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Es ist das brisante Thema unserer Zeit. Christen, die Kirche und die Bibel scheinen mit der modernen Haltung zur Homosexualität nicht im Einklang zu stehen. Und es gibt eine wachsende Feindseligkeit gegenüber denen, die die moderne Sicht nicht teilen. Ist Gott etwa homophob? Und was sagen wir zu Christen und Nichtchristen, die sich vom gleichen Geschlecht angezogen fühlen?
Sam Allberry weiß, wovon er spricht. Mit diesem kurzen, leicht verständlichen Buch möchte er verunsicherten Christen helfen zu verstehen, was Gott dazu in der Bibel gesagt hat. Und er zeigt einen positiven und befreienden Weg auf, wie wir uns in der Debatte verhalten können.

Koproduktion mit Evangelium 21

Autor: Sam Allberry
Hersteller "CV Dillenburg"

Christliche Verlagsgesellschaft mbH
Am Güterbahnhof 26
35683 Dillenburg
info@cv-dillenburg.de

3 von 3 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


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3 Bewertungen

15. Dezember 2025 17:41

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Ein fundiertes Buch vor, dass Homosexualität aus biblischer Sicht beleuchtet

Homosexualität ist ein Thema, welches in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus der Gesellschaft gerückt ist. Deshalb müssen sich Christen heute verstärkt mit diesem Thema auseinandersetzen. Eine Hilfe können da solche Bücher wie das von Sam Allberry mit dem Titel „Ist Gott homophob?“ sein.

Was das Buch besonders macht, ist die Tatsache, dass Allberry selbst gleichgeschlechtliche Anziehung erlebt. Er schreibt also selbst als Betroffener, der weiß, wie es Menschen geht, die gleichgeschlechtlich empfinden.

Kurze Zusammenfassung

In der Einführung geht Allberry kurz auf seine Biographie ein. Während der Highshool Zeit merkte er, dass er gleichgeschlechtliche Empfindungen hatte. Es war aber auch die Zeit, in der er das Evangelium kennenlernte und Christ wurde. Er macht direkt zu Beginn deutlich, wie wichtig das Evangelium für alle Menschen ist und wie es auch für Homosexuelle eine befreiende Botschaft darstellt.

Im ersten Kapitel beginnt Allberry mit der Schöpfungsgeschichte und legt damit den Grundstein für biblische Sexualität. Im zweiten Kapitel führt er dann aus, was die Bibel zu Homosexualität zu sagen hat. Er schaut sich alle Stellen in der Bibel an, die dieses Thema berühren und arbeitet die für das Thema relevanten Aussagen heraus. Das Ergebnis seiner Untersuchung ist eindeutig: Überall wo die Bibel Homosexualität anspricht, verurteilt sie diese. Sie ist eindeutig Sünde.

Das dritte Kapitel beleuchtet den Umgang des Christen mit der Homosexualität. Was soll ein Christ tun, wenn er gleichgeschlechtliche Empfindungen hat? Allberry gibt hilfreiche Ratschläge, um in biblischer Weise mit solchen Gefühlen umzugehen. Er sagt deutlich, dass es als Alternative zur biblischen Ehe (ein Mann und eine Frau) nur die Enthaltsamkeit gibt. Dementsprechend bespricht er in diesem Kapitel auch den Bereich des Singleseins. Singles haben gegenüber Verheirateten einige Vorteile, müssen auf der anderen Seite aber auch mit einigen besonderen Schwierigkeiten und Versuchungen kämpfen.

Gemeinde und Homosexualität ist das Thema des vierten Kapitels. Es bedarf in der Gemeinde einer offenen Gesprächskultur, meint Allberry, um Christen zu helfen, die mit Versuchungen in diesem Bereich zu kämpfen haben. Das Singlesein sollte in der Gemeinde gewürdigt und nicht bemitleidet werden. Als weiteren Punkt spricht Allberry die familiäre Atmosphäre in der Gemeinde an. Singles sollten sich nicht ausgeschlossen fühlen, sondern gut eingebunden werden.

Das letzte Kapitel bespricht den Umgang mit Nichtchristen in dieser Frage. Der Autor geht der Frage nach, wie wir das christliche Denken in diesem Bereich nahebringen können. Wichtig ist, dass Christen solche Menschen nicht verachten und abstoßen. Sie brauchen genauso das Evangelium wie alle anderen und werden von Jesus genau so geliebt. Deshalb ist es wichtig, ihnen mit Liebe zu begegnen, dabei aber auch die klare biblische Sichtweise zu vermitteln. Dafür ist Weisheit notwendig, um in rechter Weise zu reden und zu handeln.

Bewertung

Allberry versteht es, das Thema in einfühlsamer Weise anzusprechen. Er kann sich als Betroffener gut in Menschen hineinversetzen, die homosexuelle Gefühle haben. Man merkt, dass er schon mit vielen Menschen darüber gesprochen hat. Er schreibt also nicht aus dem Elfenbeinturm, sondern aus der Praxis heraus. Er gibt Betroffenen wertvolle Ratschläge, hilft ihnen, zurecht zu kommen und sich selbst im Licht der Bibel richtig zu sehen. Das ist eine große Stärke dieses Buchs.

Eine weitere Stärke ist seine klare Linie. Er spricht nicht um den heißen Brei herum, sondern benennt deutlich seine Position, die er aus der Bibel entnimmt: Homosexualität ist Sünde. Seine Argumente lassen sich dabei gut nachvollziehen.

Er ist davon überzeugt, dass das Evangelium die beste Botschaft für alle Menschen ist, auch für Homosexuelle. Sie ist die frohe Botschaft, die allen Menschen gilt und sie froh und frei macht, wenn sie diese annehmen. Im Verlauf des Buches kommt Allberry immer wieder auf das Evangelium zurück und macht deutlich, wie wunderbar und grundlegend diese Botschaft ist. Sie unterdrückt Menschen nicht, sondern befreit sie von ihren niederdrückenden Sünden.

Allberry schreckt außerdem nicht davor zurück, gängige Argumente zu beleuchten, welche angeführt werden, um die Homosexualität mit der Bibel zu legitimieren. Er stellt sich diesen Argumenten und legt anhand des Wortes Gottes dar, warum diese Argumente nicht stichhaltig sind. Ihm geht es nicht darum, das Evangelium an das heutige Mainstream-Denken anzupassen, sondern dem Wort Gottes treu zu sein. Dies macht dieses Buch u.a. so wertvoll.

Fazit

Sam Allberry legt hier ein fundiertes Buch vor, dass Homosexualität aus biblischer Sicht beleuchtet. Das Lesen des Buches ist eine gute Möglichkeit, um tiefer in das Thema einzusteigen und einen festen Stand zu erhalten. Christen werden im persönlichen Umfeld und in der Gemeinde immer stärker mit diesem Bereich konfrontiert und Allberry liefert hilfreiche Hinweise und Ratschläge, wie man in biblischer Weise damit umgehen kann. Es ist wichtig, diesen Menschen mit Liebe zu begegnen, ohne sie verachtend anzusehen. Auch für sie ist Christus gestorben. Das Evangelium ist auch für sie die frohe Botschaft.

heiland-herr.de

10. September 2021 10:23

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Leicht verständliches, authentisches Buch zu einem aktuellen und sehr wichtigem Thema

Das leichtverständliche und seelsorgerlich einfühlsam geschriebene Buch behandelt ein seit längerem kontrovers diskutiertes Thema: Homosexualität aus biblischer Perspektive. Sam Allberry liefert mit diesem wertvollen Ratgeber nicht nur all den Menschen eine sehr große Hilfe, die persönlich von dieser Thematik betroffen sind, sondern auch all jenen, die solche Menschen begleiten oder sich einfach nur über dieses Thema informieren möchten. Schnell wird deutlich, dass der Autor weiß, wovon er redet, da er mit gleichgeschlechtlichen Empfindungen aus eigener Erfahrung vertraut ist.
Er unterscheidet deutlich zwischen gelebter Homosexualität und homosexuellen Gefühlen. Aufgrund seiner Liebe zu Jesus und dem klaren biblischen Zeugnis zu diesem Thema hat er für sich selbst entschlossen, sexuell enthaltsam zu leben. So schreibt er: „Die Art meiner sexuellen Gefühle ist nicht ausschlaggebend für meine Identität. [...] Ich bin weit mehr als meine Sexualität“. In fünf Kapiteln beschäftigt sich Sam Allberry mit Homosexualität und Gottes Plan. Er zeigt, was die Bibel zum Thema Homosexualität sagt und erklärt, wie Christen mit diesem Thema allgemein, in der Gemeinde und in der Welt umgehen sollen. Dieses Buch eignet sich hervorragend für alle, die Antworten auf diese Fragen suchen. Gleichzeitig bietet es Argumente für Diskussionen und hilft Gläubigen, den biblischen Standpunkt zum Thema Homosexualität klar zu vertreten – ob im privaten, beruflichen oder schulischen Umfeld. Zu der Frage, wie wir mit Menschen umgehen sollen, die homosexuelle Empfindungen haben, finden sich außerdem zahlreiche Tipps. Aus diesem Grund eignet sich dieses Buch auch sehr gut für Gemeindeleiter, Älteste und Jugendmitarbeiter einer Gemeinde, die Menschen beratend bzw. seelsorgerlich zur Seite stehen. Aufgrund des günstigen Preises von 4,90 Euro ist diese Buch für jeden erschwinglich. Klare Kaufempfehlung!

2. April 2021 17:04

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Jeder braucht das Evangelium unabhängig von seiner sexuellen Orientierung

Eines der brisantesten Themen unserer Zeit ist die Frage, wie man zur Homosexualität und anderen Themen der gleichgeschlechtlichen Liebe steht. Das Lager in der Christenheit spaltet sich an solchen Themen. Neben Befürwortern gibt es auch Kritiker. Am besten ist, man fragt jemand, der selbst so empfindet. Sam Allberry hat mit „Ist Gott homophob“ eine klare Hilfe für all jene geschrieben, die betroffen sind, begleiten oder sich informieren möchten.
Sam Allberry ist Pastor, Apologet, Autor und Redner. Er ist Autor einer Reihe von Büchern, darunter „Was Gott über unsere Körper zu sagen hat“, „Warum kümmert es Gott, mit wem ich schlafe?“ und „7 Mythen über das Singlesein“. Zudem sagt er über sich selbst: „Dabei ist mir als jemandem, der mit Homosexualität lebt, biblisches Christsein zu einer wunderbaren Quelle von Freude und trist geworden“.
Das vorliegende Buch ist ein MUST-READ für jeden Christen, denn Allberry gelingt es ein Thema in kompakter, ansprechender und authentischer sowie biblischer Klarheit anzusprechen, dass schnell Emotionen aufkommen lässt. Ein wichtiger Wegweiser für das Gespräch mit homosexuell empfindenden Menschen formuliert er wie folgt: „Die Art meiner sexuellen Gefühle ist nicht ausschlaggebend für meine Identität. […] Ich bin weit mehr als meine Sexualität“. Diese Wahrheit hilft, die Menschen hinter den Lobbyisten zu sehen, die mit ihrer Andersartigkeit ringen.
„Aber je mehr ich in der Bibel lese, desto überzeugter bin ich, dass das, was sie über Sexualität sagt, erst wirklich verständlich wird, wenn man sich anschaut, was sie allgemein über die Geschlechter und Ehe sagt“. Und so blicken die ersten zwei Kapitel auf das biblische Schöpfungsmodell. Der Zweck von Geschlechtlichkeit ist, die Einheit zwischen Mann und Frau zum Ausdruck zu bringen und zu vertiefen. Schlussendlich basiert die Ehe auf der Existenz der Geschlechter. Erst der Unterschied der Geschlechter ermöglicht die Tiefe Einheit zwischen Mann und Frau. Und so spiegeln wir Menschen in der ehelichen Einheit wider, die ein Abbild auf Christus und die Gemeinde sind. „Zwei Männer oder zwei Frauen können nicht die Verbindung von Christus mit seiner Gemeinde widerspiegeln“.
Darauf aufbauend blickt der Verfasser auf das, was die Bibel zum Thema Homosexualität zu sagen hat. Es sind lediglich ein paar wenige Stellen, die zum Thema Stellung nehmen. Somit zeigt sich schon, dass das Thema in Gottes Wort weitaus weniger Bedeutung hat, als es in der aktuellen politischen Agenda einnimmt. Dabei gelingt es Allberry aufzuzeigen, dass es nicht die homoerotischen Gefühle sind, die den Empfindenden vom Reich Gottes ausschließen, sondern die praktizierte Homosexualität, denn Gott nimmt sexuelle Sünde sehr ernst. „Überall wo die Bibel homosexuelles Verhalten anspricht, verurteilt sie es“.
An Kapitel drei blickt er nun auf Christen und Homosexualität, bevor er die Gemeinde und schlussendlich den Zeitgeist in den Fokus nimmt. Dem Leser wird dabei neu wichtig, dass „homosexuelle Gefühle nicht von der Gegenwart Gottes ausschließen“. Vielmehr brauchen sowohl homo- als auch heterosexuelle das Evangelium der Gnade. Keiner ist besser als der andere. Diese Perspektive nimmt viel Luft aus der Diskussion und hilft beiden Seiten, den Blick aufs Kreuz zu richten. Allein dafür ist das Buch schon lesenswert. Und hier kommt nun auch die Gemeinde ins Spiel. „Die Kirche auf Erden ist Gottes sichtbares Werkzeug, um der geistlichen Welt zu zeigen, wie er ist“. Der Autor wirbt um den Dialog miteinander, das aktive Zuhören, dem liebevollen begegnen macht aber auch klar; „Ein geistlicher Leiter, der verkündet, dass manche Formen von Homosexualität in Ordnung seien, schickt die Menschen letztlich in ihr Verderben“.
Allberry schreibt für Christen. Egal, ob sie Leiter einer Gemeinde, Pastoren oder einfach nur Gemeindeglieder sind. Als Mann, der gleichgeschlechtliche Anziehung empfindet, ist seine Stimme eine Wohltat in der Diskussion. Nicht umsonst schreibt Ulrich Parzany im Vorwort: „Sein Buch ist eine große Hilfe“.
Ist Gott homophob? ist ein längst überfälliger Beitrag in einer Diskussion, die aus dem Ruder gelaufen ist und die Christenheit in sich zerrissen hat. Jeder Christ sollte das Buch lesen, damit er die beiden Seiten des Evangeliums erkennt. Einerseits ist da die Betonung, dass jeder Christus braucht und das unabhängig von seiner sexuellen Orientierung. Andererseits zeigt der Autor auf einfühlsame, gewinnende und hoffnungsvolle Art auf, wohin das Verharren in der praktizierten Sünde führt: Ausschluss aus dem Reich Gottes für alle Ewigkeit. „Die Botschaft des Evangeliums hat einige scharfe Kanten, die viele schwierig finden“. Nichtsdestotrotz ist Sam Allberrys Buch von Mitmenschlichkeit, Mitgefühl und Offenheit gekennzeichnet und beantwortet zahlreiche brennende Fragen zu diesem Themenkomplex.
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