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Peter Hahne rechnet in dieser hochaktuellen Veröffentlichung gnadenlos mit der Meinungsdiktatur in Deutschland ab. Er schreibt sich das von der Seele, was von einem Großteil der Bevölkerung empfunden, aber nur unter vorgehaltener Hand gemunkelt wird.
Endlich einer, der den Irrsinn, die Hirnlosigkeit, die verlogene Heuchelei und Doppelmoral in Politik, Kirche und Gesellschaft beim Namen nennt und ihr den Vogel zeigt!
Er ermutigt unsere Sprachlosigkeit zu überwinden und unsere biblischen Überzeugungen deutlich, ungeschminkt, aber auch demütig und glaubwürdig zu bekennen.

Autor: Peter Hahne
Hersteller "Quadriga Verlag"

Bastei Lübbe AG
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
webmaster@bastei-luebbe.de

2 von 2 Bewertungen

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2 Bewertungen

14. August 2020 14:31

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Klartext

Peter Hahne gilt schon seit längerem als eine kritische Stimme in der politischen Landschaft der Hauptstadt. Mit "Seid ihr noch ganz bei Trost!" nimmt der ehemalige Fernsehmoderator den Schwachsinn unserer Zeit unter die Lupe.

Die insgesamt 29 Artikel zeigen auf, dass Deutschland einmal Maß und MItte war, jedoch heute nicht einmal mehr Mittelmaß ist. Die spitze Feder Hahnes schweigt dabei nicht vor dem Sonderbarem und Irrationalen unserer Zeit. Der Autor rechnet dabei gnadenlos mit der gegenwärtigen Meinungsdiktatur in Deutschland ab.

Das Lesen wird neben Kopfschütteln auch hin und wieder dazu führen, dass man über den Aberwitz von Politik, Ideologie und Bildung schmunzeln muss. Hahne schreibt sich das von der Seele, was wohl in den Köpfen von einem Großteil der Bevölkerung empfunden wird, aber nicht laut gesagt, sondern nur gedacht werden darf. Allein schon deshalb ist es eine wahre Freude, das Buch zu lesen.

Wolfgang Bühne meint: "Mit deutlichen, manchmal ironisch-bissigen Worten, hervorragenden Zitaten und Beispielen, bei denen Roß und Reiter beim Namen genannt werden, bekommen Meinungsmacher aus Politik, Kirche und Gesellschaft einen Einlauf, der sich gewaschen hat und der auf den Leser enorm befreiend wirkt: Endlich einer, der den Irrsinn, die Hirnlosigkeit, die verlogene Heuchelei und Doppelmoral beim Namen nennt und ihr den Vogel zeigt!" Anbei ein paar Auszüge, die Appetit auf die verschiedenen Beiträge machen möchten:

„Das Gebot der Stunde: Nicht verschweigen, verharmlosen, verniedlichen! Anprangern, was gegen die Freiheit unseres Grundgesetzes steht. Den Schwachen eine Stimme geben, den Frauen und Kindern, die sich in ihrer Parallelgesellschaft nicht wehren können.“
„Heute ist aus gegenseitiger Toleranz längst eine allgemeine Akzeptanz geworden, eine Mogelpackung erster Güte. Was nicht passt, wir passend gemacht: Personen stigmatisiert, Positionen tabuisiert. Selbstgerechtigkeit kennt keine Grenzen. Was und wen wir nicht akzeptieren, kommt auf den Index […] Seid ihr denn noch ganz getrost, das Debattenkultur oder gar Meinungsstreit zu nennen?!“
„Die Intoleranz der Toleranten macht selbst Wissenschaft nicht mehr möglich.“
„Wer Gott folgt, muss keine Angst vor fremden Wahrheitsansprüchen haben. Er kann sich in großer Souveränität jeder Debatte stellen. Das wieder zu kultivieren macht eine Kultur aus. Gegen die Diktatur des Relativismus brauchen wir eine neue Leidenschaft für die Wahrheit.“
„Wie peinlich: Leibhaftige Kirchenführer stehen hilflosverzückt am Straßenrand und jubeln den Klima-Kids zu, als gäbe es kein Halten. Was brauchte man auf dem Evangelischen Kirchentag in Dortmund 2019 Jesus, wo man doch Greta und Angela hatte. Ein führender Theologe meinte – und es hörte sich an wie aus ferner Zeit – es habe dort völlig Jesusfreie Gottesdienste gegeben.“
„Der ideologische Genderismus ist Selbstmord an einer lebendigen Sprache. Dagegen wehre ich mich, bis die Pfarrer_innen und die Sargtragenden mich zur letzten Ruhe geleiten.“
„Die Sprache der Politiker, auch Kauderwelsch genannt, ist eine Mischung aus Neusprech und Gutdenk, aus Worthülsen und Sprachkosmetik, aus Sprechblasen und Fachchinesisch, aus Versatzstücken und Polit-Phrasen, aus Allgemeinplätzen und Fremdwörtern. Jedenfalls ist es nicht die Sprache der normalen Leute und nicht der Klartext, den Luther gesprochen und gefordert hat: dem Volk aufs Maul schauen, ohne ihm nach dem Munde zu reden.

Neben all der berechtigten Kritik, setzt Hahne dem Ganzen jedoch die Hoffnung des Glaubens entgegen. „Jesus Christus ist Realist, kein Illusionist: ‚In der Welt habt ihr Angst.‘ Jawohl! Doch danach kommt ein dickes Aber: ‚Aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden‘ (Johannes-Evangelium 16,33). Ich würde verzweifeln, wüsste ich nicht: Trost heißt Gegenwart Gottes im Leid. Auch im Leiden an unsere Gegenwart. Insofern: Ja, ich bin bei Trost!“

Es bleibt zu hoffen, dass die Inhalte eine weite Verbreitung finden, damit Menschen in Deutschland wieder ihren Verstand nutzen und sich dem Diktat der Ideologie mündig widersetzen.

Mehr Rezensionen unter www.lesendglauben.de

26. Februar 2020 13:20

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Hochaktuell und herausfordernd!

Peter Hahne rechnet in dieser hochaktuellen Neuerscheinung gnadenlos mit der Meinungsdiktatur in Deutschland ab. Er schreibt sich das von der Seele, was von einem Großteil der Bevölkerung empfunden, aber nur unter vorgehaltener Hand gemunkelt wird.
Mit deutlichen, manchmal ironisch-bissigen Worten, hervorragenden Zitaten und Beispielen, bei denen Roß und Reiter beim Namen genannt werden, bekommen Meinungsmacher aus Politik, Kirche und Gesellschaft einen Einlauf, der sich gewaschen hat und auf den Leser enorm befreiend wirkt: Endlich einer, der den Irrsinn, die Hirnlosigkeit, die verlogene Heuchelei und Doppelmoral beim Namen nennt und ihr den Vogel zeigt!
Dazu einige Zitate und verbale Ohrfeigen als Kostprobe, die hoffentlich Appetit auf mehr machen, quer durch die Themenvielfalt des Buches:
„Das Gebot der Stunde: Nicht verschweigen, verharmlosen, verniedlichen! Anprangern, was gegen die Freiheit unseres Grundgesetzes steht. Den Schwachen eine Stimme geben, den Frauen und Kindern, die sich in ihrer Parallelgesellschaft nicht wehren können.“
„Durch das muslimische Minderheitendiktat, unterstützt von naiven Gutmenschen, wird mal eben die Trennung von Staat und Religion außer Kraft gesetzt.“
„Heute ist aus gegenseitiger Toleranz längst eine allgemeine Akzeptanz geworden, eine Mogelpackung erster Güte. Was nicht passt, wir passend gemacht: Personen stigmatisiert, Positionen tabuisiert. Selbstgerechtigkeit kennt keine Grenzen. Was und wen wir nicht akzeptieren, kommt auf den Index ... Seid ihr denn noch ganz getrost, das Debattenkultur oder gar Meinungsstreit zu nennen?!“
„Man hat die Debatte abgeschafft, weil der Mainstream keinen Gegner duldet. Aus Diskussionsdemokratie ist Meinungsdiktatur geworden.“
„Die Intoleranz der Toleranten macht selbst Wissenschaft nicht mehr möglich.“
„Wer Gott folgt, muss keine Angst vor fremden Wahrheitsansprüchen haben. Er kann sich in großer Souveränität jeder Debatte stellen. Das wieder zu kultivieren macht eine Kultur aus. Gegen die Diktatur des Relativismus brauchen wir eine neue Leidenschaft für die Wahrheit.“
„Während die klerikale Schickeria mit Gender und der Heiligen Greta paktiert und den Islam verniedlicht, müssen sich die Gläubigen an der Basis auf das Leiden vorbereiten.“
„Wie peinlich: Leibhaftige Kirchenführer stehen hilflos-verzückt am Straßenrand und jubeln den Klima-Kids zu, als gäbe es kein Halten. Was brauchte man auf dem Evangelischen Kirchentag in Dortmund 2019 Jesus, wo man doch Greta und Angela hatte. Ein führender Theologe meinte – und es hörte sich an wie aus ferner Zeit –, es habe dort völlig Jesus-freie Gottesdienste gegeben.“
„Kirchen, die Maß und Mitte verloren haben, die lieber alles über Bord werfen, um nur einmal im großen Konvoi des Zeitgeistes geliebt zu werden. Wie erbärmlich! Mir sagte einmal ein lebenserfahrener Pastor: Wenn die Kirche von der Welt bejubelt wird, dann hat sie etwas falsch gemacht.“
„Der ideologische Genderismus ist Selbstmord an einer lebendiger Sprache. Dagegen wehre ich mich, bis die Pfarrer_innen und die Sargtragenden mich zur letzten Ruhe geleiten.“
„Die Sprache der Politiker, auch Kauderwelsch genannt, ist eine Mischung aus Neusprech und Gutdenk, aus Worthülsen und Sprachkosmetik, aus Sprechblasen und Fachchinesisch, aus Versatzstücken und Polit-Phrasen, aus Allgemeinplätzen und Fremdwörtern. Jedenfalls ist es nicht die Sprache der normalen Leute und nicht der Klartext, den Luther gesprochen und gefordert hat: dem Volk aufs Maul schauen, ohne ihm nach dem Munde zu reden.“
„Jesus Christus ist Realist, kein Illusionist: „In der Welt habt ihr Angst.“ Jawohl! Doch danach kommt ein dickes Aber: „Aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“ (Johannes-Evangelium 16,33). Ich würde verzweifeln, wüsste ich nicht: Trost heißt Gegenwart Gottes im Leid. Auch im Leiden an unsere Gegenwart. Insofern: Ja, ich bin bei Trost!“
Mit diesem letzten Zitat endet Peter Hahne seine Neuerscheinung. Hoffentlich hilft und ermutigt das Buch, unsere Sprachlosigkeit zu überwinden und unsere biblischen Überzeugungen deutlich, ungeschminkt, aber auch demütig und glaubwürdig zu bekennen.
Ein bis zur letzten Seite herausforderndes Buch, das man Politikern jeder Farbe, allen Lehrern, Erziehern, Eltern, Kinder- und Jugendarbeitern aufs Auge und Herz drücken möchte und hoffentlich ein Nach- und Umdenken einleitet!

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