Wie Gott das Herz erfüllt ...

Betrachtungen über das Geheimnis der Bekehrung
Willem Teellinck
Wie Gott das Herz erfüllt ...

Wie Gott das Herz erfüllt ...

Betrachtungen über das Geheimnis der Bekehrung
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  • 819705000
  • 978-3-948475-05-5
  • Sola Gratia
  • 1. Oktober 2019
  • 180
  • Hardcover, 14 x 21 cm
Willem Teellinck (1579–1629) wurde oft als "Vater der Niederländischen Reformation" ("Nadere... mehr

Willem Teellinck (1579–1629) wurde oft als "Vater der Niederländischen Reformation" ("Nadere Reformatie") bezeichnet. Der Zweck der Nadere Reformatie war es, eine wahre, weiterführende Reformation zu erreichen, nicht nur in der theologischen Lehre, sondern auch im praktischen Leben. Man müsse praktizieren, was gepredigt wurde, und das solle im täglichen Leben sichtbar sein. Die Anwendung biblischer Prinzipien auf Familie, Gesellschaft, Kirche, Politik und Staat war das Ziel.
Teellinck zeigt uns die Vergänglichkeit dieser Welt, die dem Herzen keine wirkliche Ruhe geben kann. Auch findet die Seele keinen wahren Frieden in sich selbst. Nur das Herz, das in Gott ruht, besitzt wirkliche Ruhe und wahren Frieden.
In diesem Werk hat Teellinck auf  bewegende und tiefe geistliche Weise die Verblendung und Verderbtheit des menschlichen Herzens sowie die Besorgnisse einer suchenden Seele aufgezeigt. Gerade diese ehrliche und reine Seelenanalyse kann ein Trost für die kämpfenden Seelen sein und sie zur einzigen Grundlage des Glaubens führen: Christus.

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07.08.2020

Reformation des Herzens

„Sünde ist …“, dröhnt es aus den Lautsprechern der Kirche. Verwundert dreht mein Gegenüber sich zu mir und sagt: „Was bitte meint er mit Sünde?“ Dankbarerweise gibt es mittlerweile klare Literatur, wie die von Willem Teellinck „Wie Gott das Herz erfüllt…“, damit man Fragenden Rede und Antwort stehen kann.
Willem Teellinck (1579-1629) wird oft als „Vater der Niederländischen Reformation“ bezeichnet. Unter dem Einfluss des puritanischen Lebens und den Kontakten mit puritanisch-pietistischen Kreisen wurde sein Leben verändert. So erfuhr er von der Heiligung des Lebens in all ihren Aspekten, die von einem tiefen persönlichen Glaubensleben gespeist wird. Von dieser Tiefe berichtet das vorliegende Werk.
So stellt er in seinen Ausführungen die Vergänglichkeit dieser Welt, die dem Herzen keine wirkliche Ruhe geben kann, vor. Allein bei Gott findet das Herz Ruhe. Doch die Verblendung und Verderbtheit des menschlichen Herzens trübt den Blick auf das Licht der Welt: Jesus Christus. Daher zeigt Teellinck einer suchenden Seele den Reichtum in Christus auf. Gerade diese ehrliche und reine Sachanalyse birgt ungemeines Trostpotenzial für die kämpfende Seele in sich.
Anhand von 30 Kapiteln betrachtet der Verfasser die unterschiedlichen Phasen, Regungen und Zustände der Seele eines verlorenen und gottfernen Menschen. Dazu blickt er auf die geschlagene, arme und bekümmerte Sündernatur. Je mehr man im Lesen fortschreitet, desto tiefer wird der Blick in die Veränderungen, die eine Bekehrung zu Jesus bewirkt. Denn die empfindsame, besorgte, ringende, bewegte, gottsuchende und gedemütigte Seele muss von Gottes Geist berührt werden, damit sie schließlich zu einer überzeugten, bekehrten, empfindsamen, eifrigen und liebenden Seele wird, die an Christus glaubt und ihm nachfolgt. „Indem wir nur in Jesus Christus unsere Seligkeit durch den Glauben suchen, haben wir ein großes Verlangen nach Gott und sind aufrichtig bemüht, alle seine Gebote zu halten“.
Die Lektüre wird das Herz eines aufrichtig Suchenden bewegen und ihm Christus vorstellen, sodass eine geistliche Erweckung durch Gottes Geist stattfinden kann. Jesusnachfolger werden zudem bewegt, über ein wichtiges Thema wie „Sünde“ nachzudenken und Buße über so manchen Lebensbereich zu tun. Zudem fördert die Auseinandersetzung mit dem Inhalt die persönliche Heiligung. Aufgrund der vielfältigen Betrachtungsweise gibt es für jede Persönlichkeit einen Bereich, indem er sich wiederfindet und der ihn anspricht. „Wenn der Geist Gottes die Selbsterkenntnis vertieft, beginnt die Seele, sich immer mehr über ihre tief verwurzelten Sünden und ihre große Weltlichkeit zu beklagen“. Die Sprache Teellincks wurde grundsätzlich beibehalten und nur geringfügig angeglichen und der heutigen Schreibweise angepasst.
In einer Zeit, in der Sünde, Buße und Bekehrung aus dem Sprachschatz immer weiter verdrängt werden, kann solch eine einfühlsame, ehrliche und ermahnende Lektüre neu zu einer Reformation des Herzens führen, damit keine emotionale, sondern eine geistgewirkte Bekehrung stattfindet.

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