Ich bin depressiv (9)

Taschenhilfe #9
Carol Trahan

Ich bin depressiv (9)

Taschenhilfe #9
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Depression ist ein weitverbreiteter emotionaler Kampf, auch unter Christen. In dieser... mehr

Depression ist ein weitverbreiteter emotionaler Kampf, auch unter Christen. In dieser Taschenhilfe schildert die Autorin ihren eigenen Kampf gegen Depression. Sie führt uns vor Augen, dass in den dunklen Zeiten des Lebens nur Gott uns Hoffnung geben kann. Wenn wir lernen, den Blick von unseren Gedanken hin zum Herrn zu wenden und sein Wort zu unseren aufgewühlten Herzen sprechen zu lassen, dann erkennen wir, dass Gott unser Helfer und der Heiler unserer Seelen ist.

Carol Trahan (BS, MA) ist seit 1994 Witwe und alleinerziehende Mutter. Sie dient derzeit an der Fakultät der Harvest Ministries auf der Insel Guam und spricht regelmäßig auf Konferenzen für Frauen.

Die Reihe "TASCHENHILFE":
Die Bibel ist ein theologisches Buch – aber kann sie auch Hilfe in konkreten Herausforderungen des Alltags geben? Die Taschenbücher der Serie Taschenhilfe geben eindrucksvoll Antwort darauf. Sie behandeln alltägliche Nöte aus biblischer Sicht. Der Fokus dieser Bücher liegt darauf, leidenden und hilfesuchenden Menschen zu helfen, und gleichzeitig sind sie eine Orientierungshilfe für diejenigen, die anderen helfen wollen. In jedem Buch wird das Evangelium klar und biblisch erklärt und auf die konkrete Herausforderung angewandt. Mit einem Umfang von 70 bis 80 Seiten sind die Bücher so kurz und das Thema ist so präzise auf den Punkt gebracht, dass man als Leser sehr schnell den Kern des Problems erkennt und den biblischen Lösungsweg versteht.

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15.04.2021

Perspektivwechsel

Manchmal gleiten wir in den dunklen Abgrund der Schwermut. Wird dies zu einem Dauerzustand, spricht man von einer Depression. Mittlerweile breitet sich die Seelenschwermut immer stärker aus. Nichtchristen und Christen sind gleichermaßen betroffen. In der Taschenhilfe „Ich bin depressiv“ schildert Autorin, Carol Trahan, ihre eigenen Kämpfe und zeigt die Hilfe des Evangeliums auf.



Carol Trahan ist Witwe und alleinerziehende Mutter. In ihrem Leben hat sie schon so manche Seelenschwermut erlebt. Momentan dient sie an der Fakultät der Harvest Ministries auf der Insel Guam. Des Weiteren ist sie eine regelmäßige Rednerin auf Frauenkonferenzen.



Die Serie Taschenhilfe gibt auf alltägliche Fragen und Herausforderungen biblische Antworten. Der Fokus dieser Bücher liegt darauf, leidenden und hilfesuchenden Menschen zu helfen. Des Weiteren sind sie eine Orientierungshilfe für diejenigen, die anderen helfen wollen. Auf 70 bis 80 Seiten wird ein Thema in verständlicher Sprache behandelt. Es liegt jedoch kein Selbsthilfeprogramm vor, sondern die Prinzipien leiten sich aus dem Wort Gottes ab, mit dessen Hilfe der Heilige Geist im Gläubigen Herzensveränderung bewirkt.



Das Büchlein wird mit dem Satz: „Beängstigende Gedanken gehen mir durch den Sinn“ eröffnet. Trahan nimmt den Leser umgehend mit hinein, betont aber zugleich: „Aus Gottes Gnade entschließe ich mich bewusst dazu, die Wahrheit anzunehmen und aufzuhören, mich auf meinen törichten Verstand zu verlassen“.



Ein Highlight der Reihe ist, dass jedes Buch demselben Aufbau folgt. Im ersten Kapitel wird das Thema des Buches anhand persönlicher Erfahrung geschildert. Im nächsten Kapitel wird das Thema aus biblischer Perspektive untersucht und erklärt, so dass man zum Kern der Sache vordringen kann. Im dritten Kapitel wird nun der biblische Lösungsweg aufgezeigt und der Zusammenhang zum Evangelium erklärt. Schließlich wird der Leser dazu aufgefordert, das Gelesene in seinem Leben auf biblische Weise anzuwenden. Zum Schluss wird dem Leser biblische Hoffnung vermittelt, die im Evangelium verankert ist. Auf mehreren Seiten werden dem Leser konkrete Schritte vorgeschlagen, die er in der Anwendung des Gelesenen gehen kann. Abgerundet wird jedes Buch mit einer weiterführenden Lektüreliste, um vertiefter manchen Aspekten nachgehen zu können.



Inhaltlich blickt die Autorin auf das Gefühl der Depression, die Emotion tiefer Traurigkeit und betrachtet die großen Schmerzen der Seele. „Als Kinder Gottes dürfen wir uns nicht gegenüber Gott oder anderen verhärten oder gefühlskalt werden“, wenn es um die Bewältigung von Traurigkeit geht. Sie stellt dabei klar, dass man bedrängt, aber nicht erdrückt ist. Daran schließt sich die Frage des Leides an. Da der Mensch Sünder ist, hat er das Leid verursacht. Doch schenkte Gott in seiner Gnade einen Ausweg: Jesus Christus.



Und so zeigt Trahan – aus einer biblischen Sicht – auf, wie man mit dem Puzzle der Depression umgehen kann. Ehrlich gibt sie dabei zu: „Das Puzzle der Depression lässt sich jedoch nicht so einfach lösen, da ein Großteil der Traurigkeit, die wir im Leben erfahren, mit den Schwierigkeiten zu tun hat, über die wir keine Kontrolle haben“. Dabei ist sie sich bewusst, dass Depressionen auch medizinische Ursachen haben und von medizinischem Fachpersonal behandelt werden müssen.



Doch oftmals ist eine Depression auch die Folge unserer Entscheidungen und die individuelle Reaktion auf das Leid spielt dabei eine tragende Rolle. „Wir sind das Produkt unserer Entscheidungen“. Anhand der Begebenheit aus dem Alten Testament der unfruchtbaren Hannah stellt sie dann dem Leser einen Perspektivwechsel vor. Verstärkt wird das Ganze noch durch die Ermutigungen aus Psalm 73. Schlussendlich gilt es, sich auf Gottes Taten und Wunder zu besinnen, um von der Anklage zur Anbetung zu kommen.



Mit diesem Blickrichtungswechsel steht nun die Hoffnung im Leid dem Leser vor Augen. Die Ereignisse um Maria Magdalena bilden den Kern der weiteren Ausführungen, die den Halt in Gott dem Leser nahebringen. „Das Leben bzw. der Schmerz dreht sich nicht um mich, es dreht sich einzig und allein um Gott“.



Trahan möchte mit diesem Buch jedem eine Hilfestellung geben, der mit der Seelenschwermut zu kämpfen hat. Aufgrund ihrer eigenen Kämpfe spricht sie aus Erfahrung, formuliert gelebte Theologie und zeigt auf, wie ein Perspektivwechsel in der Gedankenwelt vonstattengehen kann.



Ich bin depressiv möchte in den dunklen Zeiten des Lebens das Licht Gottes dem Betroffenen vor Augen stellen. Das Leuchten der Gnade Gottes, die Hoffnung auf die Herrlichkeit sowie die Tatsache des Auferstandenen, der sich für uns verwendet, schenken Mut, Trost und richten den Blick nach oben, statt sich weiter nach unten ziehen zu lassen.

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