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Aus dem Vorwort:
"Als ich das alte, bereits vergriffene Buch mit großem Interesse gelesen hatte, wurde mir bewusst, dass ich eine überarbeitete Version dieses Buches einem größeren Leserkreis zugänglich machen sollte. Was Superintendent J. E. Koch in seinem Buch »Luther und das Landl« geschrieben hat, ist sehr bewegend. Seit dem Jahr 1985, als ich das erste Buch über die Vertreibung der Salzburger Protestanten 1731/32 als erste Auflage drucken ließ, hat mich das Thema der leidenden Gemeinde um des Glaubens willen in unserem Land immer wieder neu beschäftigt. Momentan leben wir in einer Zeit der zunehmenden Gleichgültigkeit und Ablehnung gegenüber Gottes Wort. Dieses Buch soll Menschen dazu ermutigen, das Evangelium überall bekannt zu machen. Wie ernst leben wir unsere Hingabe an den Herrn Jesus? Die bewegende Geschichte der leidenden Christen um des Glaubens willen wird uns in diesem Buch sehr lebendig vor Augen gestellt. Möge das Buch erneut ein Feuer in uns entfachen. Mögen wir unserem Herrn von ganzem Herzen dienen."
Walter Mauerhofer

Autor: Walter Mauerhofer

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Aus dem Vorwort:"Viele hundert Menschen wanderten in ferne Lande, weil sie das Herz nicht ruhen ließ. Nach irdischen Begierden, nach Wohlleben, Gewinn und Ehre war ihr Verlangen nicht. Aber wir sehen noch etwas anderes, was nicht von dieser Welt ist, gerade dies bewegte viele Herzen, Vaterland, Vaterhaus und Freundschaft zu verlassen, nämlich die Liebe zu jener Stadt, von welcher in Hebr. 11,13-16 zu lesen ist.Gott hatte ein großes Volk in jenen Bergen und in den Tälern Tirols. Es sind diejenigen, welche entronnen waren und gerettet hatten, was kein Mensch verleugnen noch veräußern konnte, die Wahrheit. Weine mit denen, die auch gern das Vaterland für eine Fremdlingsschaft hingeben möchten, wo nur das eine frei ist und zwar das Evangelium.Mit den Zillertalern kam zu den protestantischen Gemeinden in Österreich, besonders nach Eferding und andern evangelischen Gemeinden, ein Geruch des Lebens zum Leben, eine Gotteskraft und das Bekenntnis des Mundes, das von einem starken Glauben sprach.Dies sei dir gesagt, lieber Leser, der du in diesen Blättern die bewegende Geschichte liest, — die einerseits bedrückend und traurig ist, andererseits aber auch ermutigend.Diese Geschichte wurde aus zuverlässigen Quellen bereits publiziert und berichtet von Aussagen der Ausgewanderten über ihre persönlichen Erfahrungen."Walter Mauerhofer

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Heute wissen wir, mit welcher Hingabe die Täufer Christus nachzufolgen suchten, wie ernsthaft sie Gottes Wort liebten und versuchten, ihm zu gehorchen, wie streng sie dem Grundsatz der Gewissensfreiheit anhingen, wie entschieden sie das Prinzip der Staatskirche verwarfen, wie energisch sie sich weigerten, das Heil an Zeremonien zu binden und wie eifrig sie versuchten, ihre Umgebung mit dem Evangelium zu erreichen. Die organisierte Christenheit forderte den Staat auf, diese "Ketzer" auszurotten, die es wagten, solche Grundlagen der Christenheit, wie das Staatschristentum, den Eid und die Kindertaufe infrage zu stellen.

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Johann Tobias Kießling
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Der Nürnberger Pietist J.T. Kießling (1742-1824) kam als "reisender Buchhändler" nach Österreich und verteilte den verfolgten Geheimprotestanten Bibeln und Erbauungsschriften und wurde als Evangelist vielen Österreichern ein Wegweiser zu Jesus Christus. Die Persönlichkeit Johann Tobias Kießling ist für uns ein großes Vorbild. Seine Lebensgeschichte zeigt uns seine Liebe zu seinen geliebten Österreichern, denen er mit größter Hingabe gedient hat. Dieses Buch ist für uns, die wir dem Herrn Jesus nachfolgen, eine Herausforderung. Wenn wir den treuen Dienst von Johann Tobias Kießling betrachten, der ein Handelskaufmann aus Nürnberg und zugleich ein eifriger Diener für den Herrn war, sind wir herausgefordert, eine Antwort darauf zu geben, warum man heute so wenig solchen missionarischen Eifer findet.Dieses Buch sollte von allen Christen gelesen werden, denen es ein Anliegen ist, ein Zeugnis für den Herrn zu sein. Es ist ein Buch, das den Leser herausfordert.

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Aus dem Vorwort:"Während vieler Jahre hat mich das Forschen über die Geschichte der Reformation und Gegenreformation in Österreich beschäftigt. Es ist eine Geschichte, die für alle überzeugten Christen zu einer echten Herausforderung aufgeschrieben wurde.Was ist uns die Nachfolge Jesu noch wert? Nachfolge erfordert Entbehrung. Diese Wahrheit wird oft unterschlagen. In Lukas 14,33 steht geschrieben: »So kann nun keiner von euch, der nicht allem entsagt, was er hat, mein Jünger sein.« Das ist eine unpopuläre Bedingung, die der Herr Jesus an seine Jünger stellte. Nachfolge bedeutet Verzicht auf materielle Werte, die uns an der konsequenten Durchführung der Nachfolge Jesu hindern. Der Mensch, der allem entsagt, was ihm bei der Verbreitung des Evangeliums nicht dienlich ist, wird keineswegs zum mittellosen Müßiggänger. Sein oberstes Ziel ist, dass die frohe Botschaft verkündigt wird. Verzicht wurde ganz besonders von den leidenden Christen in Österreich während der Verfolgungszeit abverlangt. Viele der Vertriebenen um des Glaubens willen mussten ihre Heimat und sogar ihre Kinder verlassen.Das Nachforschen der Ereignisse der damaligen Zeit hatte vor allem den einen wesentlichen Punkt offenbar gemacht, nämlich ihre Ehrfurcht vor dem Wort Gottes. Ihre Liebe zur Bibel. Der große Eifer, mit dem sie die Erbauungsbücher lasen. Der Eifer, mit dem die Geheimprotestanten das Wort Gottes in ihre Herzen aufnahmen, ist ein Ruf an uns, ebenfalls Gottes Wort zu studieren. Die Hingabe dieser leidenden Christen ruft uns zum Überprüfen unserer persönlichen Lebensweise und zum Überdenken unserer Hingabe an den Herrn Jesus auf, im Spiegel des Wortes Gottes. Sie fordert von uns eine ehrliche Antwort auf die Frage, ob nur ein Lippenbekenntnis oder eine hingebungsvolle Liebe zum Herrn Jesus vorliegt."Walter Mauerhofer

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Aus dem Vorwort:"... Für uns, die wir in Österreich im Gemeindegründungsdienst beschäftigt sind, sollte diese Geschichte eigentlich eine wichtige Lektüre sein. Wir sind nicht die Einzigen, die in diesem Land für den Herrn wirken dürfen. Vor uns und mit uns waren treue und mutige Zeugen Jesu am Wirken. Unter schwierigen Umständen und oft großen Entbehrungen wurde der Dienst in Hingabe getan. Der Herr hat eine wunderbare Ernte geschenkt. Was mich besonders bewegte beim Studium dieser Geschichte, ist der Zeitraum von 1945 bis 1979. Es war die Zeit der intensiven Evangelisation. Vielen treuen Mitarbeitern war es ein Bedürfnis, das Evangelium in der Öffentlichkeit in Missionszelten, Saalevangelisationen, Hauskreisen und im Freien zu verkündigen. Der Herr schenkte Frucht aus dieser Arbeit. Aus der Geschichte dürfen wir von vielen Zeugen des Herrn, von denen einige verstorben sind, persönlich viel lernen. Mit meinen Aufzeichnungen schließe ich meinen Bericht mit dem Jahr 1979. Es wäre noch viel zu schreiben, was nach dieser Zeit in unserem Land geschehen durfte und noch geschehen darf. Seit 1966 bin ich in der Gemeindegründungsarbeit tätig, seit 1973 gemeinsam mit meiner Frau Esther. Wir durften Zeiten der Erweckung erleben, aber auch Zeiten der Schwierigkeiten. Es war eine Zeit der Saat, aber auch eine kostbare Zeit der Ernte.Möge dieses Buch dazu dienen, besonders der jungen Generation Mut zu machen. Werft das Netz aus in alle Gebiete unseres Landes! Lasst euch durch die vielen Veränderungen in der Gesellschaft nicht entmutigen! Der Herr ist es, der Kraft und Freude zum Dienst schenkt."Walter Mauerhofer

2,50 €*
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