Sorgt füreinander!

8 Lektionen, wie wir gute Beziehungen in der Gemeinde pflegen
Edward T. Welch

Sorgt füreinander!

8 Lektionen, wie wir gute Beziehungen in der Gemeinde pflegen
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Stell dir vor: Eine vernetzte Gruppe von Menschen, die sich einander anvertrauen. Du kannst von... mehr

Stell dir vor: Eine vernetzte Gruppe von Menschen, die sich einander anvertrauen. Du kannst von deinen Leiden erzählen und jemand reagiert darauf mit Mitgefühl und Gebet. Du kannst von deinen Freuden erzählen und jemand freut sich mit dir. Du kannst um Hilfe bitten, wenn du mit Sünde zu kämpfen hast, und jemand betet mit dir.
Ziel dieses Buches ist es, dass solche guten Beziehungen zu einem natürlichen Bestandteil des täglichen Lebens in deiner Gemeinde werden. Anhand kurzer Kapitel und Diskussionsfragen, die für ein Gruppenstudium ideal sind, führt Ed Welch durch acht Lektionen. Darin wird aufgezeigt, wie es aussieht, wenn gewöhnliche, bedürftige Menschen im alltäglichen Leben für andere gewöhnliche, bedürftige Menschen sorgen.

Edward T. Welch (Dr. phil., University of Utah) ist Seelsorger und Hochschullehrer an der Christian Counseling & Educational Foundation. Er ist seit über dreißig Jahren als Seelsorger tätig und hat viel über die Themen Depression, Angst und Sucht geschrieben. Er ist der Autor zahlreicher Bücher.

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Kundenbewertungen für "Sorgt füreinander!"
20.03.2021

Wichtiges Thema, leider schlecht umgesetzt

In unserer Gemeinde lesen die Hauskreise dieses Buch und es wurde uns mit warmen Worten empfohlen.

Das Buch ist in kurze übersichtliche Kapitel gegliedert, sodass man prima pro Treffen 1 Kapitel lesen und besprechen kann. Darüber hinaus behandelt das Buch ein meiner Meinung nach sehr wichtiges Thema: Die „einfache“ Seelsorge der normalen Christen aneinander bzw. untereinander. Seelsorge sollte i.d.R. immer so stattfinden, da es die Bibel so aufzeigt und die Gemeinschaft vor Ort stärkt. Gemeinde ist halt auch gemeinsames Leben, miteinander leben, und nicht nur 2-3 Mal in der Woche für 1-2 Stunden zusammen Zeit verbringen. Dies scheint Edward T. Welch sehr wichtig zu sein, und das begrüße ich sehr.

Leider kann ich das Lob einiger bezüglich dieses Buches, nachdem wir es zu viert komplett durchgearbeitet haben, nicht teilen. Mir ist bewusst, dass Edward T. Welch „ein großer Name“ ist, aber ich hoffe inständig, dass dieser gute Ruf nicht auf diesem Buch beruht (andere Werke von ihm kenne ich nicht).

• Oft ist nicht klar ersichtlich, worauf genau der Autor hinaus möchte (ob es an seinem Schreibstil oder der Übersetzung liegt, vermag ich nicht zu beurteilen). Jedenfalls sind manche Gedankengänge nicht logisch nachvollziehbar, wirken sprunghaft, ohne engeren Zusammenhang.
• In jedem Kapitel wurden Verse zur Untermauerung des gesagten angegeben; leider gab es in jedem Kapitel Verse, die inhaltlich nicht mit dem Gesagten zusammenhängen. Ich möchte dies mit einem Beispiel verdeutlichen: Lektion 3, S. 31: „Stell dir vor, dass das Herz Schichten und Tiefe hat. Es wird mit den Wurzeln eines Baumes verglichen (Jer 17,5-8), mit tiefem Wasser (Spr 20,5) und mit einem Schatz, nach dem wir suchen müssen (Mt 6,21).“

Das Herz wird nicht mit den Wurzeln eines Baumes verglichen, sondern ein Mensch, der auf Menschen statt auf Gott vertraut, wird mit einem Baum (oder Strauch, je nach Übersetzung) verglichen, der in der Einöde steht. (Jer 17,5-8)

Nicht das Herz wird mit tiefem Wasser verglichen; das Vorhaben im Herzen eines Mannes wird mit tiefem Wasser verglichen. (Spr 20,5)

Das Herz wird nicht mit einem Schatz verglichen, nach dem wir suchen müssen. Es wird gesagt, dass das Herz dort ist, wo auch unser Schatz ist. Einen Vers zuvor wird gesagt, dass man sich nicht Schätze auf Erden aufhäufen solle, sondern Schätze im Himmel, die weder durch Rost vernichtet noch von Motten zerfressen werden, und die auch von keinem Dieb gestohlen werden können. (Mt 6,21)

 Uns stellte sich mehrmals die Frage, welche hermeneutischen Grundregeln dieser Verwendung von Bibelversen zugrunde liegen könnten.

• Der Autor argumentiert viel mit seiner eigenen Grafik, teilw. in abgewandelter Form (s. S. 35, S. 38, S. 45). Auf uns wirkte die Verwendung dieser Grafiken (und auch andere Aussagen) teilweise so, als hätte der Autor bereits ein Seelsorgekonzept vorgefertigt, dass er vermitteln will, und garniert dieses eigene Konzept hier und dort mit auf den ersten Blick zu passen scheinenden Bibelversen und gedanklichen Verknüpfungen. Vielleicht hat er sein Konzept tatsächlich der Bibel entnommen und ihr nicht „übergestülpt“, aber das ist dann diesem Büchlein nicht anzumerken. Wenn es so sein sollte, hätte ich mir wenigstens ein paar Hinweise darauf gewünscht.

Fazit: Gut gemeint, schlecht umgesetzt. Wir arbeiteten es nur bis zum Schluss durch, weil wir a. gehofft hatten, dass es im Verlauf vielleicht doch noch besser werden würde, und weil wir b. die Kapitelüberschriften als gute Vorlagen für eigene Überlegungen und Gespräche benutzen konnten. Das Buch selbst hatte für uns jedoch keinen wirklichen Mehrwert.

06.02.2021

Pflege die Beziehungen in der Ortsgemeinde

Das Miteinander in einer christlichen Gemeinde gehört zu den Säulen des Glaubens. Dabei lernt man voneinander und vor allem soll man sich auch füreinander einsetzen. Doch in einer immer mehr individualistischen Welt, fällt das Miteinander schwerer. Seelsorger und Hochschullehrer, Edward T. Welch, zeigt in „Sorgt füreinander“ anhand von 8 Lektionen auf, wie wir gute Beziehungen in der Gemeinde pflegen.
Der Autor (Dr. phil., University of Utah) doziert als Hochschullehrer an der Christian Counseling & Educational Foundation. Seit über dreißig Jahren ist er als Seelsorger tätig und hat viel über die Themen Depression, Angst und Sucht geschrieben.
Im vorliegenden Buch blickt Welch auf das Miteinander unter Christen. Die acht Lektionen eigenen sich hervorragend, um sie in einer Kleingruppe durchzuarbeiten. Das Lesepensum ist sehr überschaubar, jedoch theologisch tiefgründig. Im Austausch über den Inhalt kann die Kultur einer Gemeinde geprägt werden, sodass sie zu sicheren Orten der gegenseitigen Fürsorge werden kann. Dies gelingt, weil Welch eine biblisch fundierte und sehr praktische Anleitung vorlegt, um tiefergehenden Austausch in unseren Ortsgemeinden zu ermöglichen. Gerade die ersten beiden Lektionen setzen hier an, indem die Tugend der Demut und das aufeinander Zugehen betont werden. „Wenn unserer Weisheit und Hilfe nicht Demut vorausgeht, sind unsere Bemühungen bedeutungslos“
Das Buch zeichnet sich durch leicht verständliche praktische Leitlinien aus, die das Wie zur Veränderung ansprechen und so das Zusammenwachsen als Gemeinde ermöglichen. Die Lektionen drei bis fünf thematisieren daher die persönliche Herzenseinstellung sowie entscheidende Einflüsse auf das Miteinander und legen dann den Fokus auf das persönliche Sein und Beten. So sind es nicht die Umstände, die Macht haben, uns von Jesus abzubringen oder ihn mehr zu lieben, sondern das ist der Zuständigkeitsbereich des Herzens. Daher gilt es an der „Schnittstelle von Leben und Herz“ genau hin zu horchen. Kapitel sechs und sieben enthält „Juwelen biblischer Weisheit“ und „solide Prinzipien, die die Leser dazu ermutigen“ ohne Scheu offen und ehrlich über schwere Themen wie Leid und Sünde zu sprechen. „In weisen Gesprächen wird Sünde thematisiert“, so Welch.
Nachdem der Verfasser in den ersten sieben Kapiteln gewöhnliche Merkmale von persönlichen Beziehungen analysiert und Anwendungsmöglichkeiten des Evangeliums Christi in Erinnerung gerufen hat, ermutigt er sich abschließend zu erinnern und das Erkannte zu reflektieren. Alles beginnt jedoch damit, dass wir „kleine Schritte aufeinander zugehen und miteinander leben“.
In einer Zeit, in der das Füreinander immer mehr in Hände von Spezialisten abgetreten wird, ist die Ausarbeitung ein willkommener Ratgeber. „Offenbar gefällt es dem Herrn, gewöhnliche Menschen zu gebrauchen, damit sie durch scheinbar gewöhnliche Dienste der Nächstenliebe den größten Beitrag zur Reifung seiner Kinder leisten“.
Daher richtet sich das Buch an jedes Gemeindemitglied und eben nicht nur an Pastoren und Älteste. Der seelsorgerliche Auftrag gilt jedem Gläubigen. Gerade vor dem Hintergrund der globalen Pandemie ist das füreinander Sorgen eine überlebenswichtige Tugend, die es zu pflegen und praktizieren gilt.
Sorgt Füreinander hat das Ziel, die Kultur unserer Gemeinden weiter zu prägen, damit innerhalb des Leibes seelsorgerliche Beratung und gegenseitige Fürsorge zu natürlichen Merkmalen des alltäglichen Lebens werden.
Mehr Rezensionen auf lesendglauben.de

26.01.2021

Ideal zum gemeinschaftlichen Lesen

8 kurze Kapitel und jeweils darauf folgende vertiefende Fragen erlauben es uns, dieses Buch ohne große Vorbereitung im Hauskreis oder mit zwei bis drei Geschwistern zusammen zu lesen.
Die Auswahl der Themen ist gut gewählt:
Lektion 1: Mit aller Demut
Lektion 2: Auf andere zugehen
Lektion 3: Das Herz kennen
Lektion 4: Die entscheidenden Einflüsse kennen
Lektion 5: Persönlich sein und beten
Lektion 6: Über Leiden sprechen
Lektion 7: Über Sünde sprechen
Lektion 8: Erinnern und reflektieren

Jede Lektion beginnt mit einer sehr kurzen, aber trotz dessen inhaltsschweren Einleitung. Als Beispiel hier nur zwei Sätze aus der Einleitung von Lektion 1:

"Reife durch Abhängigkeit ist unser Ziel. Um diese Demut auf die Probe zu stellen, bitten wir um Gebet."

Dieses Buch ist sehr wertvoll, wenn wir es lesen und umsetzen...

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