Christentum und Gesellschaft

Wovon wird unser Denken beeinflusst?
Jochen Klein
Christentum und Gesellschaft

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Wovon wird unser Denken beeinflusst?
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Die Frage, ob Gott existiert, ist wichtig. Deshalb spielt sie für viele Menschen eine große... mehr

Die Frage, ob Gott existiert, ist wichtig.
Deshalb spielt sie für viele Menschen eine große Rolle. In diesem Buch wird gezeigt, wie es dazu kam, dass viele Menschen darauf eine Antwort fanden. Es geht um die Ausbreitung des Christentums und die Verbreitung der Bibel, aber auch um Gegenbewegungen, die mit Gewalt oder mit Worten verhindern wollten, dass sich die Botschaft des Christentums verbreitete. Dabei wurde z.B. der Verstand an die Stelle Gottes gesetzt, alles Absolute relativiert, dem Aberglauben oder Atheismus vertraut oder der Wissenschaft allumfassende Erklärungsmacht zugesprochen.

In dem Buch ist weiterhin zu lesen, wie sich Christentum und Gesellschaft gegenseitig beeinflussen und welche Auswirkungen dies auf unser Denken und Handeln hat. - Und: es möchte den Weg zeigen, auf dem man Gott finden kann.

Ein evangelistisches Taschenbuch zu einem günstigen Preis.
Überarbeitete und erweiterte Auflage 2020.

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Kundenbewertungen für "Christentum und Gesellschaft"
17.10.2020

Informative Aufklärung

Ist die Frage, ob Gott existiert von Bedeutung? Heutzutage darf doch jeder nach seiner Façon glücklich werden. Jochen Klein, Autor und Lehrer, ist der Ansicht, „dass die Frage nach Gott für einen Menschen eine große Rolle spielt. Deshalb legt er mit „Christentum und Gesellschaft“ eine knappe Überblicksdarstellung vor.



In den sechs Kapiteln nimmt Klein seine Leser mit auf einen Schnelldurchlauf durch Kirchen-, Philosophie und Gesellschaftsgeschichte. Er möchte aufzeigen, „wie und auf welchem Weg man Gott finden kann und wie Menschen ihn im Lauf der Jahrhunderte gefunden haben“.



Im ersten Kapitel stellt er die rasche Ausbreitung des Christentums dar. Anschließend fokussiert sich der Autor auf die Bedeutung der Bibel für das Volk. Bevor Martin Luther seine Bibelübersetzung auf den Markt brachte, gab es bereits 18 gedruckte deutsche Bibeln und nachweislich 60 Teilbibelabdrucke. Doch dem Gottes Wort stellte sich das einzelne Individuum in den Weg. Mit der Lösung der „alten Fesseln“ wurde dem Menschen Freiheit, Glück und Macht in Aussicht gestellt. Somit verlor der Glaube im Zeitalter der Aufklärung zunehmend an Bedeutung. „Die Folge war, dass sich die eigene Vernunft auch als Maßstab für die Beurteilung der Bibel etablierte“. Das Denken der Moderne war stark von den aufklärerischen Erkenntnissen geprägt. Doch, weil sich die Fortschrittsversprechen und Fortschrittshoffnungen nicht erfüllten, stürzte die Moderne in die Krise und die Postmoderne wurden geboren. „Der auf rationale Durchdringung und Ordnung gerichteten Moderne stellt die Postmoderne eine prinzipielle Offenheit, Vielfalt und Suche nach Neuem entgegen“. Diese „neue Toleranz“ führt schlussendlich in das 21. Jahrhundert, denn aktuell gibt es keine allgemeingültige Wahrheit mehr. „Wahrheit ist kein Faktum, sondern eine Frage des momentanen Standpunktes“. Im sechsten Kapitel zieht Klein daher die Schlussfolgerung, dass es sich zu entscheiden gilt: Möchte man der „eigenen Vernunft, den östlichen Religionen, verschiedenen Sekten, Aberglaubenslehren und Göttern glauben oder der Bibel, dem Wort Gottes“.



Die einzelnen Kapitel werden mit zahlreichen Exkursen ergänzt, die vertiefende Hintergrundinformationen und wissenswerte Fakten sowie Beurteilungen der einzelnen Aspekte dem Leser an die Hand geben. „Das Christentum und ihm entgegenstehende Philosophien hatten immer auch Auswirkungen auf das Denken und Handeln der Menschen und auf die Gesellschaft“.



Insgesamt liegt ein Büchlein vor, das sich mit den Auswirkungen des Christentums, der Bedeutung der Bibel, den Auswirkungen des Denkens der Aufklärung, der 1968-er Bewegung, der Postmoderne und aktuellen Entwicklungen in Bezug auf Glaube bzw. Religion auseinandersetzt.



Als Lesepublikum richtet sich Klein an jüngere Leser wobei der Inhalt generationsübergreifend von Bedeutung ist. Besonders für Oberstufenschüler und Studenten ist das Wissen dieser Hintergründe zentral. Einerseits um für sich persönlich die entsprechenden Lehren aus der Entwicklung von Christentum und Gesellschaft zu ziehen. Andererseits hilft die Auseinandersetzung mit dem Dargestellten gesellschaftliche Entwicklungen besser verständlich und nachvollziehbar zu machen, „um biblische Schlussfolgerungen daraus ziehen zu können“. Denn es gilt, sich nicht von dem verbreiteten Relativismus oder antichristlichen Gedankengut negativ beeinflussen zu lassen.



Klein gelingt es kompakt, klar und konstruktiv einen großen Bogen aufzuspannen, um Fragenden aufzuzeigen, dass Christentum und Gesellschaft einander beeinflussen und Auswirkungen auf unser Denken und Handeln haben. Schlussendlich zeigt sich, dass die Frage, ob Gott existiert, wichtig ist und für viele Menschen eine große Rolle spielt.
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