"Privatsache" Kleidung

Gibt es biblische Richtlinien?
David Cloud
"Privatsache" Kleidung

"Privatsache" Kleidung

Gibt es biblische Richtlinien?
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  • 588361000
  • 978-3-9523896-1-4
  • Edition Nehemia
  • 15. August 2017
  • 164
  • Paperback, 13,5 x 20,5 cm
Die Auflösung jeder göttlichen Ordnung ist vorherrschende Philosophie unserer Zeit. Die... mehr

Die Auflösung jeder göttlichen Ordnung ist vorherrschende Philosophie unserer Zeit. Die Mode-Schöpfung dieser Welt reizt auf und rebelliert gegen Autorität, Anstand und Schöpfungsordnung. Kann die Kleidermode dieser Welt ungeprüft auch die Garderobe der Gemeinde sein? Oder gibt es göttliche Massstäbe für anständige Kleidung?

Ausgehend von rund 25 Schriftstellen erläutert der Autor biblische Prinzipien, die Gläubigen unabhängig von Herkunft und Kultur bei der Kleiderwahl eine grosse Hilfe sein können. Kleidung ist nicht nur das, was vor Augen ist, sondern oft auch ein Spiegel des Herzens. Eine ausführliche Umfrage unter Männern öffnet dem Leser die Augen, wie stark Männer durch die weibliche Kleidung beeinflusst werden und welche Kleidungsstücke auch für geistlich gesinnte Männer zu schmerzlichen Stolpersteinen werden können.
Dieses Buch vermittelt nebenbei auch ganz praktische Grundsätze zu Heiligung und geistlichem Wachstum. Es sollte von Eltern und Jugendlichen, von den Verantwortlichen der Gemeinden gelesen werden – insbesondere aber sollte jeder gläubige Mann es lesen und an seine Frau und Tochter weiterverschenken.

NEU: Mit einem Nachwort für Männer

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Kundenbewertungen für ""Privatsache" Kleidung"
01.09.2022

Herausfordernd und unpopulär

Zerrissene Hosen, enge Tops und tiefe V-Ausschnitte sowie körperbetonte Ausführungen – das sind nur einige Merkmale zeitgenössischer Modeerscheinungen im Bereich Kleidung. Kann die Kleidermode dieser Welt ungeprüft auch die Garderobe eines Christen sein? David Cloud wagt isch in „Privatsache Kleidung“ an ein heißes Eisen und befragt Gottes Wort nach biblischen Richtlinien für den eigenen Kleiderschrank.



Wer ist der Autor?

David Cloud (Jg. 1949) hat als 23-jähriger aus einem Leben in der Hippie- und New-Age-Philosophie zum Glauben an Jesus Christus gefunden. Seine ausgedehnte Literaturarbeit macht das Wort Gottes in allen Fragen des Wandels in dieser Welt zum entscheidenden Prüfstein. Zusammen mit seiner Frau dient er seit über 20 Jahren als Missionar im asiatischen Raum und kennt so die Praxis des biblischen Glaubens in verschiedenen Kulturen.



Worum geht es in dem Buch?

Wer offenen Auges durch die Lande schreitet erkennt, dass unsere Gesellschaft durchtränkt ist von Unanständigkeit. Doch als Gläubige gilt es, nicht nur in Wort und Tat, sondern auch im Äußeren einen klaren Unterschied zwischen uns und der Welt zu machen. Deshalb betont Cloud, dass es ihm nicht um Anstandsregeln geht, sondern er ist der Überzeugung, „dass es in den Gemeinden konkrete Richtlinien braucht. […] Beiden, sowohl Männer wie Frauen, sollte nahegelegt werden, weshalb Keuschheit wichtig ist und welche biblischen Grundgedanken dahinterstecken.“ (S. 10).

Mit dieser Prämisse geht der Autor der Bedeutung der biblischen Ermahnung nach, indem er den Ursprung der Kleidung vorstellt und aufzeigt, dass Kleider eine Sprache sprechen. Erinnert sei nur an das säkulare Werk von Gottfried Keller „Kleider machen Leute“.



Offen fragt der Autor, ob Mode nicht vor allem das Problem von Männern sei, die ihre Blicke nicht zügeln können. Deshalb stellt er biblische Richtlinien zur Bekleidung des Gläubigen vor, führt eine Bibelstudie zur Sittsamkeit durch und thematisiert Weltlichkeit und die Bekleidung des Gläubigen. „Das Herz des wahrhaft keuschen Gläubigen ist empfänglich für den Gedanken der Heiligung.“ (S. 127).



Nach der Zusammenfassung der biblischen Lehre über die Bekleidung des Gläubigen thematisiert Cloud Fragen und Einwände und geht auf Zeugnisse von gläubigen Frauen zum Thema ein und stellt eine Umfrage unter Männern zum Thema Frauenkleidung vor. Das Nachwort des deutschsprachigen Herausgebers nimmt die Aussagen des Buches, die direkt an den Mann gerichtet sind oder beide Geschlechter betreffen, noch einmal in den Fokus. Zum anderen gibt es noch einige Gedanken zur Vertiefung.



Wer sollte das Buch lesen?

Sowohl Männer als auch Frauen. Deshalb hat der Autor auch extra ein Nachwort für Männer eingefügt, in dem er u. a. betont, dass sämtliche Ausführungen für beide Geschlechter gelten und Gottes Richtlinien beim Anziehen widerspiegeln.



Was gibt es Konstruktives?

Cloud greift mit dieser Publikation ein Thema auf, das bei vielen auf Widerstand stoßen wird. Deshalb ist es wichtig, bei solch einem emotionalen Thema, die Richtlinien des Wortes Gottes als Kompass zu nutzen und nicht das individuelle Modeverständnis oder den persönlichen Geschmack. Ob man 5. Mose 22,5 dazu nutzen kann, die Hose als Modebekenntnis zur Geschlechtergleichheit zu deklarieren, muss der Leser für sich selbst vor Gott erarbeiten. Die Zeugnisse der Stimmen aus der Kirchengeschichte werden aber sicherlich zum Reflektieren über Männer und Frauenkleidung beitragen.



Weshalb sollte man das Buch lesen?



Erstaunlicherweise gibt es kaum Publikationen über ein Thema, das auch Christen tagtäglich und persönlich betrifft: das äußere Erscheinungsbild. Ebenso wenig wird in Gemeinden über Kleidung gepredigt. „Doch wenn die Gläubigen in den Kleiderfragen jemals Belehrung nötig hatten, so ist es heute“ (S. 9). Mit der vorliegenden Ausarbeitung wird eine Lücke geschlossen, denn das Wort Gottes spricht viel über die Kleidung und ihre primäre Aufgabe: bedecken und verhüllen, statt offen zur Schau zu stellen. Cloud gelingt es, den Ursprung und die Triebkraft hinter der heutigen Modeindustrie aufzudecken. Der Leser erhält deshalb auch eine Fülle an Schriftstellen, die ihm Anleitung und Hilfe zu einer von Reinheit geprägten Herzenseinstellung verhelfen, die sich dann auch im äußeren Erscheinungsbild zeigt. Hilfreich ist nicht nur die Belehrung, sondern die zahlreichen Zeugnisse von Menschen in jedem Lebensalter überführen die Theorie in die Praxis. Das Hauptanliegen des Buches ist jedoch nicht eine äußere Uniformierung, sondern Gott wohlgefällige, anständige Kleidung – getragen aus der Herzensüberzeugung, welche durch die Erneuerung der Gesinnung wächst. „Einem Gott dienen wir, auch in Kleiderfragen. Welchem dienen Sie?“ (S. 258).

04.03.2022

Ich halte dieses Thema für sehr wichtig ...

Ich halte dieses Thema für sehr wichtig und bin auch der Meinung, dass man diesen Bereich viel ernster nehmen sollte. Leider kann ich dieses Buch aber überhaupt nicht empfehlen. Der Autor schafft ganz klar seine eigenen Gesetze, er ist z.B. der Meinung, dass man in der Gemeinde Regeln aufstellen sollte wie lang die Röcke mind. sein sollten, wie groß ein Ausschnitt sein darf, wie eng etwas sein darf, also wirklich pure Gesetzlichkeit. Eine weitere von vielen Sachen, die mich an dem Buch gestört haben, ist, dass es ausschließlich um die Kleidung der Frauen geht. Auch wenn der Titel allgemein gehalten ist, werden die Männer in diesem Buch überhaupt nicht angesprochen. Die Behauptung, dass Frauen nicht von Männerkörpern angesprochen werden, begründet er damit, dass seine Frau einen entblößten Oberkörper nicht anziehend findet, sondern nur den Respekt vor dem Mann verliert. Und so könnte ich endlos weitere Beispiele anführen...

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