Schutz des Lebens

Abtreibung und Sterbehilfe aus christlicher Sicht
Michael Kotsch

Schutz des Lebens

Abtreibung und Sterbehilfe aus christlicher Sicht
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Leben - unser höchstes Gut? Das kann man (nicht nur) in Deutschland heute wohl kaum mehr... mehr

Leben - unser höchstes Gut? Das kann man (nicht nur) in Deutschland heute wohl kaum mehr behaupten, denn immer mehr - auch durch Änderung in der Gesetzgebung - gerät Leben in Gefahr - am Anfang wie am Ende unseres Daseins als Mensch.
Neben neuesten Daten und Fakten zeigt der Autor Perspektiven auf, dem Ansturm auf das Leben standzuhalten und für Lebensschutz und -bejahung einzutreten.

Michael Kotsch, Studium der Ökologie (MGU), Theologie und Religionswissenschaft in Basel. Während der vergangenen 25 Jahre Lehraufträge an der Bibelschule Brake/Lemgo, der Evangelikalen Akademie in Wien, der Staatsunabhängigen Theologischen Hochschule in Basel und dem Bucer Seminar in Bonn. Zahlreiche Vorträge und Artikel zu Themen der Ökologie, Ethik und Kulturgeschichte.

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11.07.2022

wichtiger Augenöffner

Mit seinem neuesten Werk greift Michael Kotsch zwei gesellschaftsrelevante, ethische Themenfelder auf, die kontrovers diskutiert werden und bei denen leider die Abkehr von biblischen Werten sehr deutlich wird. Er stellt hierbei jeweils die aktuelle Situation und Diskussion um Abtreibung und Sterbehilfe vor, nennt Zahlen und Fakten und gibt eine interessante Einordnung aus christlicher Perspektive. Selbstverständlich geht der Autor auch auf die Argumente von Abtreibungsbefürwortern und Vertretern einer liberalen Sicht von Sterbehilfe ein. Hilfreich ist auch der jeweilige Schlussteil mit praktischen Hilfen und Hinweisen.
Im ersten Teil rütteln schockierende Zahlen den Leser auf: Weltweit werden jährlich 57 Millionen Kinder abgetrieben (S. 19) und in Deutschland sind 90-95% aller Kinder mit Down-Syndrom/Trisomie 21 Opfer von Abtreibung. Nicht zu Unrecht bezeichnet Kotsch Letzteres als „eine offene Diskriminierung Behinderter, eine vorgeburtliche Euthanasie“. Interessant ist auch das Beispiel Polens, das infolge eines strikteren Abtreibungsrechts schätzungsweise ca. 1 Millionen Kinder vor Abtreibung bewahrte. Bedeutsam und lesenswert ist die Auseinandersetzung um die Frage, ab welchem Zeitpunkt der Mensch ein Mensch ist (S. 37ff.). Der Autor positioniert sich eindeutig: Mit der Verschmelzung von weiblicher und männlicher Keimzelle (S. 48).
Mit der Unterscheidung von lebenswertem und nicht lebenswertem Leben stellt Kotsch das Grundproblem bei der Sterbehilfe im zweiten Teil des Buches vor. Er greift hier sorgsam die seelischen Nöte der Menschen auf, die dann in Argumenten für Sterbehilfe münden, weicht von der biblischen Position allerdings nicht ab. Hierbei verschweigt der Autor nicht, dass auch bekannte Theologen wie z.B. Martin Luther sich bei diesem Thema missverständlich äußerten (Anm.: Luther ging im Einklang mit der damaligen Vorstellung davon aus, dass schwerbehinderte Babys keine Seele hätten und man sie bedenkenlos ertränken könne; S. 85f.).
Bei beiden Themen fällt auf, dass die Bibel jedes menschliche Leben als wertvoll betrachtet, weil jeder Mensch ein Ebenbild Gottes ist. Außerdem muss mit dem Autor gefolgert werden, dass es kein biblisch begründbares Recht des Menschen auf Selbstbestimmung hinsichtlich Lebensanfang und Lebensende gibt. Bibeltreue Christen werden durch das empfehlenswerte Werk aufgefordert, klar Stellung zu beziehen in einer dunklen Zeit.

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