
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