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Selbstannahme, Selbstbild, Selbstwertgefühl, Selbstverwirklichung - diese Schlagwörter zeigen, dass die Suche nach dem eigenen, dem wahren Ich für viele Menschen einen hohen Stellenwert besitzt.
Christen sollen einerseits ihren Nächsten lieben wie sich selbst, andererseits sich selbst verleugnen. Wo ist da Platz für Selbstverwirklichung? Kann man seinen Nächsten überhaupt lieben, wenn man nicht zuvor selbst die notwendigen "Streicheleinheiten" bekommen hat? Aber ist die christliche Nächstenliebe davon abhängig, dass man selbst von anderen Menschen geliebt wird? Ist gar auch die Liebe zu Gott davon abhängig?

In seinem Werk "WERTVOLL - Sich selbst lieben oder Gott lieben?" nimmt der bekannte christliche Autor und Seelsorger Jay Adams eine kritische Haltung gegenüber modernen Konzepten wie Selbstliebe, Selbstverwirklichung und Selbstwertgefühl ein. Diese Ideen werden von ihm auf ihre humanistischen Ursprünge hin untersucht und im Licht der Bibel bewertet. Adams hinterfragt dabei, ob die weit verbreitete Auffassung – man müsse sich selbst lieben, um andere lieben zu können –, die auch in evangelikalen Kreisen zunehmend Anklang findet, tatsächlich mit der biblischen Botschaft vereinbar ist. 

Jay E. Adams (1929 - 2020) war Direktor am Westminster Theological Seminary in Kalifornien und Dekan des Institute of Pastoral Studies am Christian Counseling und Educational Center. Er hat im In- und Ausland Vorträge gehalten und ist Autor von über 50 Büchern zu Fragen der Seelsorge.  

Neuauflage 2025 (Ursprünglich unter dem Titel "Ich liebe mich" erschienen)
Autor: Jay E. Adams

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1 Bewertung

28.05.26 06:30 | Wolfgang Bühne

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Ein sehr wichtiges und aktuelles Buch

Jay Adams, bekannter Autor vieler guter Bücher zu seelsorgerlichen Themen, behandelt in diesem Buch einige Theorien, die unter den Schlagwörtern "Selbstliebe", "Selbstverwirklichung", "Selbstwertgefühl" usw. auch bei den Evangelikalen Eingang gefunden haben und von Autoren wie Schuller, Trobisch, Dobson, Wright usw. propagiert werden.
Adams deckt in diesem Buch die humanistischen Quellen dieser verhängnisvollen Theorien auf, bewertet sie im Licht der Bibel und zeigt die biblische Alternative und den Segen der Selbstverleugnung.

Ein sehr wichtiges und aktuelles Buch, das weit verbreitet werden sollte.

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