Gott liebt keine Kompromisse

A. W. Tozer

Gott liebt keine Kompromisse

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Kann die Gemeinde Jesu aus dem Sog einer zunehmenden geistlichen Verflachung und einer immer... mehr

Kann die Gemeinde Jesu aus dem Sog einer zunehmenden geistlichen Verflachung und einer immer stärkeren Verweltlichung in der Endzeit gerissen werden?
Die Antwort, die A. W. Tozer (1897–1963) im vorliegenden Buch gibt, ist ein klares Ja. Voraussetzung ist allerdings, dass die Gemeinde auf die Stimme Gottes in seinem Wort hört, ihre grundlegende geistliche Einstellung korrigiert, falsche Wege aufgibt und sich in der Rückbesinnung auf ihren eigentlichen Auftrag neu ausrichten lässt: Sie soll einer Welt voller Finsternis und Gottvergessenheit kompromisslos die Botschaft von der einen Rettung in Jesus Christus bezeugen und seine Liebe weitergeben.
Da in diesem Buch 39 Leitartikel zusammengestellt wurden, die der Autor ursprünglich für die viel gelesene Zeitschrift The Alliance Witness verfasste, ist das Spektrum der Themen in den einzelnen Kapiteln recht weit gespannt. Trotzdem wird der Leser ohne Weiteres den "roten Faden" darin erkennen: Gott liebt keine Kompromisse, aber dem demütigen Gläubigen, der die Gemeinschaft mit ihm im Gebet sucht, steht der Weg zur Wiederherstellung und erneuten Brauchbarkeit im Dienst offen!

Bearbeitete Neuauflage 2021

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Kundenbewertungen für "Gott liebt keine Kompromisse"
01.12.2021

aufrüttelnd, hinterfragend, motivierend - Tozer eben

Ich lese gerne die Bücher von A.W. Tozer, dessen Schriften immer wieder neu aufrütteln, hinterfragen, motivieren. Schön, dass sich der Verlag dazu entschlossen hat, dieses Werk neu aufzulegen.
Das Buch ist eine Zusammenstellung einzelner Artikel, die fast ausschließlich in der Zeitschrift The Alliance Witness veröffentlicht wurden. Auch nach ca. 60 Jahren haben die einzelnen Artikel/Kapitel nichts von ihrer Aktualität eingebüßt.
Tozer mahnt wie so häufig zur innigen Gemeinschaft mit dem Herrn, zur kompromisslosen, ungeteilten Nachfolge sowie zur Heiligkeit und Absonderung statt zur Weltförmigkeit. Hierbei ist es von Vorteil, dass sich Tozer keiner christlichen Denk-Schablone zuordnen lässt.
Vor allem die Gemeinden werden immer wieder durch seine Worte gewarnt und herausgefordert. Nach seiner Einschätzung haben sie sich „von den Reichen der Welt und deren Herrlichkeit einfangen lassen“ (S. 24), und haben „im Grunde ihr Zeugnis verloren. (…) Ihre einst sichere, laute Stimme ist zu einem entschuldigenden Geflüster geworden.“ (S. 37). „Sie sitzen zu Adams Füßen, bitten um Unterweisung und klären ihre Botschaft mit den weltlichen Ideologen ab, bevor sie diese weitergeben“ (S. 38).
Auch Prediger, die nach einem französischen Sprichwort als drittes Geschlecht aufgeführt werden (S. 118), werden durch seine Kapitel besonders aufs Korn genommen. So unterscheidet Tozer wohltuend zwischen dem Rhetoriker, der in seinem eigenen Namen spricht, und dem Prophet Gottes, der die Worte Gottes weitergibt (S. 79) und stellt die Frage nach der Motivation. An einer anderen Stelle motiviert er sie mit folgender Aussage: „Ich habe manche langweilige und weitschweifende Predigt durchlitten, doch keine Verkündigung ist langweilig, wenn der Prediger mir die Schönheit des Wesens Jesu aufzeigt.“ (S. 116).
Es sind provokante Aussagen wie folgende, die den Leser aufrütteln: „Falsche Demut ist tatsächlich nichts anderes als Hochmut mit einem anderen Gesicht. Sie wird in dem Gebet des Mannes deutlich, der sich vor Gott selbst verdammt, indem er sich als schwach, sündig und töricht bezeichnet, es jedoch nie verzeihen könnte, wenn seine Frau ihm dasselbe sagen würde“ (S. 152).
Gerade jung bekehrten Christen sind Tozers Bücher (und gerade auch dieses) sehr zu empfehlen. Nicht jeder These muss der Leser zustimmen, das tue ich auch nicht. Aber es gibt wenige Autoren, die so tiefgehend, praktisch und für die Heiligung förderlich schreiben.
Der CLV-Verlag möge bald auch „Die Wurzel der Gerechten…“ neu herausgeben!

07.08.2021

Mahnender Weckruf, der Heilung bringt

„Die Form kann sich verändern, wenn der Inhalt gleich bleibt“. Diese Aussage ist heutzutage oftmals in evangelikalen Kreisen zu hören, um neumodische Methoden zur Weitergabe des christlichen Glaubens zu begründen. A. W. Tozer sieht diese Entwicklung in „Gott liebt keine Kompromisse“ äußerst kritisch.
Wer ist der Autor des Buches?
Aiden Wilson Tozer (1897-1963), besser bekannt als A. W. Tozer, war ein US-amerikanischer evangelischer Pastor und Autor. Seine Werke werden dem Evangelikalismus zugeordnet.
Worum geht es in dem Buch?
Die Inhalte des Buches gehen auf Veröffentlichungen in der Zeitschrift The Alliance Witness aus den Jahren 1950 bis 1963 zurück, in denen Tozer als Redakteur dort tätig war.
Die insgesamt 39 Leitartikel umfassen ein breites Themenspektrum, doch hält folgender roter Faden sie zusammen: „Das populäre Christentum plappert die Sprache neutestamentlicher Theologie wohl noch, doch akzeptiert es die Ansichten der Welt und äfft eifrig ihre Gepflogenheiten nach“.
Angesicht der globalen Krise der Christenheit sind die Ermahnungen Tozers heilsam, wenngleich auch mit Schmerzen verbunden, da man erkennen muss, wie weit man vom „schmalen Weg“ bereits abgedriftet ist.
Wer sollte das Buch lesen?
Die Lektüre ist jedem Christen zu empfehlen, um sich selbst zu prüfen, inwieweit er bereits Kompromisse eingegangen ist. „Jede Bemühung, die darauf abzielt, es den Menschen leicht zu machen und Schuld und Beschämung wegzunehmen, ist restlos vergeudet“. Des Weiteren sollten sich Leiter und Prediger des Wortes mit den Inhalten auseinandersetzten, da die Gemeinde Jesu im 21. Jahrhundert schwer erkrankt ist, weil die Lehre verwässert und das Gefühl und die Emotion emporgehoben werden.
Was macht das Buch besonders?
Beim Lesen wird man erstaunt sein, wie aktuell die Inhalte sind, obwohl sie schon vor einigen Jahrzehnten verfasst worden sind. „Der Nachfolger Christi ist dazu berufen, die Wahrheit in ihrer Gesamtheit zu erfassen“. Tozers Sprache ist markant, mahnend und dennoch davon geprägt, keine billige Gnade zu offerieren, sondern zur Nachfolge Christi zu ermutigen. „Wir werden zu viel von der Welt beeinflusst und zu wenig vom Geist bestimmt“.
Mehr Rezensionen auf lesendlgauben.de

31.05.2021

Ein wertvolles, aufrüttelndes und anregendes Buch

Diese Neuauflage bietet eine Sammlung von Aufsätzen, die vor einigen Jahrzehnten in der Zeitschrift "The Alliance Witness" veröffentlicht wurden. Es sind kurze Kapitel, die nicht zusammenhängen, aber das tiefe Anliegen und die Besorgnis dieses Mannes deutlich machen, von dem man sagte: "Er suchte die Ehre Gottes mit dem Eifer eines Elia und klagte mit Jeremia über die Untreue des Volkes Gottes, doch war er nicht ein Prophet der Verzweiflung!"
Viele der kernigen Sätze dieses Autoren kann man nur unterstreichen und sie scheinen in unsere Gegenwart hineingesprochen zu sein:
"In einer gefallenen Welt wie der unsrigen ist Einheit kein Schatz, den man zum Preis des Kompromisses kaufen kann. Ergebenheit gegenüber Gott, Treue zur Wahrheit und die Bewahrung eines guten Gewissens sind Juwelen, die kostbarer sind als das Gold von Ophir oder die wertvollsten Diamanten" (S. 50).
"Wenn wahre Gläubige sich um den gegenwärtigen Christus versammeln, ist es so gut wie unmöglich, eine armselige Zusammenkunft zu erleben. Die eintönigste Predigt kann man fröhlich ertragen, wenn der liebliche Duft der Gegenwart Christi den Raum erfüllt. Doch nichts kann eine Versammlung retten, die im Namen eines abwesenden Gottes gehalten wird" (S. 74).

Ein wertvolles Buch, das man unbedingt lesen und gezielt weitergeben sollte!

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