Kommentar zu 2. Petrus & Judas

Benedikt Peters

Kommentar zu 2. Petrus & Judas

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  • 256325000
  • 978-3-86699-325-8
  • CLV
  • 1. Oktober 2013
  • 176
  • Hardcover, 14 x 21 cm
In seinem zweiten Brief warnt Petrus die Gläubigen vor drohender Gefahr: Irrlehrer werden mit... mehr

In seinem zweiten Brief warnt Petrus die Gläubigen vor drohender Gefahr: Irrlehrer werden mit attraktiven Lehren kommen. Damit sie in all diesen Versuchungen und Verlockungen standfest bleiben können, müssen sie mit Fleiß darum ringen, in der Heiligung und in der Erkenntnis des Herrn zu wachsen. Als Judas einige Jahre später seinen Brief schreibt, muss er feststellen, dass die falschen Brüder schon eingedrungen sind. Eindringlich und mit Leidenschaft ruft er die Gläubigen auf, für den ein für alle Mal überlieferten Glauben zu kämpfen.
Angesichts der zunehmenden Düsternis und Verwirrung, welche die Christenheit überfallen, brauchen die Gläubigen Licht für ihren Weg. Entsprechend verweisen sowohl Petrus als auch Judas auf alttestamentliche Vorbilder, das prophetische Wort und die Lehren des Herrn und seiner Apostel. Beide künden das Kommen des Herrn zum Gericht an und drängen damit die Geschwister, sich von den Lehren und Werken der falschen Brüder abzusondern. Sie schließen ihre ernsten Warnungen mit einem Blick auf den Einzigen, der seine Geliebten in seiner Macht und Gnade zu bewahren und zu vollenden vermag: unseren großen Gott und Retter.

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Kundenbewertungen für "Kommentar zu 2. Petrus & Judas"
16.02.2015

(ohne Titel)

"Mit der Auslegung des zweiten Petrusbriefes und des Judasbriefes ist der vierte Band der Kommentar-Reihe des Autors im CLV-Verlag erschienen. Sie soll mit der Auslegung des Römerbriefes fortgesetzt werden. Die Auslegung der beiden Briefe beginnt jeweils mit einer Einleitung, in welcher der rote Faden der Briefe verständlich und nachvollziehbar herausgearbeitet wird. Es folgt eine Vers für Vers-Auslegung, wobei dem Autor seine Kenntnisse der griechischen Sprache und seine profunde Bibelkenntnis zu Nutze kommt. Nahezu jede dieser Vers-Auslegungen wird durch Erläuterungen der Wortbedeutungen und der Grammatik des griechischen Grundtextes untermauert. Auch ältere und jüngere Kommentare anderer Autoren werden berücksichtigt. Sowohl der zweite Petrusbrief als auch der Brief des Judas haben eine große Aktualität. Während Petrus in seinem ersten Brief über die Verfolgungen und Angriffe von außen spricht, thematisiert er im zweiten Brief Angriffe von innen. Als das große Ziel des Glaubensweges stellt Petrus den Christen das Königreich, die Ankunft und den Tag unseres Herrn vor Augen (1,11.16; 3,10). Um dieses Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, müssen die Gläubigen sich vor Trägheit (Kap. 1), vor falschen Lehrern (Kap. 2) und vor Spöttern (Kap. 3) in Acht nehmen. Sowohl Petrus als auch Judas nennen als Kennzeichen der falschen Lehrer, dass sie den Herrn Jesus als Gebieter verleugnen und die Gnade in Ausschweifung verkehren (2Petr 2,1-2; Jud 4). Diese beiden biblischen Schreiber führen Beispiele aus dem Alten Testament an, die zeigen, dass diese Haltung das Gericht Gottes nach sich zieht. Neben der Tatsache, dass der Herr die Gerechten aus der Versuchung zu retten weiß (2Petr 2,9), werden die Gläubigen angewiesen, sich selbst in der Liebe Gottes zu erhalten (Jud 21). Beide Briefe enthalten nicht leicht zu verstehende Aussagen. Was bedeutet es z. B., die eigene Erwählung und Berufung fest zu machen (2Petr 1,10)? Was ist gemeint, wenn beide von der Sünde der Engel schreiben, die ihren ersten Zustand nicht bewahrt, sondern ihre eigene Behausung verlassen haben (Jud 6)? Diese Fragen und noch zahlreiche weitere findet man in dem Kommentar fundiert beantwortet. Hilfreich wäre auch ein systematischer Vergleich zwischen den beiden Briefen, eine genauere Darstellung der Parallelen und der besonderen Schwerpunkte gewesen. Empfehlenswert ist der Gebrauch der Auslegungen parallel zur Bibellese in der Stillen Zeit, weil sie nicht nur das verstandesmäßige Erschließen des biblischen Textes erleichtern, sondern durchaus erbaulich sind und zu einer kritischen Selbstprüfung anregen. (Aus Buchbesprechung „fest & treu“ 02/2014)"

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